Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Modulare Lösungsansätze für den Mittelstand

System-Integration zwischen
Standard und Großprojekt

Business Intelligence hat sich zu einer unverzichtbaren Entscheidungsgrundlage in Unternehmen entwickelt. Kaum ein Konzern arbeitet heute ohne BI-System. Im Mittelstand finden die Analyse-Lösungen jedoch noch vergleichsweise geringe Verbreitung, dabei kann sich der Einsatz von Business Intelligence gerade für Mittelständler lohnen.

Bild: Fotolia / pressmaster

Ob Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung oder Lagerkosten – jedes Unternehmen benötigt zu jeder Zeit den Zugriff auf aktuelle und zuverlässige Zahlen, um solide planen zu können. In den letzten Jahren kommen deshalb auch bei größeren Mittelständlern zunehmend moderne Business Intelligence-Systeme (BI) zum Einsatz. Durch diese Reporting-Lösungen gehört das manuelle und fehleranfällige Zusammentragen von Daten aus den unterschiedlichsten Quellen der Vergangenheit an: Kennzahlen werden automatisch in einem einzigen System zusammengeführt und in jeder gewünschten Kombination zueinander in Beziehung gesetzt. Viele mittelständische Unternehmen schrecken aber bisher vor der Einführung eines BI-Systems zurück, denn die so genannten ‚Out-of-the-Box‘-Produkte bieten in aller Regel nicht die benötigte Flexibilität, um Unternehmensabläufe detailliert abzubilden. Die Entwicklung einer individuellen Lösung hingegen ist meist zu kostspielig. Als praxistauglicher Kompromiss bietet sich eine Kombination aus beiden Ansätzen an.

Unterstützung für zahlreiche Betriebsabläufe

Für ein Unternehmen ohne BI-System ist die Entwicklung eines aussagkräftigen Reports häufig mit ernormen Aufwand verbunden: Unmengen von Zahlen werden manuell aus Excel-Tabellen, Abrechnungssystemen und anderen Programmen extrahiert, um in einer neuen Datei abgespeichert zu werden. Diese geht durch die Hände verschiedener Mitarbeiter. „Das kostet wertvolle Arbeitszeit und birgt zudem das Risiko folgenschwerer Fehler“, erklärt Mark Zimmermann, Geschäftsführer der Infomotion GmbH, einem Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen. „Setzt man stattdessen eine systematische BI-Lösung ein, werden die ehemals manuell bearbeiteten Daten vollautomatisch extrahiert, aufgeschlüsselt und aufbereitet.“ Dadurch werden sowohl das Fehlerrisiko erheblich reduziert als auch personelle Ressourcen geschont.

Insbesondere im Mittelstand, wo einzelne Mitarbeiter nicht selten mehrere Aufgabengebiete betreuen, bedeutet dies eine erhebliche Entlastung. Die Reaktionszeiten eines Unternehmens lassen sich so merklich verkürzen. Denn sobald eine ausführliche Recherche von Unternehmenszahlen nicht mehr nötig ist, kann mehr Zeit in die Analyse investiert werden. Fragen nach Produktions- und Lagerkosten oder dem Umsatz pro Produkt können mit Hilfe eines BI-Systems zeitnah beantwortet werden. „Nur wer seine Zahlen kennt, kann kurzfristig und effektiv auf das Marktgeschehen reagieren“, betont Zimmermann. „Diese schnelle Reaktionsfähigkeit ist besonders für mittelständische Unternehmen von zentraler Bedeutung, da der Planungshorizont hier in aller Regel deutlich kürzer ist als bei einem Großunternehmen.“ Präzise Daten aus dem BI-System können so auch Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden unterstützen, etwa um den maximal sinnvollen Mengenrabatt eines Großkunden zu ermitteln oder langfristigem Einsparpotenzial bei Lieferanten auf die Spur zu kommen. Tagesaktuell aufbereitete Kennzahlen können so die Positionierung des Unternehmens in Verhandlungen mit Kunden und Partnern erleichtern.


Das könnte Sie auch interessieren:

Das neue 3D Printing and Digital Manufacturing Center of Excellence auf dem HP Campus in Barcelona widmet sich der Entwicklung des industriellen 3D-Druckportfolios von HP.‣ weiterlesen

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst&Young spielen digitale Technologien für zwei von drei deutschen Mittelständlern eine wichtige Rolle. Bei der digitalen Infrastruktur ergeben sich aus der Studie jedoch große regionale Unterschiede.‣ weiterlesen

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz zu Marketingzwecken steckt noch in den Kinderschuhen. Dies zeigt eine Studie, die Prof. Claudia Bünte von der SHR Hochschule in Berlin durchgeführt hat. Der Weg geht dabei weg von Insellösungen, hin zu Anbindung an die Tool-Landschaft des Unternehmens.‣ weiterlesen

Der Spezialist für Qualitätsmanagement Contechnet hat ein neues Release seiner Software-Suite auf den Markt gebracht. Weiterentwickelt wurde unter anderem die ISMS-Lösung Inditor ISO, die nun beim Risikomanagement anders vorgehen soll.‣ weiterlesen

In Köln entwickelt Ford neue Fahrzeugdesigns, die in Kleinauflage gefertigt werden, bevor sie in Serie gehen. Mittels 3D-Druck werden die notwendigen Montagevorrichtungen vor Ort entwickelt und hergestellt.‣ weiterlesen

ABB hat Maryrose Sylvester (Bild) mit Wirkung zum 1. August zur Country Managing Director (CMD) und Leiterin des Geschäftsbereichs Elektrifizierung für die Vereinigten Staaten ernannt. In ihrer Rolle als CMD tritt sie die Nachfolge von Greg Scheu an, der Ende Oktober in den Ruhestand geht.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige