Anzeige
Beitrag drucken

Monitoring für Qualitäts- und Produktionsprozesse

Enge Zeitvorgaben, hoher Preisdruck sowie stringente Qualitäts- und Normenvorgaben bilden ein immer enger geschnürtes Korsett für viele produzierende Unternehmen. Luft verschafft da oft nur noch das Erschließen von Effizienzpotenzialen in der Fertigung. Dabei kann eine passgenaue IT-Infrastruktur, die Informationen aus Produktion und Qualitätswesen bündelt, wichtige Impulse liefern.

Bild: fotolia/industrieblick

Zur Unterstützung von Produktionsmanagement und Betriebsführung in produzierenden Betrieben spielt – gerade angesichts der Forderung nach stetig steigender Prozesseffizienz – die passende Software eine zunehmend zentrale Rolle. Um diese Aufgabe im Produktionsumfeld erfüllen zu können, bietet sich der Einsatz von Manufacturing Execution-Systemen (MES) an. „Mit MES geben wir dem Anwender ein Instrument an die Hand, um sich dort wieder mehr Spielraum zu verschaffen, wo die Luft für rentables Arbeiten kontinuierlich dünner wird: in der Produktion“, erklärt Uwe Lüers. Lüers ist IT-Spezialist beim Systemhaus Böhme & Weihs in Sprockhövel und dort als Produktmanager verantwortlich für das Fertigungsplanungssystem CASQ-IT MES. Denn durch terminliche, preiskalkulatorische und normenbedingte Zwänge geraten viele Produzenten an die Grenzen ihrer organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten. Was als Ausweg bleibt, ist meist die Optimierung der innerbetrieblichen produktionstechnischen Abläufe.

Unterstützung beim Blick auf die Gesamteffektivität

„Der Unternehmer ahnt eigentlich immer, dass es Optimierungspotenzial in seiner Fertigung gibt“, schildert Lüers. „Die Schwierigkeit für ihn liegt darin, dieses Potenzial exakt zu analysieren und zu definieren – um dann daraus schlüssige, tragfähige Einsparkonzepte zu entwickeln.“ Diese Aufgabenstellung unterstützen MES. Dafür erfassen und überwachen die Systeme für Fertigungsplanung und -management sämtliche produktionsbezogenen Daten des Betriebs.

Im Mittelpunkt der Lösung des Systemhauses aus Sprockhövel stehen dabei umfangreiche Monitoring-Funktionen zur Maschinenüberwachung und zur Beurteilung der Gesamteffektivität: Die Software stellt die benötigten Informationen in Echtzeit bereit und bildet so die Grundlage dafür, umgehend auf aktuelle Ereignisse in der Fertigung reagieren zu können – etwa auf Störquellen, ungenutzte Potenziale oder Planabweichungen. Dem Anwender werden auf dieser Datenbasis unmittelbare Handlungsoptionen eröffnet. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Präzises Zuordnen von Aufträgen, Maschinen und Personal
  • Abbilden der Fertigungssituation in Form individueller Hallenpläne
  • Fortlaufende Maschinen- und Betriebsdatenerfassung (MDE/BDE)
  • Flexibles Reagieren auf Ereignisse durch grafisches und numerisches Echtzeitmonitoring
  • Umfassende Analyse der im Fertigungsbetrieb erfassten Informationen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit dem neuen IIoT Connector von MPDV sollen sich Maschinen schnell und mit wenig Aufwand an die Fertigungs-IT anbinden lassen. Auf Basis standardisierter Schnittstellentechnologien erfasst das Gerät sowohl analoge als auch digitale Eingangssignale.‣ weiterlesen

Bei der digitalen Transformation der regulierten Industrien sind natürlich weiterhin die GxP-Vorschriften zu beachten. Daher lassen sich viele Industrietrends etwa in Hinblick auf die Produktions- und Geschäftsprozesse nur mit Zusätzen oder Einschränkungen umsetzen.‣ weiterlesen

Menschen, Anlagen und Systeme vernetzen, Daten möglichst umfassend nutzen - das ist die Grundlage von mobilen Industrie-4.0-Lösungen. Für Unternehmen ist dabei entscheidend, wie sich Geräte in die neue digitale Infrastruktur integrieren und wie sich Prozesse dadurch effizienter gestalten lassen. Ecom bietet jetzt eine Plattform für das Management mobiler Lösungen bis hin zu Device-Analytics.‣ weiterlesen

Mit dem Release 9.20.00 der iTAC.MES.Suite, das im August 2019 erscheinen soll, führt das Unternehmen ein Workflow-Management-System ein. Das grafische Tool unterstützt das MES-basierte Prozessmanagement in der Fertigung.‣ weiterlesen

Zur Umsetzung des Zukunftsprojektes 'Industrie 4.0' der Bundesregierung werden immer mehr Bereiche in Richtlinien und Empfehlungen spezifiziert. Das Reverse Engineering im Maschinenbau ist ein Handlungsfeld, das noch detaillierter zu betrachten ist.‣ weiterlesen

Laut einer KPMG-Studie können fünf von sechs Unternehmen nicht mit Sicherheit sagen, wer hinter einem Cyberangriff steckt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige