Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Nutzen von Zertifizierungen

Gütesiegel für SAP-Partner

SAP-Anwender und Unternehmen, die ihre Prozesse künftig mit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware organisieren wollen, werden regelmäßig mit so genannten SAP-Zertifizierungen konfrontiert. In den Unterlagen der Anbieter finden sich immer wieder diese Hinweise. Doch welches Know-how zu Lösungen, Services, Methoden oder Mitarbeitern das 'SAP-Prüfsiegel' bescheinigt, wissen nur wenige Anwender.

Auf der Internetseite http://ecohub.sdn.sap.com informiert der SAP-Konzern Anwender zu zertifizierten Partner-Lösungen.

Rund um die betriebswirtschaftliche Standardsoftware von SAP gibt es ein riesiges Spektrum an Erweiterungen und Lösungen. Weil eine betriebswirtschaftliche IT-Umgebung durch ihre Verquickung mit nahezu allen Unternehmensbereichen besonders hohe Ansprüche an die Zuverlässigkeit stellt, können Applikationen in bestimmten Situationen Probleme verursachen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn durch eine unsaubere Schnittstellenprogrammierung ein Release-Wechsel gefährdet ist. Zudem können unter Umständen Service-Verträge in Frage gestellt werden, wenn nicht zertifizierte Lösungen im Einsatz sind. Um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von SAP-Implementierungen zu gewährleisten, analysiert der Software-Konzern aus Walldorf deshalb die Lösungen unabhängiger Hardware-, Software- und Dienstleistungsanbieter auf ihre Kompatibilität. Lösungen, die dieser Analyse standhalten, erhalten entsprechende SAP-Zertifizierungen.

Aufwändige Zertifizierungen

Die für Lösungsanbieter teils kostenpflichtigen Zertifizierungen durch SAP umfassen eine aufwändige Prüfung der jeweiligen Partnersoftware. Anbieter, die sich diesem Prozess stellen, zeigen, dass ihre Lösung den Richtlinien und Schnittstellen-Spezifikationen der SAP, den Kompatibilitätskriterien für die Hardware und den geforderten Qualitätsmerkmalen entspricht. Es bedeutet aber auch, dass hinter einer Lösung ein Anbieter mit einer soliden Geschäftsbasis steht. Dieses Wissen kann einem Anwenderunternehmen bei der Auswahl der passenden Partner helfen.

Geprüfte Hardware-Komponenten

Der Preisverfall bei Computersystemen reizt Anwender mitunter dazu, ihre IT-Landschaft mit kostengünstigen Servern zu gestalten. Zertifizierte Plattformen bieten den Anwendern aber die Sicherheit, die für Produktivdaten – heute vielfach das wertvollste Kapital eines Unternehmens – erforderlich ist. SAP-zertifizierte Hardware wird von den Herstellern und SAP in so genannten Competence Centern getestet. Dabei wird vor allem um das Zusammenspiel von Hardware, Betriebssystem und Software-Treibern der SAP-Welt unter die Lupe genommen. Für SAP-Kunden bildet die Webseite ‚SAP Ecohub‘, auf der die zahlreichen unabhängigen Anbieter katalogisiert sind, den Zugang zum gesamten Spektrum zertifizierter SAP-Lösungen.

Sicherheit auch bei Release-Wechseln

Mit der Zertifizierung erhalten Unternehmen die Versicherung, dass ihre Investitionen auch künftig geschützt sind – sowohl bei Release-Wechseln als auch bei der Implementierung neuer Applikationen aus dem Ökosystem. Für ein Systemhaus mit Rechenzentrums-Services könnten dann Zertifizierungen vergeben worden sein, wie sie auch die Itelligence AG erworben hat: ‚SAP Global Service Partner‘, ‚SAP Global Hosting Partner‘, ‚Powered by SAP Netweaver‘ oder ‚Run SAP‘. Die letztgenannte Zertifizierung hört sich zwar wie ein Zuruf für einen Marathon an, birgt aber tatsächlich eine komplexe Methodik in sich, die Anwenderunternehmen Sicherheit und Vertrauen in eine SAP-Landschaft geben soll. Die Methodik begleitet eine SAP-Landschaft von der Implementierung über die Upgrades bis zum Anwendungsmanagement im laufenden Betrieb. Die in ihr verankerten ‚Best Practice‘-Methoden für Verfahrensabläufe, Inhalte, Services, Trainings und Tools unterstützen dabei den gesamten Lebenszyklus der SAP-Lösung vom Design über die Einrichtung bis hin zu Arbeitsabläufen und zur Optimierung der implementierten Lösung. Außerdem zeigt die Methodik, wie Arbeitsabläufe in die SAP-Umgebung aufgenommen werden können. Die zertifizierten Prozesse der Run SAP-Methodik können zudem Einsparungen von 20 Prozent bei Administration und Support bewirken.

Orientierung im SAP-Umfeld

Zertifizierungen helfen Anwendern damit vor allem, sich im komplexen Ökosystem der SAP-Welt mit hunderten unabhängiger Lösungsanbieter zurecht zu finden. Unternehmen erhalten durch den Blick auf das passende Zertifikat wichtige Anhaltspunkte für die Auswahl des passenden Lösungsanbieters zur Zusammenarbeit für eine zukunftssichere, verlässliche IT-Landschaft.


Das könnte Sie auch interessieren:

Bosch Rexroth hat mit einem neuen Tool den Zufallsfaktor im Service-Vertrieb drastisch reduziert. Die Anwendung analysiert Kundendaten, um dem Vertrieb detaillierte Hinweise zu Verkaufsmöglichkeiten auszugeben. Die digitale Kundenakte hilft dem Automatisierer aber auch, das Konzept der vorausschauenden Instandhaltung bei seinen Kunden voranzubringen.‣ weiterlesen

PLM-Spezialist Aras erweitert sein Subscription-Portfolio um Angebote für global agierende Firmen. Die neuen Aras Enterprise SaaS-Softwarepakete ergänzen die Standard Edition (früher: Premier) und die Free Edition.‣ weiterlesen

Da bei Ruch Novaplast die Menge der Eingangsrechnungen stetig anstieg, integrierte der Kunststoffspezialist ein Enterprise-Content-Management(ECM)-System. Dieses ist heute nahtlos mit dem ERP-System verzahnt - das Rechnungsmanagement läuft automatisch.‣ weiterlesen

Frässpezialist Zimmermann setzt auf Langfristigkeit, auch beim ERP-System. Im Jahr 2006 löste der Maschinenbauer eine DOS-basierte Software durch APplus von Asseco ab. Digitaler Wandel kommt eben nicht über Nacht - und das System wächst seitdem mit der Firma mit.‣ weiterlesen

Die Lösung zur virtuellen Inbetriebnahme und Anlagensimulation von F.EE bietet jetzt die Möglichkeit, CAD-Daten inklusive kinematischer Informationen und definierter Freiheitsgrade aus der Simulationsplattform Process Simulate zu übernehmen.‣ weiterlesen

Die Analyse von Maschinendaten liefert Ansatzpunkte, um Prozesse im Shopfloor kontinuierlich zu verbessern. Dazu werden Analysetools benötigt, die Maschinendaten sichtbar machen und bestenfalls Funktionen für Predictive Analytics, künstliche Intelligenz oder Machine Learning bieten.‣ weiterlesen

Im Maschinen- und Anlagenbau gewinnt der konjunkturelle Aufschwung deutlich an Fahrt. Doch nun rücken wieder zunehmend Fachkräfteengpässe in den Fokus der Unternehmen. Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA unter rund 570 Personalverantwortlichen in Mitgliedsfirmen sieht die Mehrheit der Befragten aktuell bei allen Beschäftigtengruppen – mit Ausnahme der Hilfskräfte – Engpässe.‣ weiterlesen

Maximilian Ahrens, CTO von T-Systems, wurde zum Vorsitzenden des Board of Directors der Gaia-X-Initiative gewählt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige