Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Management und Produktion zusammenführen

Epicor hat in Deutschland die Lösung Epicor Mattec MES eingeführt. Das Produktionsmanagement-System ist als branchenorientierte Software für Fertigungsunternehmen ausgerichtet. Grundsätzlich arbeitet die Software als 'Standalone'-Lösung, das System lässt sich jedoch auch per Echtzeit-Schnittstelle mit der Unternehmenssoftware des gleichen Anbieters verbinden.

Bild: iStockphoto / ragsac

Die nahtlose Integration von Enterprise Resource Planning (ERP) mit Manufacturing Execution Systems (MES) bietet Fertigungsunternehmen die Möglichkeit, mit Analysen von Echtzeit-Daten aus ihren Produktionsanlagen Entscheidungen im Management zu unterstützen. Für diese Anforderung hat Epicor vor Kurzem die Lösung Mattec MES am deutschen Markt eingeführt. Die Software wurde als umfassendes Standalone-System konzipiert. Gleichzeitig bietet die Lösung aber eine Vorbereitung darauf, mit dem Unternehmenssystem Epicor ERP des Software-Anbieters integriert zu werden. Auf diese Weise können Anwenderbetriebe flexibel entscheiden, wann und in welchem Umfang eine Integration erfolgen soll. „Fertigungsunternehmen brauchen die Freiheit, die Modernisierung ihrer ERP- und MES-Systeme nach individuellen Anforderungen und unabhängig voneinander steuern zu können“, erklärt Hermann Stehlik, Vice President Zentraleuropa bei Epicor. „Wir positionieren Mattec MES am Markt auch nicht gegenüber gängigen MES-Einzellösungen. Vielmehr geht es darum, bestehenden und künftigen Anwendern von Epicor ERP einen einfachen und leistungsfähigen Weg zu bieten, um ihr Management eng mit der Produktion zu vernetzen.“

Ausschuss und Stillstände mit Trendanalysen früh erkennen

Gemäß Industriestandards erfasst, analysiert und kontrolliert das System dazu kontinuierlich Produktions- und Fertigungsprozesse – ganz gleich, ob von einer einzelnen Produktionshalle oder über global verteilte Standorte hinweg. Es erfüllt somit in seinen Funktionen die typischen MES-Anforderungen. Integriert in das ERP-System werden weitere Anwendungen möglich: Beispielsweise lassen sich Echtzeit-Daten aus Anlagen dazu nutzen, um ungewollte Trends frühzeitig zu erkennen und im Vorfeld Maßnahmen zu ergreifen, die etwa Ausschuss und Stillstandszeiten minimieren. Detaillierte Auswertungen der Produktionsdaten im ERP helfen zudem zu identifizieren, auf welche Weise Verbesserungen erreicht werden können. Im Fokus stehen dabei die Taktzeiten in der Produktion, die Gesamtanlageneffektivität (GAE), die Produktivität der Fertigungslinien, die automatische Qualifizierung von Bauteilen sowie die Produktionsplanung. „Zu den entscheidenden Vorteilen gehört, Prozess- und Produktionsdaten direkt von den Maschinen über industrielle Standardschnittstellen wie OPC oder MIU zur erfassen – verzögerungsfrei und ohne manuelle Eingriffe“, erklärt Stehlik. „Integriert im ERP ermöglicht dies beispielsweise eine präzise Produktionsplanung mit unterschiedlichen Sichten. Auch der Vertrieb profitiert – etwa um Liefertermine gegenüber Kunden exakt anzugeben, frühzeitig auf mögliche Verzögerungen zu reagieren und alternative Lösungen zu schaffen.“

Verbesserungsmaßnahmen integriert planen und prüfen

Ein weiteres Kernziel der Integration ist die vernetzte Optimierung. So können Maßnahmen für strategische Ziele wie die Reduzierung des Energie- und Ressourceneinsatzes anhand der Daten aus der Produktion realistisch geplant, umgesetzt und in Echtzeit auf ihre Wirkung hin überprüft werden. Ähnliches gilt für die Qualitätssicherung. Im Ergebnis geht es darum, unternehmerische Maßnahmen Hand in Hand mit den Zwängen und Anforderungen aus der Produktion zu entscheiden. Dabei können die erweiterten Möglichkeiten eines ERP helfen, lückenlos verfügbare Produktionsdaten zusammen mit Unternehmensdaten zu analysieren und so neue Ansätze schaffen, um mit Sicht auf alle Zusammenhänge die Produktivität insgesamt zu erhöhen.


Das könnte Sie auch interessieren:

PerfectPattern hat die kostenlose Basisversion von Insights App vorgestellt. Mit der Software können Prozessingenieure, Produktionsexperten und Datenwissenschaftler die von PerfectPattern entwickelte KI-Technologie Aivis nutzen, um Einblicke in Produktionsprozesse zu erhalten.‣ weiterlesen

Die Buss-Unternehmensgruppe ist in vielen unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig. Eine Herausforderung, stand doch ein Wechsel des ERP-Systems ins Haus - mit mehr als 80 Unternehmen innerhalb der Gruppe. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Sven Mahn IT gelang es, das Projekt innerhalb von 14 Wochen umzusetzen.‣ weiterlesen

Werden neue Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz Teil des Arbeistalltages wünscht sich ein Großteil der unter 31-Jährigen, darüber informiert zu werden. Dies geht aus einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky hervor. Auch ein menschliches Antlitz könnte laut Studie für mehr Akzeptanz sorgen.‣ weiterlesen

Schlechtere Stimmung als noch im Juni. Geschäftsklima-Index des Ifo Instituts hat in der aktuellen Erhebung im Vergleich zum Vormonat nachgegeben.‣ weiterlesen

Die Sprints zu Covid19-Impfstoffen zeigen den Leistungsdruck, unter dem die Technologieentwicklung steht. In kürzester Zeit sollen Forscher und Ingenieure Lösungen für die kritischen Probleme unserer Zeit finden. Der Accelerated-Discovery-Ansatz soll helfen, Forschungs- und Entwicklungsprozesse mit KI, Hybrid Cloud und schließlich Quantencomputern um das zehn- bis hundertfache des heute Möglichen zu beschleunigen.‣ weiterlesen

Trebing + Himstedt hat die Partnerschaft mit Celonis bekanntgegeben. Die Unternehmen wollen zukünftig beim Thema Process Mining zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Crate.io und Zühlke zukünftig gemeinsam an Smart Factory- und Industrie 4.0-Lösungen arbeiten.‣ weiterlesen

Die Dualis GmbH IT Solution hat für Lean-Manufacturing-Aufgabenstellungen ein Add-on zur 3D-Simulationsplattform Visual Components entwickelt. Basierend auf Process Modelling können damit automatisch branchengängige Standardized Work Sheets generiert werden.‣ weiterlesen

Um verschiedene Daten aufzubereiten und den Mitarbeitern nutzenbringend bereitzustellen, ist nicht immer ein großes IT-Projekt nötig. Wer schnell Daten für die Beschäftigten visualisieren möchte, sollte sich einmal näher mit Dashboards befassen.‣ weiterlesen

Die Simulation am digitalen Zwilling macht die Inbetriebnahme von Anlagen und Maschinen mit automatisierten Bewegungen sicherer. Fehler fallen früher auf und können behoben werden, bevor die Anlage aufgebaut ist. So lassen sich Schäden und Verzögerungen vermeiden. Auch als Schulungstool für Bediener und Programmierer ist die digitale Maschine hilfreich.‣ weiterlesen

ISPE, APV, Concept Heidelberg und die VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik richten am 30. November bis zum 1. Dezember 2021 im Dorint Kongresshotel in Mannheim die 14. Offizielle GAMP 5 Konferenz aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige