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Mehr Fahrtwind für Industrie 4.0

Das BMWI-Forschungsprojekt ‚Varika‘ im Programm ‚Digitale Technologien für die Wirtschaft‘ ist gestartet. Das Ziel: Deutschlands Position als Produktionsstandort soll weiter gestärkt werden.

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Varika realisiert die Vision einer updatefähigen Produktionstechnik: Mit 3D-Technologie und vorrichtungslosem Fügen wird ein skalierbarer Batterieträger für Elektrofahrzeuge realisiert, der die technische Machbarkeit und das wirtschaftliche Potential dieser Technologie insbesondere bei Variantenvielfalt in kleinen Stückzahlen demonstriert.
(Bild: EDAG Engineering GmbH)

Im Rahmen einer dreijährigen Forschungskooperation wollen die Partner Edag, FFT, Opel, FKM und Fraunhofer LBF eng zusammenarbeiten. Das Ziel des Projekts liegt im vernetzten Produkt- und Produktions-Engineering am Beispiel variantenreicher Fahrzeugkarosseriekomponenten. Ziel dieses Programms ist es, Deutschlands Spitzenstellung als hochwertiger Produktionsstandort und als Anbieter für modernste Produktionstechnologien weiter zu stärken.

Das Verbundvorhaben ‚Varika‘ greift diese Ziele auf, indem es die Technologiefelder ‚durchgängiges Produkt-und Produktions-Engineering‘ und ‚3D-Technologien für die industrielle Anwendung‘ miteinander verbindet. Das Projekt unter der Federführung von Edag wird durch das BMWI gefördert und vom Projektträger DLR betreut.

Verteilte Rollen

Die Edag Gruppe bringt als ganzheitlicher Entwicklungsspezialist ihre Expertise im Engineering, dem Protypenbau, der additiven Fertigung und der digitalen Produkt- und Produktionsanlagenentwicklung mit in das Forschungsprojekt ein. Opel engagiert sich in der Rolle als führender deutscher Automobilhersteller und Anwender innovativer Dienstleistungen.

Die FFT wird die Prozesstechnik zum Fügen von additiv gefertigten Bauteilen erarbeiten. Zu der gewählten Fügetechnik wird ein vorrichtungsloses Fertigungskonzept auf Basis von FFT Leichtbaugreifern entwickelt und mit Hilfe der virtuellen Inbetriebnahme dargestellt. FKM in seiner Rolle als Auftragsfertiger für lasergenerierte Bauteile ist einer der Pioniere in der Anwendung des industriellen metallischen 3D-Drucks.

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF ist eine namhafte Forschungseinrichtung, deren fachübergreifende Expertenteams maßgeschneiderte, marktorientierte Lösungen für maschinenbauliche Komponenten, vor allem für sicherheitsrelevante Bauteile und komplexe Systeme, entwickeln, bewerten und realisieren. Die Expertise zur experimentellen und numerischen Beanspruchbarkeitsanalyse fließt in die Bewertung und Bemessung additiv gefertigter und zyklisch belasteter Komponenten des Projektes ‚Varika‘ ein.