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Pre-G20 Normungskonferenz auf Digitalisierung ausgerichtet

Pre-G20 Normungskonferenz auf Digitalisierung ausgerichtet

Die Digitalisierung als Treiber der gesamten Wirtschaft wird derzeit auf einem Vorbereitungstreffen zur G20-Konferenz diskutiert.

Rund 100 Fachleute diskutieren am 6. und 7. Oktober auf der 'German Pre-G20 Standardisation Conference – Standards Boost the Digital World' über Normung in der Digitalisierung. Die Konferenz findet vorbereitend zur am 1. Dezember beginnenden deutschen G20-Präsidentschaft statt. Die Teilnehmer aus Ministerien, Behörden und Normungsorganisationen der G20-Staaten sowie der bei der deutschen Präsidentschaft beteiligten Gaststaaten werden für die Digitalisierung besonders bedeutsame Querschnittsthemen erörtern. Dabei sollen zu den Themen Industrie 4.0, Smart Cities, Smart Mobility und IT-Sicherheit Möglichkeiten und Potenziale der Zusammenarbeit in der internationalen Normung ausgelotet und verbindende Kernaussagen und Ziele entwickelt werden.

Staatssekretär Machnig zur Bedeutung der Konferenz: "Wir wollen im internationalen Dialog daran arbeiten, dass es uns gelingt, offene und interoperable Normen und Standards für die Anwendung von Industrie 4.0 zu entwickeln. Nur damit kann eine global vernetzte Wirtschaft und Industrie erfolgreich funktionieren. Die nationalen und internationalen Normungsorganisationen müssen dabei ihre Rolle wahrnehmen und Interessen bündeln."

Die Veranstaltung wird vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit DIN und DKE organisiert. Die Ergebnisse fließen in den weiteren G20-Diskussionsprozess ein. Am 1. Dezember 2016 übernimmt die deutsche Regierung für ein Jahr die Präsidentschaft der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20). Schwerpunkte werden dabei unter anderem die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sein.

(Quelle:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)