Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Problemlöser auf Zeit

Die Unternehmensziele sind definiert, die Probleme erkannt. Doch oftmals fehlen Management-Ressourcen, um die nötigen Maßnahmen umzusetzen. In dieser Situation kann ein Manager auf Zeit nicht nur Ressourcendefizite beseitigen, sondern auch die Umsetzungsqualität von Projekten erhöhen.

Bild: Fotolia / Contrastwerkstatt

In Deutschland nutzt weniger als ein Drittel der Unternehmen Interim Management. Im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien, in denen 80 Prozent der Betriebe auf ‚Führungskräfte auf Zeit‘ setzen, verwundert diese zögerliche Haltung. Denn Manager auf Zeit haben sich den Ergebnissen einer Atreus-Studie zufolge bei der Bewältigung komplexer Management-Probleme bewährt: Die Zufriedenheitsquote der Einsatz-Unternehmen lag bei 92 Prozent.

Ein Beispiel liefert ein Projekt der Entertainment Distribution Company (EDC). Das Unternehmen ist das größte integrierte europäische Fertigungs- und Distributionszentrum für CDs und DVDs. Dort forderte der Markt, in kurzer Zeit zu einer deutlichen Kostensenkung durch schlanke Prozesse zu gelangen. Hierzu setzte das Unternehmen einen erfahrenen Interim Managers zur Implmentierung von Lean Management-Prozesse in der Fertigung und Logistik ein, um Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen im Unternehmen umzusetzen.

Innerhalb kurzer Zeit konnte sich der Interim Manager einen Überblick über die Schwachstellen in den Abläufen des Unternehmens verschaffen und umsetzbare Lösungsvorschläge erarbeiten. In einem weiteren Fall stand ein Lichttechnologie-Unternehmen aufgrund seines dynamischen Wachstums unter Druck, massive Änderungen in der Industrialisierung des Produktionsbereichs umzusetzen. Dazu suchte der Betrieb eine Führungskraft mit Erfahrungen in Supply Chain Management und Produktionsleitung, um Industrialisierung und Professionalisierung voranzutreiben. Die Arbeit des eingesetzen Managers verlief so erfolgreich, dass er gleich drei Positionen durchlief: Er wurde als Head of Production, Head of Supply Chain Management und zu guter Letzt als Head of Total Quality Management eingesetzt.

Vom Restrukturierungshelfer zum Business Developer

Die Beispiele zeigen nur einen Ausschnitt des Aufgabenspektrums des Managment auf Zeit. Interim Management gestattet Unternehmen, Know-how für einen Zeitraum von üblicherweise sechs bis zwölf Monaten ins Unternehmen zu holen, um unternehmerische Probleme zu lösen, die mit den eigenen Ressourcen nicht immer optimal gelöst werden können. Heute stellen Restrukturierungs- und Sanierungsprojekte einen Großteil der Aufträge, aber mit der schrittweisen Etablierung des Interim Management kommen neue Aufgabenstellungen wie Business Development oder Vertrieb hinzu. Hierzu gehören auch die Erschließung neuer Märkte, die Entwicklung neuer Produkte und Produktlinien sowie die Implementierung von neuen IT-Systemen.

In der Vergangenheit traf Interim Management oft auf das Vorurteil, dass die Führungskräfte auf Zeit überaltert und in der Wirtschaft nicht mehr gefragt seien. Doch vielfach stellt der Reiz der wechselnder Aufgabenstellung die größte Motivation für die Intermim Manager dar. Statistisch gesehen sind die Führungskräfte auf Zeit durchschnittlich 53 Jahre alt, verfügen über 25 Jahre Berufserfahrung und davon mindestens 10 bis 15 Jahre in höheren Managementfunktionen. Hinzu kommen ausgewiesene Fachkenntnisse in bestimmten Branchen und Funktionen.

Genau diese Qualifizierung und Erfahrung zeichnet einen Interim Manager aus und ist sein Erfolgsmerkmal: Wenn er im Unternehmen zum Einsatz kommt, hat er ähnliche Aufgaben schon einige Male – zum Beispiel als CEO, CIO oder COO – gemeistert und verfügt über einen Erfahrungshorizont, der in dieser Form in vielen Betrieben nicht vorhanden ist. Die Kosten für den Einsatz eines Interim Managers belaufen sich für Unternehmen auf durchschnittlich 1.300 bis 2.500 Euro pro Einsatztag. Unter Berücksichtigung der Lohnnebenkosten sind diese Ausgaben mit dem Gehalt eines Managers durchaus vergleichbar; die Kosten für das Unternehmen bleiben überschaubar. Hinzu kommt, dass ausschließlich variable Kosten anfallen.

Den passenden Dienstleister auswählen

Im Rahmen des Rekrutierungsprozesses kann sich die Auswahl des ‚richtigen‘ Interim Management-Dienstleisters als entscheidend für den Projekterfolg erweisen. Ein erfahrener und vertrauenswürdiger Dienstleister zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er einerseits über Branchenkenntnisse und andererseits über ein qualifiziertes und geprüftes Netzwerk ihm bekannter Manager verfügt, um die für die anstehende Aufgabe passende Führungskraft vermitteln zu können. Daneben steht der Management-Dienstleister sowohl dem Kunden als auch dem Interim Manager im Verlauf des Projekts als Ansprechpartner und Coach zur Verfügung, um Probleme oder Missstände frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Qualifizierte Interim Management-Dienstleister begleiten jedes Projekt bis zur Zielerreichung und lassen sich in der Mehrzahl ihrer Projekte am Mandatserfolg messen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Gerade bei innovativen Technologien wie künstlicher Intelligenz ist die Bedienung nicht erste Priorität der Softwarehersteller. Aus Sicht der Industrie ist das bedauerlich, denn anlagennah Beschäftigte haben oft die interessantesten Impulse für werksnahe KI-Projekte. Über integrierte Explainability rücken KI-Tools nun näher an die Prozessspezialisten heran.‣ weiterlesen

Der Begriff Industrie 4.0 ist nun schon seit fast einem Jahrzehnt präsent. Seitdem haben viele Industrieunternehmen neue Technologien ausgerollt und Produktionslayouts sowie -prozesse überarbeitet. Was hat sich auf dem Weg zur vernetzten und digitalisierten Produktion getan und was wirkt auf diese Entwicklung?‣ weiterlesen

Hinter neuen Geschäftsmodellen und Strategien sollte der Grundgedanke stehen: Was wollen die Kunden? Es geht darum, neue Strategien nicht nur am reinen Verkauf auszurichten, sondern sich an realen Bedürfnissen zu orientieren. Erst das sorgt für eine langfristige Bindung an das Unternehmen.‣ weiterlesen

Beim allem technologischen Fortschritt sollten Nutzer nicht die IT-Sicherheit aus dem Blick verlieren. Der elfte State of Software Security (SoSS) Report zeigt, dass die Fertigungsindustrie im Vergleich zu anderen Branchen im Bereich der Anwendungssicherheit schlecht abschneidet. Julian Totzek-Hallhuber, Principal Solution Architect von Veracode, fasst die Ergebnisse zusammen.‣ weiterlesen

Schneider Electric bringt mit Harmony P6 neue Industrie-PCs auf den Markt. Alle Modelle sind mit Intel-Prozessoren der 8. Generation und 4 bis 32GB RAM Arbeitsspeicher ausgestattet. ‣ weiterlesen

Seit Januar 2020 ist das Forschungszulagengesetz in Kraft. Mit dieser Forschungszulage können Unternehmehn ihre Innovationen fördern lassen. Marcus Arens, Director Sales & Marketing bei Ayming, zeigt, was Unternehmen beim Beantragen beachten sollten.‣ weiterlesen

Lieferengpässe drücken die Stimmung der deutschen Wirtschaft. So gehen die Indexwerte von Industrie, Handel und Dienstleistungen im Oktober zurück. Lediglich aus dem Bauhauptgewerbe kommen positive Signale.‣ weiterlesen

Produktionsabläufe und Wartungsmodelle werden schon länger auf der Basis von Daten optimiert. Doch gut integrierte IIoT-Plattformen ermöglichen heute Prozesse, die zu deutlich besseren Ergebnissen und einer neuen Form der Zusammenarbeit führen können.‣ weiterlesen

Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden – über den European Green Deal und eine Abgabe auf CO2-Emissionen. Fraunhofer-Forschende unterstützen Unternehmen bei der Reduktion ihrer Emissionen mittels Net-Zero-Technologien.‣ weiterlesen

Universal Robots (UR) baut sein Vertriebsnetz in Deutschland aus. Mit SCS Robotik, JDT Robotics, PTS Automation sowie der Somack sind vier neue Partner hinzugekommen.‣ weiterlesen

Im seinem neuen Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland fordert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik der Cybersicherheit eine stärkere Bedeutung beizumessen. Die Gefährdungslage sei hoch, so Bundesinnenminister Horst Seehofer.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige