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Leitsystem und Produktion verbinden

Schließsystem-Fertigung unter Echtzeit-Kontrolle

Der Automobilzulieferer Witte Automotive verbindet seine produktionsnahen Systeme mit SAP Manufacturing Integration and Intelligence und integrierten Best-Practice-Lösungen nahtlos mit dem ERP-System. Dadurch kann das Unternehmen Fertigungsprozesse und Kennzahlen in Echtzeit überwachen. Beides sind wichtige Stellschrauben, um die Abläufe in der Produktion zu optimieren und kosteneffizienter zu machen.

Montageanlage Witol bei Witte Automotive. Bild: Witte Automotive

Wer heute in sein Auto steigt, muss nicht mehr umständlich den Schlüssel suchen und dieses dann aufschließen. Autotüren entriegeln sich quasi von selbst, wenn der Fahrer sich nähert. Und sie verriegeln sich automatisch, sobald er ausgestiegen ist. Intelligente Schließ- und Verriegelungssysteme erkennen dank in die Türgriffe eingebauter Elektronik automatisch den Schlüssel, den der Fahrer bei sich trägt.

Solche sogenannten Keyless-Entry-Griff-Systeme stellt die Witte Automotive GmbH aus Velbert her. Der Automobilzulieferer entwickelt, produziert und vertreibt darüber hinaus Sicherheitssysteme und Schlösser, Scharnierlösungen für Front- und Heckklappen, Schließsysteme bestehend aus Schloss, Schließbügel und Scharniere für Front- und Heckklappe sowie Türgriffsysteme, Schließgarnituren und Verriegelungen für die zweite Sitzreihe.

Stellschraube für mehr Produktivität

Als global tätiger Automobilzulieferer steht Witte unter hohem Wettbewerbs- und Kostendruck. Zugleich werden die Lieferprozesse mit den Herstellern immer komplexer. Damit das Unternehmen künftig nachhaltig und profitabel wachsen kann, drehen die Verantwortlichen an vielen Stellschrauben, darunter Entwicklungsdauer und zeitnahe Markteinführung neuer Produkte. Eine weitere Herausforderung liegt darin, die Produktivität durch eine Reduzierung von Stör-, Rüst- und Durchlaufzeiten in der Produktion kontinuierlich zu steigern und gleichzeitig Kosten zu senken. „Dieses Ziel konnten wir nur durch die Shop-Floor-Integration und eine Echtzeitsicht auf das aktuelle Produktionsgeschehen erreichen“, erklärt Gregor Hanys, Informationstechnologie Applikationsmanagement SAP (IT-AM) bei Witte Automotive.

Produktion und ERP-System nahtlos verbunden

Dazu verknüpfte das Unternehmen Schnittstellen zwischen den produktionsnahen Systemen in der Fertigung und den betriebswirtschaftlichen Lösungen des zentralen Enterprise Resource Planing-Systems (ERP) des Anbieters SAP. Die Anwendung SAP Manufacturing Integration and Intelligence (SAP MII) verbindet dabei als zentrale Datendrehscheibe die Daten aus Produktion und Warenwirtschaft. Ergänzt wird diese um zwei vorkonfigurierte und auf SAP MII basierende Best-Practice-Lösungen von Trebing + Himstedt, Special Expertise Partner für SAP MII. Dabei kommen eine Best-Practice-Lösung für die Maschinendatenerfassung (MDE) sowie ein OEE-Modul für die Überwachung der Maschineneffizienz für die angebundenen Anlagen sowie die Analyse der Produktionskennzahlen zum Einsatz.


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