Allgemein

Gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW, der Hessen-Agentur und dem Effizienznetz Rheinland-Pfalz arbeitet das ZRE mit seinen Partnern im Pius-Netzwerk an der allgemeinverständlichen Darstellung von Beispielen, in denen die Umsetzung ressourceneffizienter Maßnahmen besonders gelungen ist. Diese Best Practices können Anregungen geben, auch im eigenen Umfeld nach neuen Ansätzen zu suchen. Eine Filmreihe stellt Erfahrungen mit dem Einsatz ressourceneffizienter Produktionsverfahren eines Herstellers von Werkteilen für den Flugzeugbau, eines Produzenten von Weingelee und eines Veredelungsbetriebs für Leichtmetallbauteile vor. Die Unternehmer erreichen mit ihren Effizienzmaßnahmen Einsparungen von bis zu 90% beim Wasser-, bis zu 75% beim Material- und bis zu 50% beim Energieeinsatz im Prozess. Die Filmsequenzen machen deutlich: Ressourceneffizienz lohnt sich selbst im kleinsten Betrieb. Der erzielte wirtschaftliche Vorteil macht den Aufwand und die notwendigen Investitionen mehr als wett.

Unter dem Motto ,Aus der Praxis, für die Praxis? geben Experten zur 31. Jahrestagung am 23. und 24. Juni 2010 Einblicke in aktuelle Entwicklungen und spezifische Problemstellungen in der Instandhaltung. Auf dem Programm des Kongresses stehen unter anderem die Themen ,Effizienter Ressourceneinsatz? und ,Instandhaltung Prozessmanagement?. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Anlagendiagnose, den neuen Instandhaltungsstrategien sowie Arbeitsschutz und Sicherheitsmanagement.

Mit Spannung wird auch der Vortrag zu modernen Techniken für die Instandhaltung erwartet. Gastgeber ist in diesem Jahr die Firma InfraServ Knapsack in Hürth. Eine Besichtigung des Ersatzbrennstoff-Kraftwerks im Chemiepark Knapsack rundet die Veranstaltung ab. Die Veranstaltung richtet sich an alle Instandhalter ? in der Produktion, in der Fertigung, in der Anlagentechnik und -wirtschaft, im Maschinen- und Anlagenbau und in der Montage sowie an Dienstleister und Anbieter von Instandhaltungsleistungen.

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Der Prozess des Wissensmanagement in der Konstruktion kann in die vier fundamentalen Unterprozesse
?Identifizieren und Akquirieren
?Kategorisieren und Strukturieren
?Speichern und Finden
?Anwenden und Nutzen
aufgeteilt werden, wobei das Informationsmanagement als vorgelagerter Prozess der Prozesskette betrachtet wird. In der Auflistung nimmt die Spezialisierung von oben nach unten zu. So wird zwischen Identifizierung und Akquise von Wissen kaum unterschieden. Anwenden und Nutzen werden jedoch in der mechanischen Konstruktion völlig anders zu regeln sein als bspw. in der Softwareentwicklung oder im Process Engineering.

Zu den Prozessabschnitten gibt es derzeit keine Richtlinie, an die sich der Bearbeiter bei der Umsetzung halten und die z.B. als Checkliste genutzt werden kann. Der VDI-GPP Fachausschuss Wissensmanagement wird dieses Themengebiet nun bearbeiten. Auf der Basis und in Ergänzung zu der bestehenden Richtlinie 5610 ,Wissensmanagement im Ingenieurwesen?, die sich detailliert mit dem Thema auseinandersetzt und dem interessierten Konstrukteur konkrete und praktische Handreichungen für die Umsetzung entsprechender Vorhaben bietet, sollen Richtlinienblätter zum Thema Wissensbasierte Konstruktion entstehen, die die erwähnten vier Prozessphasen beinhalten. Innerhalb des VDI-GPP Fachausschusses Wissensmanagement wird ein Unterausschuss, der die inhaltliche Gestaltung dieser Richtlinienblätter vorantreibt, gegründet. Interessierte an einer Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Wissensbasierte Konstruktion (KBE) im Fachausschuss Wissensmanagement können sich noch bis zum 21.05.2010 per E-Mail unter gpp@vdi.de melden.

Auch ein Hauch Magie gehört in der Technikwelt des Werkstoffexperten dazu. Ingenieure zeigen, wie ein Graphitplättchen dank seiner speziellen Eigenschaften über einem Magnetblock schwebt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) begeistert den Besucher des VDI-Stands mit weiteren technischen Exponaten: Unter anderem veranschaulicht ein „Mobile Pack“ das Prinzip der mobilen Brennstoffzellenversorgung. Zudem präsentiert das Forschungszentrum einen 3D-Modellierer aus dem Bereich Optische Technologien.

Zahlreiche virtuelle Vorführungen bringen Jung und Alt die Welt der Technik nahe. Eine Duschanwendung elektronisch steuern ? wie geht das? Dornbracht, Hersteller von Designarmaturen und -accessoires für Bad und Küche und Partner der VDI-Initiative „Sachen Machen“, demonstriert dies in Aktion. Ressourceneffizienz ist auch ein wichtiges Thema bei der diesjährigen Hannover Messe. Schließlich hat sowohl die Politik als auch ein Großteil der deutschen Industrie erkannt, wie essenziell der nachhaltige Umgang mit unseren Rohstoffen ist. Der VDI stellt auf seinem Stand das in Kooperation mit dem BMBF neu gegründete „Zentrum Ressourcen Effizienz und Klimaschutz“ (ZRE) vor.

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Durch diesen Wettbewerb werden praktische Fähigkeiten gefördert: z.B. müssen Sensor- und Aktorentechnik wie auch Fahrwerke und komplexe Softwarealgorithmen entwickelt werden. Ganz nebenbei lernen die Studierenden Projektmanagement, Sponsorenakquise und Präsentationstechniken sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Elektrotechnikern, Informatikern und Maschinenbauern.

„Zwar ging die Zahl der offenen Stellen im Krisenjahr 2009 um 14% zurück, aber dennoch haben wir einen Mangel an Informatikern“, sagte Dieter Westerkamp, stellvertretender Leiter Technik und Wissenschaft im VDI. „Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte zeigt sich robust und ist ohne größere Blessuren davon gekommen.“ Die Beschäftigung stieg 2009 sogar weiter an. Insgesamt gab es 181.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Informatiker.

„Ein Rekord, der zeigt: Qualifizierte Fachkräfte werden gebraucht“, ergänzte Westerkamp. Kleiner Wermutstropfen: Die Zahl der arbeitslosen Informatiker stieg 2009 leicht an, liegt aber mit einer Quote von 4,6% auf einem niedrigen Niveau. „Trotz der Umsatzeinbrüche haben die meisten Unternehmen besonnen reagiert und kein Personal entlassen. Das ist ein wichtiges Signal, denn auch 2010 wird für die IT-Branche nicht leicht“, so Westerkamp.

Wie die jährliche CeBIT-Umfrage unter 400 VDI-Mitgliedern verdeutlicht, hat die Krise Spuren hinterlassen. Für 2010 sind nach Mehrheit der Befragten zwar keine Personalentlassungen geplant, mit Neueinstellungen ist aber kaum zu rechnen. Auch was die internationale Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standortes Deutschland betrifft, glauben nur noch 16%, dass sie sich bis 2015 verbessern wird. „Die Stimmung unter unseren Mitgliedern hat sich verschlechtert“, sagte der VDI-Experte. „Wir dürfen jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen in die Zukunft investieren, das heißt in qualifizierte Fachkräfte und technische Innovationen.“

Wachstumspotenzial sehen die Befragten vor allem in den Bereichen „Virtuelle Produkt-Prozessentwicklung“ und „Mobiles Internet“. „IT-Systeme für die Medizin“ oder das Thema „Energieeffizienz in und durch IT“ sind weitere Wachstumsbereiche. Besondere Hoffnungen liegen derzeit auch auf den sogenannten „Embedded Systems“. „Mit Innovationen in diesen Bereichen bringen wir den IT-Standort Deutschland wieder in Schwung“, sagte Westerkamp.

Bettenhausen ist vielfach in Gremien der GMA und auch der Namur tätig gewesen; er ist seit 2004 Mitglied des Beirats der GMA und einer der Tagungsleiter der Kongressreihe Automation in Baden-Baden. Turnusmäßig wurde ein Industrievertreter zum GMA-Vorsitzenden gewählt. Bettenhausen ist Leiter des Geschäftssegments Engineering & Consulting ? Process Automation der Siemens AG. In seiner neuen Funktion als GMA-Vorsitzender löst er Professor Gerald Gerlach, TU Dresden, ab. In den Ämtern der stellvertretenden GMA-Vorsitzenden wurden Prof. Dr. Dirk Abel von der RWTH Aachen sowie Dr. Friedrich Harbach, ABB AG Forschungszentrum Deutschland, bestätigt.

Eine zentrale Fragestellung der Umfrage lautet: Wie erreicht man größtmögliche Kundenindividualisierung von Produkten bei gleichzeitig größtmöglicher Standardisierung von Abläufen, Technologien und IT-Systemen? Auf dem 19. Deutschen Materialfluss-Kongress (MFK 2010) des VDI am 15. und 16. April 2010 an der TU München/ Garching werden die Ergebnisse vorgestellt. Der Fragebogen findet sich online.

Innovationen und Fortschritte in der Automobiltechnik sind durch moderne Regelungs- und Automatisierungsverfahren möglich geworden. ‣ weiterlesen

Das VDI Zentrum Ressourcen Effizienz und Klimaschutz (ZRE) mit Sitz in Berlin ist eine Tochter der VDI GmbH und wurde im Juni 2009 gegründet. Kernaufgabe des ZRE ist es, den integrierten Einsatz von Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutztechnologien allgemein verständlich und umfassend darzustellen und zu befördern.

Das PIUS-Internet-Portal ist ein länderübergreifendes Kooperationsprojekt. Mit derzeit mehr als 1.000 Dokumenten und monatlich rund 20.000 Nutzer ist es eines der meistgenutzten Fachportale zum Themenfeld Ressourceneffizienz. Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS) stellt seit April 2001 betriebliche Erfahrungen mit Verfahren, Technologien und praxiserprobten Maßnahmen online vor. Diese fundierten Informationen und Erfahrungen stammen aus Ergebnissen von Beratungen und Projekten in Deutschland im Themenfeld Ressourceneffizienz, Produktintegrierter Umweltschutz, nachhaltiges Wirtschaften. Diese wurde in Kooperation mit Unternehmen, Dienstleistern, Verbänden, Kammern und öffentlichen Stellen durchgeführt.

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