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Logische Schnittstelle zur Maschinen- und Anlagensteuerung

Der VDI stellt mit Blatt 3 der Richtlinie VDI 5600 einen Leitfaden zur Standardisierung der Dateninhalte zwischen Anlage und Produktionsmanagement-Software zur Verfügung.

Manufacturing Execution-Systeme (MES) bilden eine Voraussetzung für ein modernes, integrierte Fertigungsmanagement. Als Bindeglied zwischen Maschinensteuerungen und den Systemen der Unternehmensleitebene unterstützen sie den durchgängigen Datenfluss im Produktionsprozess. MES sind dabei auf die Kopplung mit Maschinen und Anlagen in der Fertigung angewiesen. Fehlt diese Kopplung, werden die spezifische Aufgaben nicht oder nur unzureichend ausgeführt.

Mit der neuen Richtlinie VDI 5600 Blatt 3 wird Anwendergruppen eine Möglichkeit geboten, die auszutauschenden Dateninhalte zwischen Maschinen und MES zu standardisieren und damit den manuellen Aufwand zur Definition der auszutauschenden Daten zu senken. Dabei konzentriert sich die Richtlinie auf Inhalte, die vom System an die Maschinen- und Anlagensteuerung oder von der Maschinen- und Anlagensteuerung an das MES kommuniziert werden.

Der primäre Anwendungsbereich der Richtlinie ist die diskrete Fertigung mit der Forderung nach Wandlungsfähigkeit. Die beschriebenen Dateninhalte sollen dazu beitragen, die Wandlungsfähigkeit in den produktionsnahen Softwarekomponenten durchgängig über die verschiedenen Ebenen der Fabrik und für die betroffenen Objekte zu ermöglichen.

Herausgeber der Richtlinie VDI 5600 Blatt 3 'Fertigungsmanagementsysteme (Manufacturing Execution Systems – MES); Logische Schnittstelle zur Maschinen- und Anlagensteuerung' ist die VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (GPP). Die Richtlinie ist ab sofort zum Preis von 223,40 Euro beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich.

(Quelle:VDI/Bild:Thomas Ernsting/LAIF)


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