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IT-Systeme mit Business Intelligence verbinden

Grundlagen für fundierte Entscheidungen

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Eingebetteten Analysefunktionen lassen sich auch für das Management komplexer Projekte einsetzen. Dabei profitieren aktuelle Lösungen auch von der in den letzten Jahren merklich gestiegenen Leistung von Hard- und Software. Bild: SAP AG

Eingebettete und kontextsensitive Analysefunktionen

Erste PLM-Lösungen verfügen bereits über eingebettete und kontextsensitive Analysefunktionen um Daten aus anderen Systemen – etwa CRM, SCM, Einkauf oder aus dem Internet – zur Verfügung zu stellen. Über festgelegte Nutzerrollen können so beispielsweise Designer, Ingenieure und Produktmanager in täglichen Entscheidungsprozessen auf analytische Informationen zugreifen, seien es Lieferantenlisten, Bauteilkosten oder Reklamationsstatistiken. So kann jeder Nutzer fundierte Entscheidungen treffen, und dabei neben seinem Bereich auch den Kontext im Blick behalten. Für den Umgang mit sensiblen Informationen wie Designspezifikationen oder Testdaten sollten Berechtigungskonzepte regeln, wer auf welche Analysen zugreifen darf.

Controlling im Portfolio- und Projektmanagement

Entwicklungsprojekte sind meist sehr komplex und von langer Dauer. Deshalb benötigen Projektmitglieder Software, die sie dabei unterstützt, diese Projekte zu überwachen und zu steuern: Sie liefert Informationen, ob Projekte innerhalb der Zielvorgaben liegen, geben Aufschluss über den Projektstatus sowie zu Projektkosten und Zeitplänen. Portfolio- und Projektmanagementlösungen sind geeignete Werkzeuge, um Ideen und Strategien mit den erforderlichen Projektdaten, Workflows und Geschäftsprozessen zu verknüpfen. Dies ermöglicht Unternehmen eine bessere Kontrolle über ihre Projekte, Prozesse, Produkte und Services.

Damit die Fülle an Projektdaten Nutzer nicht überfordert, liefern personalisierte Analysen und flexible Benutzeroberflächen einen erheblichen Mehrwert, indem sie durch die klare Aufbereitung komplexer Informationen eine schnelle Entscheidungsfindung unterstützen. Denn große Datenvolumen in der Produktentwicklung sind heute keine Seltenheit. In-Memory-Technologie unterstützt schnelle und flexible Analysen. Global agierende Unternehmen können mehrere tausend Entwicklungsprojekte im Portfolio haben. Ein Entwicklungsprojekt betrifft in der Regel verschiedene Produktvarianten und mehrere Zielmärkte – das Datenvolumen vervielfacht sich also. In-Memory-Technologie erlaubt es, auch sehr große Datenmengen direkt aus der operativen Anwendung zu analysieren.

In-Memory-Technologie unterstützt schnelle Analysen

Realisierbar wird dies, weil die Daten nicht von Speichermedien kommen, sondern direkt im Arbeitsspeicher (RAM) verarbeitet werden. Das bedeutet einen deutlichen Anstieg der Rechenleistung: Bis zu 360 Millionen Datensätze lassen sich in knapp einer Sekunde auswerten. Mithilfe der In-Memory-Technologie und entsprechenden Analyseanwendungen lassen sich neue Planungs- und Controllingansätze verwirklichen, beispielsweise um Kennziffern in bisher nicht gekannter Detailschärfe zu analysieren. Flexible Analysendaten können unter verschiedenen Aspekten betrachtet werden. Im Bereich Portfolio- und Projektmanagement lassen sich so beispielsweise Investitionsentscheidungen simulieren, um nicht nur den Wert des Portfolios zu maximieren, sondern auch eine Balance nach Risiko-Nutzen, Produktkategorien, Innovationsgrad, Einführungstermin und Zielmärkten in Betracht ziehen zu können.


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