Anzeige
Beitrag drucken

Perspektiven für die Produktion von morgen

Die VDI/VDE Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik lud vom 4. bis 5. Februar zur Tagung ‚Industrie 4.0‘ ins Düsseldorfer Maritim-Hotel ein. Im Mittelpunkt der Tagung stand unter anderem die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch Vernetzung von Produktionsmitteln.

Vom 4. bis 5. Februar 2014 lud die VDI/VDE Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) zur zweiten VDI-Tagung 'Industrie 4.0' in das Düsseldorfer Maritim-Hotel ein. Referenten aus Wirtschaft und Forschung gaben unter Trägerschaft der Plattform Industrie 4.0 sowie der Fraunhofer-Gesellschaft Einblicke in Industrie- und Forschungsprojekte und beleuchteten Chancen und Herausforderungen der Vernetzung von Produktionsmitteln für neue Geschäftsmodelle. Besonders wichtig war dabei auch der Blick auf neue Anforderungen an Knowhow- Schutz und Informationssicherheit.

Anlässlich der Veranstaltung schilderte VDI-Direktor Ralph Appel die Motivation, sich mit dem Thema Industrie 4.0 auseinanderzusetzen: „Da die Frage der Wirtschaftlichkeit nicht erst am Ende der Entwicklungszeit beantwortet werden darf, beschäftigen wir uns im VDI bereits mit der Realisierbarkeit und dem konkreten Nutzen für unsere Industrie.” Dabei stelle die konsequente Weiterentwicklung bestehender Ausbildungsgänge einen wichtigen Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes dar: „Wir benötigen keine neuen Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften. Ein solides Studium zum Beispiel des Maschinenbaus oder der Elektrotechnik muss und wird auch zukünftig ausreichen, um in den Fabriken der 'vierten industriellen Generation' zu bestehen”, sagt Appel. (mec)

(Quelle:Verein Deutscher Ingenieure (VDI))


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Maschinenbauer aus Deutschland müssen sich in einem zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld behaupten. Das Jahr 2019 war geprägt von einer schwachen Weltkonjunktur, immer härteren Drohungen und Sanktionen in den globalen Handelsstreitigkeiten, sowie einem tiefgreifenden Strukturwandel in der Autoindustrie.‣ weiterlesen

Nach einer Studie von Gartner soll bis 2022 der Geschäftswert von KI auf 2,85 Billionen Euro steigen. Der Löwenanteil davon wird voraussichtlich auf den Bereich der Kundenerfahrung entfallen, für das schon ausgereifte Tools am Markt existieren. Dieser Überblick zeigt, wie es heute um KI im Field Service Management steht und wohin die Reise geht.‣ weiterlesen

Eine Gießerei von Daimler-Motorblöcken rang mit Qualitätsproblemen und hohem Ausschuss. Nachdem sie eine KI-Lösung 15 Monate lang mit allen möglichen Unternehmensdaten fütterte, gab diese neue Betriebsparameter für die Produktion aus. Bereits im ersten Monat nach Anwendung dieser Parameter schleuste sie 50 Prozent weniger Motorblöcke aus.‣ weiterlesen

Nach einem zweistelligen Wachstum im September verzeichnete der Auftragseingang in der Elektroindustrie im Oktober einen Rückgang.‣ weiterlesen

70 Prozent der Firmen mit 250 bis 500 Beschäftigen setzen bereits Roboter ein. Mehr Produktivität und geringere Kosten sind die Hauptgründe dafür, wie die Umfrage von Reichelt Elektronik ergab.‣ weiterlesen

Wer braucht noch Touchscreens? Die nächste Lösungsgeneration für das industrielle Bedienen und Beobachten steht bereits vor der Tür. Noch sind diese Nachfolger eher in Nischen zu finden, aber dort kommunizieren Menschen bereits multi-sensuell mit ihrem Rechner.‣ weiterlesen

Steigende Datenmengen, europäische Cloud-Infrastrukturen, neue Hardware und der Energieverbrauch von Rechenzentren – dies sind aus Sicht des Herborner Unternehmens Rittal zentrale Datacenter-Trends des Jahres 2020.‣ weiterlesen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wuchsen die Exporte der deutschen Wirtschaft im Oktober um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Importe nahmen hingegen ab.‣ weiterlesen

Nicht der Mensch bezahlt an der Kasse, sondern das Auto direkt an der Ladesäule. In einer Ökonomie der Dinge könnte dies Wirklichkeit werden. Genau daran forscht Bosch gemeinsam mit der TU Darmstadt.‣ weiterlesen

Für 78Mio.US$ hat Tenable das Security-Unternehmen Indegy übernommen. Mit der Akquise will Tenable sein OT-Security-Portfolio erweitern.‣ weiterlesen

In München wurde das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS  eröffnet. Schwerpunkt der Forschung soll auf der Absicherung künstlicher Intelligenz (Safe Intelligence) liegen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige