Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Planungswerkzeuge für die Unternehmens-IT

Kosten und Reaktionszeiten senken

Unternehmen müssen sowohl Kosten senken als auch Prozesse schnell an neue Anforderungen anpassen. Da die Produktion heute weitgehend IT-gestützt abläuft, benötigen sie dazu eine transparente Infrastruktur sowie eine schnelle Festlegung der gewünschten Zielarchitektur. Hier kann der Einsatz von Planungssoftware helfen.

Bild: Fotolia – Gina Sanders

In vielen Branchen steigt der Kostendruck permanent, sei es durch die Konkurrenz aus Niedriglohnländern oder steigende Kreditkonditionen der Banken. Gleichzeitig erfordern ständig aktualisierte Verordnungen, etwa für Umweltschutz oder Compliance, sowie die Entwicklung neuer Technologien flexible Produktionsprozesse. Da die Herstellung heute in weiten Teilen IT-gestützt erfolgt, muss die Soft- und Hardwarestruktur entsprechend schnell an geänderte Anforderungen angepasst werden. Dazu ist ein umfassender Überblick über den aktuellen Stand im Betrieb sowie eine zuverlässige Auswertung von Änderungsszenarien nötig. Als wichtige Hilfsmittel zum Erstellen nachvollziehbarer Einblicke für Entscheider dienen IT-Planungslösungen. Sie unterstützen beim Setzen kurzfristiger, kostengesteuerter Prioritäten in der IT und bei der Erhöhung der Agilität bei der globalen Produktion.

Betriebkosten durch IT-Managment senken

Das unabhängige Marktforschungsinstitut Nucleus Research hat in seinem Bericht ‚Guidebook: Alfabet planningIT‘ festgestellt, dass sich durch den Einsatz von Business-IT-Management bei Softwareanwendungen und zugehörigen Kosten Einsparungen von 10 bis 30 Prozent erzielen lassen. In bestimmten Unternehmen ist sogar eine höhere Kostensenkung erzielbar. So hat ein befragtes Finanzunternehmen fast 4 Millionen Euro eingespart, da durch den Einsatz eines Planungs- und Analysetools eine Investition in redundante Software vermieden wurde. Andere Teilnehmer der Studie erzielten Produktivitätssteigerungen im Bereich Enterprise-Architektur und Projektmanagement von bis zu 20 Prozent.

Abhängigkeiten der Anwendungslandschaft im Blick

Entscheidungsträger nutzen eine IT-Planungslösung vorwiegend zu drei verschiedenen Zwecken: Sie möchten damit die Business-IT-Landschaft schnell analysieren, um Migrationspläne mit möglichst geringem Risiko für die Business Continuity zu entwickeln. Sie wollen Möglichkeiten zur Konsolidierung sowie Skaleneffekte in der IT identifizieren und trotzdem dabei die Heterogenität der einzelnen Business-Units zur Förderung der Marktdifferenzierung wahren. Und sie möchten die Kaufkraft des Unternehmens steigern sowie begrenzte Ressourcen für neue Initiativen freilegen, indem sie überflüssige Applikationen aus der Infrastruktur entfernen. Die Stilllegung von Applikationen, deren Ersatz durch andere Funktionalitäten sowie die Migration der entsprechenden Workflows und Business-Prozesse kann allerdings sehr komplex ausfallen.

So muss eine IT-Planungslösung zum Beispiel ermitteln, welche Abhängigkeiten zwischen den Anwendungen bestehen, welche Prozesse dadurch unterstützt werden oder wer die Verantwortlichen sind. Gleichzeitig müssen die Lösungen eine möglichst umfassende Unterstützung der Integration mit anderen IT-Management-Systemen, eine übersichtliche Bedienung sowie die Verarbeitung großer Datenmengen bieten. Zudem sollte sie umfassend konfigurierbar sein, um den Anforderungen verschiedener Branchen und Unternehmen gerecht zu werden.

Abteilungen in den Planungsprozess einbinden

Da verschiedene Abteilungen bei der IT-Planung involviert sind, bietet sich der Einsatz eines rollenbasierten Systems an, das Zugriffsrechte, Informationen und Planungsprogramme so konfiguriert, dass sie auf die Bedürfnisse etwa von CIO, Strategieplanern, Enterprise- und Systemarchitekten, Controllern, Business-Analysten und Endanwendern zugeschnitten sind. So stellt die Lösung Verantwortlichen die jeweils relevanten Informationen bereit – sowohl auf horizontaler Ebene von der Anforderung hin zur Budgetierung als auch auf vertikaler Ebene von der Strategie hin zu den Operationen. Angesichts dieser Komplexität muss auch die Zusammenarbeit der Entscheidungsträger effektiv unterstützt werden. Dazu hat die Lösung eine Kollaborationsplattform mit Workflow-Funktionen aufzuweisen.

Wichtige Funktionen und Einsatzmöglichkeiten

Bei der Entscheidung für eine IT-Planungssoftware sollten Unternehmen darauf achten, dass sie eine hochskalierbare Verarbeitung von Daten gestattet. Dies wird insbesondere bei der Integration mit anderen IT-Management- und Masterdatensystemen benötigt. Auch Datenerfassung und -analyse stellen eine Herausforderung dar, da die Befragungen häufig durch gesetzliche Vorgaben oder Anforderungen der Unternehmensleitung hohe Priorität besitzen.

Die Lösung muss daher Datenerfassungs- und Umfrageprojekte schnell konzipieren und umsetzen, automatisch initiieren und überwachen sowie komfortabel auswerten lassen. Kontextbezogene Suchdialoge können zudem dabei helfen, große Datensätze effizient zu filtern, um Anwendereffizienz und Datenqualität zu erhöhen. Schließlich sollte die Lösung eine Überwachung der Verantwortlichkeiten für Workflow-Aktivitäten leisten, um Inkonsistenzen zu identifizieren und Änderungen der Organisationsstruktur zu berücksichtigen.

Unterstützung durch IT-Dienstleister

Für das Aufsetzen eines effektiven Business-IT-Managements können sich Unternehmen von externen Dienstleistern unterstützen lassen. Durch langjährige Zusammenarbeit mit Kunden haben sich die Beratungshäuser oft umfangreiches Fachwissen zu den Besonderheiten vertikaler Branchen angeeignet. Dieses Know-how kann wiederum neuen Kunden zugute kommen, um die eigene Infrastruktur schneller an aktuelle Geschäftsprozesse anzupassen. So können sich Unternehmen selbstbewusster der Konkurrenz stellen und schnell von geänderten Marktbedingungen profitieren.


Das könnte Sie auch interessieren:

Aus dem Industrie-4.0-Barometer der Management- und IT-Beratung MHP geht hervor, dass sich die Position eines CIO in der Geschäftsführung positiv auf Umsetzung von Industrie-4.0-Ansätzen auswirkt.‣ weiterlesen

Durch die Pandemie und durch die Digitalisierung steigt der Innovationsdruck auf die deutsche Industrie. Wie die aktuelle CGI-Studie zeigt, können agile Unternehmen besser mit den damit verbundenen Herausforderungen umgehen.‣ weiterlesen

Das Internet der Dinge bringt physische und digitale Welten zunehmend zusammen. Schon längst geht es nicht mehr nur um die pure Vernetzung von Geräten, sondern um Systeme, die Menschen, digitale Lösungen und Objekte aus der realen Welt verknüpfen.‣ weiterlesen

Kooperationen mit Technologie-Startups bieten für etablierte Unternehmen Chancen, um die digitale Transformation zu bewältigen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch selbst wenn große Organisationen schon mit jungen Firmen kooperieren, nutzen sie das Potenzial dieser Zusammenarbeit oft kaum aus.‣ weiterlesen

231.000 offene Stellen weniger als im vierten Quartal 2019 verzeichnet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in der aktuellen Stellenerhebung. Demnach ist die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem dritten Quartal 2020 jedoch gestiegen.‣ weiterlesen

Die vermehrte Arbeit im Homeoffice reduziert die CO2-Emissionen, die beispielsweise durch Pendeln entstehen. Auf der anderen Seite steigt der Stromverbrauch zuhause. Wie dieser reduziert werden kann, zeigen Tipps der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.‣ weiterlesen

Nach 90,3 Punkten im Januar ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar gestiegen. Die Unternehmen schätzen dabei nicht nur die aktuelle Lage besser ein sondern sind auch mit Blick auf die kommenden Monate weniger pessimistisch.‣ weiterlesen

Festo ist ein weltweit agierender Hersteller von pneumatischer und elektrischer Steuerungs- und Antriebstechnik. In der Produktentwicklung werden die Weichen gestellt, um dem hohen Innovationsdruck standzuhalten. Den Bau der Funktionsprototypen unterstützt der Zulieferer Facturee mit passgenauem Zuspiel von gespanten Einzelteilen.‣ weiterlesen

Die weltweite Corona-Krise hat auch zu hohen Exporteinbußen der Maschinen- und Anlagenbauer geführt. Im Jahr 2020 wurden aus Deutschland Maschinen und Anlagen im Wert von 160 Milliarden Euro exportiert und für 67 Milliarden Euro importiert.‣ weiterlesen

Alles fließt - fand vor 2.500 Jahren bereits Heraklit von Ephesos heraus. Auch die Materialflüsse in Produktion und Logistik unterliegen einem stetigen Wandel, damit keine Flaschenhälse oder Pufferzonen entstehen. Mit Software von Tarakos können Firmen anstehende Veränderungen räumlich exakt planen und den Durchsatz simulieren - seit kurzem mit deutlich schnelleren Import von AutoCAD-Daten.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige