Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Mobilität

Das Büro in der Hosentasche

Smartphones und Tablet-PCs gewinnen in Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Daher steigt auch die Nachfrage, wichtige Daten wie Geschäftszahlen oder Kundeninformationen aus dem Enterprise Resource Planning- und Customer Relationship Management-System mobil abrufen und editieren zu können.

Bild: istockphoto.de / Squaredpixels

Der Einsatz von Enterprise Resource Planning-Software (ERP) zur Steuerung der unternehmerischen Prozesse ist bei mittleren und größeren Unternehmen in Deutschland heutzutage Gang und Gäbe. Dabei beträgt der durchschnittliche Lebenszyklus eines solchen Systems etwa zehn bis 15 Jahre. Ein langer Zeitraum, in dem sich die Anforderungen der Unternehmen an die Lösung stetig weiterentwickeln. Als treibend erweisen sich dabei verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen – beispielsweise konjunkturbedingt oder durch gesetzliche Änderungen – verstärkter Wettbewerbsdruck, steigende Kosten sowie höhere Kundenanforderungen, die ein hohes Maß an Produktindividualität und bestmöglichen Kundenservice erfordern. Tagtäglich haben es Unternehmen also mit Herausforderungen zu tun, die Schnelligkeit, Flexibilität und Transparenz in den unternehmerischen Prozessen verlangen. Ein ERP-System muss hierbei zügig und gebündelt die qualitativ hochwertigen Informationen und Daten bereitstellen und unterliegt somit während seines operativen Einsatzes im Unternehmen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, um den sich verändernden Ansprüchen zu genügen. In funktioneller Hinsicht machten dabei in jüngster Vergangenheit die Einbindung von Customer Relationship Management- (CRM) oder Business Intelligence-Funktionen (BI) von sich reden. Technisch betrachtet stehen Trends wie Cloud Computing und vor allem mobile Lösungen im Fokus.



Claudia Harth, Leitung Marketing & PR mesonic Deutschland, mesonic software gmbh

Neue Chancen durch größere Mobilität

Die Mobilität von Kunden, Lieferanten, aber auch eigenen Mitarbeitern hat dank Smartphones und Tablets in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Vor dem Abflug noch schnell die letzten Kundenanfragen beantworten, im Zug Auswertungen und Analysen vorbereiten und während des Kundenbesuchs neue Aufträge eingeben oder Einsatzberichte erfassen: Das mobile Business eröffnet für Unternehmen eine Vielzahl von neuen Einsatzmöglichkeiten. Der direkte Online-Zugriff auf die Daten der betriebswirtschaftlichen Unternehmenssoftware ermöglicht ferner einen hohen Grad an Auskunftsbereitschaft, Servicequalität und Arbeitseffizienz. Die damit einhergehende schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit bedeutet Wettbewerbsvorteile und größere Wertschöpfung. Durch den stetig zunehmenden Wettbewerbs- und Zeitdruck kann speziell die zeitnahe Kundenansprache und -bindung in kleinen und mittelständischen Unternehmen immens wichtig sein. Mobile Business-Lösungen können hier unterstützend eingreifen. Mit dem Büro in der Westentasche können die unterwegs erfassten Informationen direkt in das lokale Softwaresystem im Firmenstandort eingespeist werden und stehen damit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort umgehend zur Verfügung. Das kann helfen, Anfragen schneller zu bearbeiten und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Mobile Unternehmenssysteme als Einheit

Neben den typischen ERP-Funktionen, beispielhaft die Auftragserfassung oder der Zugriff auf die Daten in der Finanzbuchhaltung, kann mit einem integrierten CRM-System ein weiteres Puzzleteil zur Mobilität hinzukommen. So werden dann zwei verschiedene Sichtweisen auf ein- und dieselben Daten möglich. Im Back-Office unterstützt die ERP-Lösung die operativen Arbeitsprozesse und stellt Daten und Fakten für das CRM-Programm zur Verfügung. Dort wiederum werden die Informationen zu Kunden, Lieferanten, Interessenten und anderen Kontakten übersichtlich aufbereitet, was dann einen ganzheitlichen Blick auf das Kundenbeziehungs- und Servicemanagement ermöglicht. CRM-Systeme können daher eine wertvolle Unterstützung bei der Gewinnung, Betreuung und Bindung von Bestands- und Neukunden darstellen. Damit diese Automatisierung der Geschäftsabläufe innerhalb des Unternehmens reibungslos funktioniert, sollten sowohl die ERP- als auch die CRM-Lösung auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen. Das vermeidet zum einen Probleme bei der Datenübertragung über Schnittstellen und stellt zum anderen sicher, dass beide Systeme auf der gleichen Datenbasis arbeiten und damit durchgängig aktuelle Zahlen und Informationen liefern.

Mit mobilen Lösungen haben Anwender das Büro jederzeit dabei. Bild: mesonic


Das könnte Sie auch interessieren:

Viele Fachbereiche sehen sich nach solchen Zusammenschlüssen mit den Themen System- und Datenmigration konfrontiert. Entsprechende Projekte stellen neue Anforderungen an den bisherigen Umgang mit Daten, deren Qualität und Integration über verschiedene Unternehmenssysteme, Sparten und Gesellschaften hinweg.‣ weiterlesen

Mit romantischen Wassermühlen in idyllischer Natur haben moderne Sägewerke nichts mehr gemein. Die rund 2.000 Betriebe in der Branche arbeiten mit leistungsstarker, zum Teil bereits in einer Cloud betriebenen Sägewerkstechnik. Die Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG betreibt die größten Laubholzsägewerke Europas. Am Standort Aschaffenburg setzt Pollmeier mit dem neu etablierten Shopfloor Management auf eine gezielte Problemlösungskultur.‣ weiterlesen

Künstliche Intelligenz und Machine Learning gehören aktuell zu den ganz großen Themen, denn intelligente ERP-Systeme können betriebliche Erfahrungen und Firmenwissen in ihren Handlungsempfehlungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Der 15. Forcam Innovation Day lieferte gleich mehrere Antworten auf die Frage, wozu wir Industrie 4.0 eigentlich bräuchten. Heinrich Munz von Kuka sagte etwa: "Wir brauchen Industrie 4.0 für unser Wohlergehen und für die Zukunft unserer Kinder." Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung wäre der globale Produktbedarf andernfalls kaum dauerhaft zu bedienen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Konzepte und Projekte rund um die vernetzte Fabrik.‣ weiterlesen

Die vier Softwarehäuser Cimdata Software, Logis, Oxaion und Syncos kooperieren zukünftig unter der neuen Dachmarke Modula. Ziel ist es, mittelständische Produktionsunternehmen bei der Umsetzung der digitalen Transformation zu unterstützen.‣ weiterlesen

Zum 1. April übernimmt Beckhoff Automation die ADL Embedded Solutions GmbH mit Sitz in Siegen. ADL gilt als Spezialist für Deep Embedded-Anwendungen auf Basis von Motherboards und speziell abgestimmter Peripherie.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige