Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Netzwerk-Technologie

Firmennetzwerk auf Wachstum ausgelegt

Mit kontinuierlichem Unternehmenswachstum häuften sich im Firmennetzwerk der Wago Kontakttechnik Bandbreite-Engpässe. Der Bezug einer neuen Verwaltungszentrale gab daher den Anstoß, ein Netzwerk einzurichten, das auch in Zukunft über ausreichend Leistung verfügen und sich zudem durch einen hohen Grad an Standardisierung kosteneffizienter verwalten lassen sollte.

Bild: Brocade

Die Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG mit ihrer 60-jährigen Firmengeschichte ist eine internationale Größe in den Bereichen elektrische Verbindungstechnik und Automatisierung. Mit seiner Federklemmtechnik entwickelte das Unternehmen eine Technologie, die mittlerweile zu den weltweiten Standards in der elektronischen Verbindungstechnik zählt. Neben dem Hauptsitz in Minden unterhält die Unternehmensgruppe Tochtergesellschaften und Vertretungen auf allen Kontinenten sowie Produktionsstandorte in Deutschland, Europa, Asien und Nordamerika. Der Alltag vieler der knapp 6.000 Mitarbeiter ist zunehmend von dem Einsatz von IT-Systemen geprägt. Diese leisten Unterstützung in den einzelnen Produktionsbereichen, in denen etwa Klemmblöcke, Steckverbindungen und Automatisierungskomponenten hergestellt werden.

Mit den steigenden Anforderungen an die IT-Systeme geht auch einher, dass ein ausreichend ausgelegtes Netzwerk für die Datenübertragung zur Verfügung stehen muss. Noch vor einigen Jahren waren dafür bei dem Elektronikfertiger unterschiedliche Netzwerk-Technologien im Einsatz, der einen herstellerunabhängigen Ansatz verfolgte. Ab einem gewissen Punkt mangelte es dem Netzwerk jedoch an Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit. Vor diesem Hintergrund entschied das Unternehmen vor sieben Jahren, sämtliche Local Area Network-Lösungen (LAN) vom Anbieter Brocade zu beziehen, der zuvor unter Foundry Networks auf dem Markt agierte. Die Lösungen des Netzwerkanbieters versprachen insbesondere in Hinblick auf die Leistung und den Grad der Standardisierung den steigenden Ansprüchen des Betriebs an seine IT-Landschaft gerecht werden zu können.

IT-Infrastruktur stieß an ihre Leistungsgrenze

Die IT-Abteilung des Elektronikherstellers stand in den vergangenen Jahren immer wieder vor der Herausforderung, kontinuierliches Unternehmenswachstum in den Systemen und Netzwerken abbilden zu müssen. „Etwa alle zwei Jahre haben wir ein neues Gebäude gebaut, sei es für die Verwaltung oder die Produktion“, sagt David Kreft, Leiter Service Desk Systems Management und Windows Development bei Wago. „Damit benötigen wir auch immer mehr Ports. Als Konsequenz kam es mit der ersten Generation unserer Switches zu Kapazitätsengpässen. Das war für uns der Startschuss, unsere Netzwerke neu zu skalieren.“ Der Auslöser für das IT-Infrastrukturprojekt war der Umzug in das neue Verwaltungsgebäude am Hauptstandort Minden. Dort galt es, viele Ethernet-Ports effizient an das Firmennetzwerk anzubinden.

Um auch zukünftiges Unternehmenswachstum in die Netzwerkauslegung einzubeziehen, wurde gemeinsam mit dem Unternehmen Axians ein ‚Fünf-Jahres-Plan‘ erstellt. Vor dem Hintergrund der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Netzwerk-Dienstleister stand ein Anbieterwechsel in Bezug auf die Hardware-Ausstattung bei der Projektplanung nicht zur Diskussion. „Nachdem wir bei mehreren Evaluationen über die Jahre hinweg immer wieder bei Brocade gelandet sind, haben wir uns nun für eine unternehmensweite Standardisierung entschieden“, sagt Tobias Blaume, IT-Systemmanagement Windows bei der Wago. Ein Bestandteil des Projektes war daher der schrittweise Austausch aller Switches von unterschiedlichen Herstellern durch Modelle des Netzwerkausrüsters. Im Storage Area Network-Umfeld (SAN) kommen mittlerweile ebenfalls gelabelte Switches gleichen Anbieters zum Einsatz.


Das könnte Sie auch interessieren:

Recalo aus Laatzen ist auf Dienstleistungen im Bereich Asset- und Ladungsträger-Management spezialisiert. Vor allem beim Pooling von Mehrwegladungsträgern richtet sich der Anbieter mit einem sehr individualisierbaren Angebot an Fertigungsunternehmen.‣ weiterlesen

Lieferkettenschwierigkeiten verursachen rund 20 Prozent der Kosten von Fertigungsunternehmen, errechnen Fachleute. Robotergestützte Prozessautomatisierung kann viele der Stolpersteine aus dem Weg räumen, die zu diesen Ausgaben führen. Denn sie machen keine Fehler, halten sich an Regeln und arbeiten pausenlos - im Büro, Lieferantenmanagement und bei der Prozessoptimierung.‣ weiterlesen

Stimmen die Artikeldaten? Sind die Stammdaten genau und rechtskonform? Diese Fragen entscheiden über die Qualität fundamentaler Datenquellen. Wenn sich Fehler in die Stammdaten eingeschlichen haben, wirken sie womöglich quer durch alle Datenbanken und Prozesse hindurch. Diese und weitere Stolpersteine fasst folgende Checkliste zusammen.‣ weiterlesen

Viele neue Produkte und Geschäftsmodelle erfahren heutzutage Geburtshilfe durch Simulation. Mit digitalen Zwillingen verschmelzen Grenzen zwischen simulierten und realen Produktwelten. Entwicklung und Fertigung lassen sich so deutlich effizienter organisieren.‣ weiterlesen

Nach ersten Schätzungen geht das Ifo-Institut von einer Stagnation der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal aus. Erst im zweiten Quartal gehen die Experten wieder von einem Zuwachs aus.‣ weiterlesen

Die Forschungspartner Technische Hochschule Deggendorf und die Technische Universität München sowie den beiden Unternehmen Schindler & Schill (EasyLogix) und Systema haben das BMWi-ZIM-Projekt MobiCM erfolgreich abgeschlossen. Ziel war die Entwicklung eines Systems zur Zustandsüberwachung von Produktionsmaschinen.‣ weiterlesen

Die Engineering-Plattform DesignSpark von RS Components hat die Marke von einer Million Mitglieder geknackt. Seit seiner Einführung 2010 unterstützt die Plattform Ingenieure, Techniker und Studierende mit einer Vielzahl an technischen Tools und Ressourcen.‣ weiterlesen

Die Normungsorganisationen DIN und VDE DKE haben eine Kooperationsvereinbarung mit 'Enterprise Singapore' getroffen. Die Zusammenarbeit soll unter anderem die Bereiche Industrie 4.0 sowie künstliche Intelligenz umfassen.‣ weiterlesen

Als globale Krise ist die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung für die Automobilindustrie. Der Absatz neuer PKW ging weltweit um 23 Prozent, in Europa sogar um 27 Prozent zurück. VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel erläutert, wie sich die Branche gegen die Krise stemmt und dabei ihre Flexibilität unter Beweis stellt.‣ weiterlesen

Pandemien gehören im aktuellen Allianz-Risiko-Barometer zu den größten Bedrohungen für Unternehmen. Die damit einhergehenden Sorgen haben sogar den Klimawandel verdrängt, der in der aktuellen Erhebung den 9. Platz belegt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige