Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Konsignationsschrank mit RFID-Technologie

Personenbezogene Materialausgabe rund um die Uhr

Der Einsatz von RFID-Technologie kann Unternehmen beim Erschließen von Produktivitätsreserven helfen. Dass die Einsatzbereiche nicht nur die Kennzeichnung und Rückverfolgung von Produkten umfassen, zeigt der Konsignationsschrank von Deister Electronic: Das automatische System unterstützt die personenbezogene Materialausgabe und Verbrauchsabrechnung.




Bild: Deister Electronic

Radio Frequency Identification-Transponder (RFID) können Informationen speichern und lassen sich funkgestützt ohne Sichtkontakt und aus jedem Winkel ablesen. Selbst dann, wenn sie verschmutzt oder zerkratzt sind. RFID-Transponder – auch Tags genannt – sind je nach Auslegung auch in hitzebeständiger Ausführung für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen verfügbar. Verschiedene Lesereichweiten von 15 Zentimeter bis zu mehreren Metern sind mit aktueller Technologie möglich. Entsprechende Systeme werden etwa zur IT-gestützten Rückverfolgung von Produkten, Bauteilen und Chargen innerhalb internationaler Lieferketten eingesetzt. Ein weiterer Anwendungsbereich der Funktechnologie ist die Kennzeichnung von Produkten zur Vereinfachung und Optimierung von Produktionsprozessen. Die Tags lassen sich beispielsweise in Ladehilfsmitteln integrieren und eignen sich außerdem für die Verfolgung von Warenströmen.

Materialflüsse über Funk steuern

Das in Barsinghausen ansässige Unternehmen Deister Electronic entwickelt seit 35 Jahren Lösungen zur Verbesserung von Prozessabläufen. Das Unternehmen führt verschiedene RFID-Schreib- und -Lesegeräte im Portfolio, die im Hochfrequenz- oder Ultrahochfrequenzbereich (HF/UHF) arbeiten. Durch den Einsatz der Technologie sollen Anwenderbetriebe Werkzeuge an die Hand bekommen, um Materialflüsse möglichst reibungslos zu gestalten, indem zeitaufwändige Such- und Erfassungsvorgänge vermieden werden. Das Potenzial der Funktechnologie ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgeschöpft – und es werden laufend neue Anwendungsbereiche erschlossen. Ein Beispiel dafür ist ein von dem Unternehmen entwickeltes RFID-Verwaltungssystem, das Fertigungsbetrieben den Überblick über den Bestand und den Mitarbeitern den personalisierten Zugriff auf vorhandene Materialien gestatten soll, ohne zusätzliches Personal einzusetzen.

Bestandskontrolle in Echtzeit

Der RFID-Konsigantionsschrank sorgt dafür, dass die dezentrale Warenausgabe etwa von Werkzeugen, Verbrauchsmaterial oder persönlicher Schutzausstattung (PSA) wie Schnittschutzhandschuhen oder Brillen rund um die Uhr möglich ist. „Die RFID-Konsignationsschränke bieten den Mitarbeitern den ständigen Zugriff auf Arbeitsschutzmaterial und -bekleidung, auf Werkzeuge, Verbrauchsmaterial oder Medikamente und schützen gleichzeitig zuverlässig vor einer ‚versehentlichen‘ Entnahme. Denn die Türen öffnen sich erst nach erfolgreicher Authentifikation am Identifikationsterminal. Da das System registriert, wer wann was entnommen hat und die Rückgabe dabei automatisch protokolliert, erledigt es die Inventur gleich mit“, erklärt Martin Hartwigsen, Manager Sales & Marketing – Ident & Automation, von Deister Electronic. Das Materialmanagement-System kann so auch die gesicherte Aus- und Rückgabe von hochwertigen Materialien oder Messgeräten unterstützen. Zudem lassen sich Entnahmevorgänge mit Nutzerhistorien verknüpfen, die automatisch der jeweiligen Kostenstelle zugeordnet werden. Das UHF-Inventory-System ermöglicht Anwenderbetrieben so, Verbräuche und Aufwendungen gezielt abzurechnen.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Gedanke hinter dem Internet of Things ist im Grunde einfach: Ansonsten 'stumme' Geräte werden mittels Sensorik und Datenübertragung zum Sprechen gebracht. Das Potenzial ist enorm, wenn etwa Maschinen, Halbzeuge und fertige Produkte ihren Produzenten Hinweise darauf liefern, was sich künftig besser machen ließe.‣ weiterlesen

Das Potenzial des Internet der Dinge für Fertigungsunternehmen ist riesig. Der Prozessverbesserungsansatz DevOps kommt aus der IT-Welt, lässt sich aber hervorragend auf die industrielle IT übertragen, um das IoT-Leistungsversprechen in wertorientierte innovative Services umzusetzen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige