Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Kriterien für Zukunftsfähigkeit und Kosteneffizienz

Lösungen für Enterprise Resource Planning sind ebenso langlebig wie strategisch bedeutsam. Entsprechend hohen Einfluss haben Entscheidungen für ein ERP-System auf den zukünftigen Erfolg von Unternehmen. Faktoren wie Zukunftsfähigkeit und Kosteneffizienz gehören daher zu den wesentlichen Kriterien von ERP-Projekten.

Zu den wesentlichen Einsatzfeldern von kaufmännischen Systemen zählt das Enterprise Performance Management, um anhand von aussagekräftigen Analysen eine ausnahmegesteuerte Unternehmensführung zu unterstützen. Bild: Epicor

Für ein kaufmännisches System bedeutet der Begriff ‚zukunftsfähig‘, dass die Software-Architektur einer Enterprise Resource Planning-Lösung (ERP) für innovative Technologien offen ist, Releasewechsel trotz individueller Anpassungen problemlos möglich sind und erweiterte Anforderungen einfach eingebunden werden können. Diese drei Aspekte beeinflussen direkt die Kosteneffizienz, bei deren Betrachtung nicht nur die Anschaffungskosten relevant sind. Was zählt ist der Gesamtaufwand für den Betrieb und Pflege der Lösung sowie der messbare strategische Mehrwert, den das ERP-System im Hinblick auf die Entwicklung des Unternehmens erzielt.

ERP-Kosteneffizienz durch ­strategischen Mehrwert

Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung eines ERP-Systems kommt häufig die zu erzielende Wertschöpfung zu kurz, obwohl sich gerade hier zeigen muss, ob und wie spürbar Wettbewerbsvorteile für ein Unternehmen zum Tragen kommen: Mit einem leistungsfähigen ERP hat das Management jederzeit den Finger am finanziellen und organisatorischen Puls des Unternehmens. Je schneller der Takt der geschäftlichen Transaktionen, desto schneller, präziser und flexibler muss sich das Unternehmen bewegen, um Reaktionszeiten zu verkürzen und seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu steigern. Die dafür nötigen kritischen Kennzahlen dürfen auf keinem Fall in einem ‚Datenmorast‘ untergehen. Hilfreich ist hier ein im ERP integriertes Enterprise Performance Management (EPM) – insbesondere dann, wenn für diese Aufgabe gewohnte Software-Werkzeuge genutzt werden können.

Weitere zentrale Faktoren für die Effizienzbetrachtung sind eine intuitive Anwenderumgebung, nutzergetriebene Kennzahlen oder ‚Key Performance Indicators‘ (KPI) und unmittelbar einsatzbereite Analysefunktionen. Nützlich im Management-Alltag erweisen sich Dashboards und grafisch aufbereitete Kennzahlen im EPM: Entsprechende Übersichten sorgen auf allen Management-Ebenen für den Zugriff auf diejenigen strategischen Finanzdaten, die für fundierte kurz- und langfristige Entscheidungen benötigt werden. Ziel der EPM-Funktionalität in der ERP-Umgebung ist eine ausnahmegesteuerte Unternehmensführung, die sich anstelle des Mikromanagements mit unzähligen Finanzvariablen und Routineaufgaben auf das Wesentliche konzentriert. Klassisch kommt EPM vor allem für Finanzwesen, Budgetierung, Planung und Forecasting zum Einsatz, aber auch vielfach für standortübergreifendes Management und Personalplanung.

Wirtschaftlich durch Vereinfachung von Expansionsplänen

Wachstum und Globalisierung eines Unternehmens haben oft zur Folge, dass bestehende Geschäftsanwendungen den Überblick über das gesamte Unternehmen nicht mehr gewährleisten können. Die Führung eines international agierenden Unternehmens wirft auch an das ERP-System ganz spezielle Fragen auf und erfordert eine übergreifende Datenkonsolidierung. Erst auf Basis zuverlässiger Informationen lassen sich die präzise Kontrolle und Senkung der Betriebskosten, Harmonisierung unternehmensweiter Prozesse, übergreifendes Lieferkettenmanagement oder finanzielle Konsolidierung per Software unterstützen.

Für das Monitoring des Finanzstatus als Grundlage fundierter Entscheidungen sollten die dafür zu analysierenden Unternehmensanwendungen auf einen einzigen, integrierten Datenpool zugreifen. Nur damit ist zeitnah ein genauer Überblick auch in Detailfragen möglich – etwa ein 360-Grad-Panoramablick auf Kunden, kundenspezifische Bonitätsdaten bis hin zu einer konsolidierten Auftrags-, Fakturierungs- und Zahlungshistorie. Eine erweiterte ERP-Finanzlösung muss in der Lage sein, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu steuern. Gelingt dies umfassend, kann eine solche Lösung in minimaler Amortisationszeit hohen Return-on-Investment (ROI) bieten, zum Beispiel durch Optimierungen in den Bereichen:

  • Verbesserung der Cashflow-Performance
  • Genauere Kostenkalkulation
  • Schutz der Gewinnmargen
  • Reduzierung der Lagerbestände
  • Verkürzung der Produktlebenszyklen
  • Vertiefung der Kundenloyalität durch schnellere und effektivere Reaktion

Für die Unternehmensexpansion muss zudem gesichert sein, dass die Finanzanwendung im ERP vor Ort gemäß lokaler regulatorischer, finanzieller und steuerlicher Anforderungen konfiguriert, aber zentral über eine sogenanntes Master Data Deployment-Methode verwaltet werden kann. Die Konsequenz daraus: Die Unternehmensanwendung muss mehrländer- und mehrwährungsfähig sein, um sie überall ‚mit hinnehmen‘ zu können.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Spezialist für Nicht-Eisen-Metall-Walzwerkanlagen und Folienschneidmaschinen Achenbach Buschhütten fertigt im westfälischen Kreuztal. Von dort aus werden die zerlegten Sondermaschinen in die ganze Welt verschickt und beim Kunden final montiert. Die Prozessmanagement-Software Coman hilft bei der Arbeit vor Ort.‣ weiterlesen

Zum 1. März wird Steffen Bersch CEO der SSI Schäfer Gruppe. Bersch hatte erst zu Beginn des Jahres die Leitung von vier Geschäftsbereichen beim Maschinenbauer GEA übernommen.‣ weiterlesen

Trendthemen wie künstliche Intelligenz oder Nachhaltigkeit haben Auswirkungen auf die gesamte Supply Chain. Auf der diesjährigen Logimat, die vom 10. bis zum 12. März in Stuttgart stattfindet, zeigen mehr als 1.650 Aussteller, wo die Reise in der Intralogistik in den nächsten Jahren hingehen könnte.‣ weiterlesen

Mehr als 40 Referenten geben am 14. und 15. Mai auf der 21. Jahrestagung Production Systems Einblicke in Digitalisierungsprojekte.‣ weiterlesen

In vielen Industriebetrieben ist das System für Customer Relationship Management einfach eine Datenbank mit den Kundendaten. Der Ansatz Customer Loyalty Management dokumentiert hingegen nicht nur die Beziehung zum Kunden auf Einzelniveau, sondern soll seine Bindung zur Marke aktiv beeinflussen helfen. Gerade für Produzenten in neuen Absatzkanälen bilden diese Daten eine wichtige Grundlage für das Neugeschäft.‣ weiterlesen

GFOS, QSC & aiXbrain kooperieren um die Feinplanung intelligenter zu machen. Erste Ergebnisse sollen auf der Hannover Messe präsentiert werden.‣ weiterlesen

Der Analytics-Dienstleister Empolis Information Management erwirbt Intelligent Views. Mit der Akquise will Empolis seine Künstliche Intelligenz-Kompetenzen insbesondere für die Industrie und öffentliche Verwaltung ausbauen. Zudem soll eine Standardlösung zum Erstellen digitaler Zwillinge entstehen.‣ weiterlesen

Mit der Absage des Mobile World Congress hat der Mobilfunkverband GSMA auf die Entwicklungen in den vergangenen Tagen reagiert. Viele Aussteller hatten den Messeauftritt wegen möglicher Gefahren durch das Corona-Virus abgesagt.‣ weiterlesen

Der Hochvakuumspezialist Vacom hat seine Produktionshalle zur Smart Factory ausgebaut. Die enge Verknüpfung der IT-Systeme zur Lagerverwaltung und Fertigungssteuerung sorgt für einen reibungslosen Materialfluss. Und bei aller Technologie bleibt das Werk ein angenehmer Ort zum Arbeiten.‣ weiterlesen

Die Dualis GmbH IT Solution hat sich mit ihren Software-Lösungen auf die Planung und Verbesserung von Prozessen, Systemen und Maschinen in Fabriken spezialisiert. Hierzu hat das Unternehmen auch die 3D-Simulationsplattform Visual Components zur Anlagen- und Materialflussplanung im Portfolio.‣ weiterlesen

Immer häufiger sollen die bei der industriellen Bildverarbeitung (BV) erzeugten Daten mit KI-Methoden bewertet werden, sei es zur Prozess- und Qualitätskontrolle oder in der medizinischen Diagnostik.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige