Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Kühlschmierstoffe fachgerecht pflegen

Seit Mai 2014 steht die Richtlinie VDI 3397 Blatt 2 rund um die Pflege von Kühlschmierstoffen zur Verfügung. Der Herausgeber der Publikation mit dem Titel ‚Pflege von Kühlschmierstoffen für spanende und umformende Fertigungsverfahrenist‘ ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik.

Die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL) hat im Mai 2014 die Richtlinie VDI 3397 Blatt 2 'Pflege von Kühlschmierstoffen für spanende und umformende Fertigungsverfahren; Maßnahmen zur Qualitätserhaltung, Prozessverbesserung, Abfall- und Abwasserverminderung' vorgestellt. Kühlschmierstoffe (KSS) dienen in der Fertigungstechnik beim Trennen und Umformen auf Werkzeugmaschinen vor allem der Wärmeabfuhr und Verminderung der Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück durch Schmierung. Die Pflege von Kühlschmierstoffen hat das Ziel, die Eigenschaften der Flüssigkeiten während des Einsatzes bei Zerspanungs- und Umformprozessen bestmöglich zu erhalten. Die kürzlich vorgestellte Richtlinie zeigt, welchen Beitrag die Pflege der eingesetzten KSS zur Reduzierung von Produktionskosten leisten kann. Dazu führt das Papier Hinweise und Empfehlungen auf zur Feststellung der Gebrauchseigenschaften sowie zur Überwachung der verwendeten KSS. Zudem lenkt die Veröffentlichung den Blick auf Maßnahmen, wie sich über eine optimierte Standzeit der KSS die Wirtschaftlichkeit von Fertigungsprozessen steigern lassen kann. Die Richtlinie zeigt weiterhin Überwachungsmethoden für KSS, stellt Pflegeanlagen für die Abtrennung von festen und flüssigen Fremdstoffen aus Kühlschmierstoffen sowie deren Einsatz- und Auswahlkriterien vor. Zudsem werden chemische und physikalische Maßnahmen zur Erhaltung der KSS-Gebrauchseigenschaften beschrieben.

Bestellen lässt sich die Richtlinie ab sofort in deutscher oder englischer Sprache beim Beuth Verlag.

(Quelle:VDI)


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit der Gründung des gemeinsamen Tochterunternehmens Aimes wollen MPDV und Perfect Pattern KI-Softwarekomponenten für die Fertigung bereitstellen.‣ weiterlesen

Konsumgewohnheiten ändern sich. Mit der Marke Frosch hat die Werner & Mertz GmbH, traditionsreicher Hersteller von Reinigungs- und Pflegeproduk­ten mit knapp 1.000 Beschäftigten, neben ihrer traditionsreichen Erdal-Schuhcreme seit langem eine Vielzahl weiterer bekannter Produkte im Sortiment. Zuletzt brachte das Unternehmen unter der Marke Frosch kosmetische Artikel auf den Markt. Um ihre Produktion für diese große Vielfalt an Artikeln optimal auf neue Marktanforderungen anpassen zu können, bildet Werner & Mertz sämtliche Herstell­prozesse seit vielen Jahren mit SAP MII (Manufacturing Integration & Intelligence) ab. Eine SAP MES-Lösung, die von IGZ, dem SAP Projekthaus für Produktion mit Sitz im oberpfälzischen Falkenberg, an den beiden Fertigungsstandorten in Mainz und im österreichischen Hallein eingeführt wurde. Im nächsten Schritt werden für die produktionsnahen Materialflüsse und Lagerhaltung für die Fertigwarenlogistik sowie die Verplanung von Transportkapazitäten die SAP Module SAP EWM und SAP TM eingeführt. Damit schafft das Mainzer Unternehmen auf Basis von SAP Standardsoftware systemische Durchgängigkeit in der operativen und digitalen Supply Chain von der Batch-Produktion über die Intralogistik und Verpackung bis hin zum Versand.‣ weiterlesen

Der neue Neoception Asset Tracker von Pepperl+Fuchs bietet eine cloudbasierte Überwachung von Produktionsmitteln in der Fertigung. RFID-Lesegeräte des Funksystems IdentControl des gleichen Herstellers identifizieren mithilfe eines Transponders sogenannte Assets, deren objektspezifische Informationen über ein Gateway an die Firmen-Cloud Neoception gesendet werden.‣ weiterlesen

Roboter, die Roboter produzieren - diese Vision hat Kuka bereits weitreichend umgesetzt. Für unsere Serie GPS Digital hat das Ulmer Softwarehaus untersucht, wie es um die Industrie 4.0-Konzepte in der Fertigungsstätte des Augburger Unternehmens steht.‣ weiterlesen

Renishaw, Anbieter industrieller Messtechnik und Medizintechnik, sowie die Wenzel Group, ebenfalls ein Messtechnikspezialist, wollen enger zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige