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Lösungen für die Chemie- und Pharmaindustrie

Mit Add-Ons zum flexiblen Gesamtsystem

Mittelständische Unternehmen der Prozessindustrie benötigen Enterprise Resource Planning-Systeme, die ihre Geschäftsabläufe umfassend und sicher unterstützen. Diese Lösungen dienen der Prozessgestaltung und müssen zugleich einige Besonderheiten berücksichtigen. Dazu zählen restriktive Compliance-Vorgaben sowie die Geschäftsprozesskette von Produktion über Beschaffung und Distribution bis hin zur Logistik. Mit seinen Branchen-Templates und Add-Ons stellt Fujitsu Anwendungen zur Verfügung, um die Anforderungen der regulierten Industrie in einem System abzubilden.

Bild: Dmitry Kalinovsky / Shutterstock.com

Die Prozessindustrie ist kein eigenständiger Wirtschaftszweig. Sie hebt sich allerdings in ihrer Art und Weise der Wertschöpfung deutlich von der diskreten Fertigung ab. Der Schlüssel zum Erfolg liegt insbesondere bei der wettbewerbsfähigen Erfüllung von Kundenanforderungen. Weite Teile der Prozessindustrie sind in Deutschland mittelständisch geprägt und dennoch stark international verflochten. Auf Grund der zunehmenden Konkurrenz aus dem Ausland unterliegt die Branche darüber hinaus einem starken Kosten- und Wettbewerbsdruck.

Komplexer Compliance Rechnung tragen

Zudem müssen die Unternehmen strenge Regularien seitens der Gesetzgeber zu der Qualität und Sicherheit ihrer Produkte erfüllen. Insbesondere in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie sowie teilweise in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie werden Produkte auf Basis von behördlich genehmigten Rezepturen hergestellt. Zudem sind die Richtlinien der ‚guten Arbeitspraxis‘ (GxP), insbesondere Good Manufacturing Practice (GMP) einzuhalten. Darüber hinaus muss die chemische Industrie die Anforderungen an das Gefahrstoff- und Gefahrgutmanagement sowie die Bestimmungen der EU-Chemikalienverordnung Reach erfüllen. Die Einhaltung dieser Anforderungen aus gesetzlicher Sicht ist für die Unternehmen der Prozessindustrie essenziell und in der Regel durch ein computergestütztes System abzubilden. Dazu kommt eine weitere Herausforderung, die aktuell alle Industriebranchen betrifft – die digitale Transformation.

Die immer umfassendere Digitalisierung von Wertschöpfungsketten verändert die Prozessorganisation und das Beziehungsgeflecht zwischen Kunden, Lieferanten sowie dem Unternehmen. Die IT muss der wachsenden Bedeutung von technischen Innovationen wie Cloud-Computing und Mobility, der Vernetzung innerhalb einer komplexen Wertschöpfungs- und Lieferkette sowie der exponentiellen Zunahme digitaler Daten und Inhalte aus unterschiedlichen Quellen Rechnung tragen. Die horizontale und vertikale Integration von Systemen erfordert eine lückenlose Integration von Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP), verbunden mit einem hohen Automatisierungsniveau. Dies hat Auswirkungen auf die IT-Sicherheit: So wird es im Zuge der zunehmenden Vernetzung immer wichtiger, Systeme und Daten durch effektive Mechanismen zuverlässig zu schützen.

 

Software-Generaton mit In-Memory-Technologie

Mit der neuen Generation von Unternehmenssoftware SAP Business Suite 4 SAP Hana (SAP S/4 Hana) auf der Basis der In-Memory-Technologie SAP Hana sollen sich Geschäftsprozesse im Unternehmen weiter vereinfachen lassen. Mittels der Benutzeroberfläche SAP Fiori kann die Anwendung unternehmensweit auf mobilen Endgeräten und für zahlreiche Anwenderprofile genutzt werden. User, Endgeräte und Firmennetzwerke können in Echtzeit miteinander verknüpft werden, um neue Geschäftsmodelle schnell zu entwickeln. Die Technologie zielt auch darauf ab, den Zugriff auf das Internet der Dinge und auf Big Data zu beschleunigen. Mit dem vereinfachten Datenmodell der Anwendung können auch Unternehmen der Prozessindustrie ihre IT neu gestalten, um ihre Ausgaben zu senken und die Effizienz ihrer Systeme zu verbessern. Mit der Software-Generation will der Walldorfer Hersteller insbesondere den veränderten Anforderungen im Sinne der digitalen Transformation Rechnung tragen. Nutzen lässt sich die Software in verschiedenen Betriebsmodellen – in der Cloud, lokal im Unternehmen (On Premise) oder in einer hybriden Umgebung.

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