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Per Roll-Out in die ganze Welt

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Schlanke Prozesse und hohe Fertigungstiefe – um diesen Anforderungen begegnen zu können, ist für Blickle die effektive IT-Unterstützung aller Geschäftsabläufe ein erfolgskritischer Faktor. Bild: All for One Steeb Ag

‘Consulting on Demand’

Der damalige Implementierungs- und Beratungspartner unterstützte auch den internationalen Systemeinsatz, darüber waren auch Verbindungen in das internationale Partnernetzwerk gegeben. Der erste internationale Roll- Out der Branchenlösung erfolgte im Jahr 2007 in England gemeinsam mit dem IT-Dienstleister, der auch einen späteren Systemstart in Österreich begleitete. Bei den anderen bisherigen Roll-Outs in den Ländern Belgien, Holland, Finnland, Tschechien und Spanien wurde der Fertiger hingegen von lokalen United-VARs- Partnern unterstützt. Weitere Roll-Outs zusammen mit dem Partnernetzwerk sollen folgen; als nächstes Land steht beispielsweise Italien auf der Implementierungsagenda. „Auf ein derartiges Netz von kompetenten SAP-Branchenspezialisten in verschiedenen Ländern schnell und unkompliziert zugreifen zu können, die vor allem die speziellen lokalen Begebenheiten und Feinheiten aus erster Hand kennen, bringt ganz klar Vorteile für uns mit sich.

Der Ansatz, auch quasi ‘SAP-Consulting Services on Demand’ in welchem Land auch immer kurzfristig abrufen zu können, kommt unserem Verständnis des IT-Dienstleistungsbezugs als Mittelständler voll und ganz entgegen”, erklärt IT-Leiter Markus Brugger. Über die Jahre hinweg hat das Unternehmen selbst umfangreiches SAP-Know-how aufgebaut: Es gibt mehrere eigene Berater, die gemeinsam mit Key-Usern Systemänderungen oder -anpassungen in Eigenregie oder zusammen mit lokalen IT-Dienstleistungspartnern umsetzen. Auch ‘Customizings’, individuelle Programmierungen, werden in Eigenregie durchgeführt.

Roll-Out per Template

Bei internationalen Roll-Outs ist das unternehmenseigene IT-Team notabene mit von der Partie und arbeitet mit den Partnern vor Ort Hand in Hand. Bei den Roll-Outs kommt ein von der Blickle-IT entwickeltes Template zum Tragen, das bei der Einführung in dem jeweiligen Land um spezifische Geschäftsprozesse ergänzt wird. Die Niederlassungen und Töchter werden systemsseitig als eigene juristische Einheiten geführt. Mit dem landesspezifischen System vor Ort werden in aller Regel mit den Modulen MM, PP und FI/Controlling Bestellungen mit Planungslauf und Disposition, Erstellung und Abwicklung von Kundenaufträgen, Logistik und Lieferung sowie Verrechnung abgedeckt. Dabei greifen die Anwender im Ausland über VPN-Verbindungen direkt auf das zentrale IT-System, bestehend aus einer MAXDB-Datenbank auf HP-Server, zu. Die Userzahl beläuft sich auf mittlerweile 360 Anwender – begonnen hatte das Unternehmen einmal mit 180 Usern.

 

Partnernetz umspannt 57 Länder

Seit seinem Bestehen hat das internationale Partnernetz United VARs rund 250 Projekte abgewickelt. Gegründet wurde es von All for One Steeb und der spanischen Group Seidor. In- und ausländische mittelständische Kunden beziehen von den Partnern vor Ort bei ihren internationalen SAP-Einsätzen unterschiedliche Service- und Support-Leistungskapazitäten. Das Angebot orientiert sich mittelstandsgerecht am aktuellen Bedarf des Anwenders, das Partnernetzwerk steht in Indien oder China genauso zur Verfügung wie in den USA, in Japan, in Deutschland, der Schweiz oder Österreich. Das Portfolio reicht von Service- und Supportleistungen bei Kompletteinführungen bis zur Berücksichtigung von dezidierten Geschäftsprozessen in Enterprise Resource Planning-Systemen aus Walldorf – zum Beispiel die Abbildung einer Skonti-Abwicklung speziell in Spanien oder andernorts auf der Welt. In dem Netzwerk sind mittlerweile 23 SAP-Partner aktiv, die in 57 Ländern zusammengenommen über 4.000 Berater beschäftigten und 8.000 Anwender betreuen. Die Aktivitäten des Partnernetzwerks werden vom Systemanbieter in vielfältiger Art und Weise begleitet und gefördert.


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