Anzeige
Beitrag drucken

IT-gestützt zur ISO 50001-Konformität

Dem Verbrauch auf der Spur

Energie wird immer teurer, auch als Folge der aktuellen Energiepolitik. Mehr denn je kann es für produzierende Unternehmen lohnen, mit den Energieressourcen schonend umzugehen. Eine Software für das Energiemanagement kann auch kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, Ressourcen effizienter einzusetzen.

Bild: © mbongo / Fotolia.com

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine Säule der Energiewende und Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Ein zentrales Anliegen des Gesetzes und seiner Reformen ist die verbesserte Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt. Infolge dessen kann es sich gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) lohnen, gezieltes Energiemanagement zu betreiben. Die Nutzung einer Energiemanagementlösung wie die der CCC Software GmbH kann produzierenden Unternehmen vorhandene Potentiale aufzeigen. Durch die Verknüpfung der Energieverbrauchsdaten mit den Fertigungsdaten wird eine detaillierte Analyse des Energieeinsatzes auf Produkt- und Prozessebene bis zum jeweiligen Verbraucher ermöglicht, zum Beispiel einer Maschine.

Zusammenhänge sichbar machen

Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch und Fertigungsprozess werden so transparent, Schwachstellen in der Fertigung lassen sich erkennen und konkrete Handlungsbedarfe ableiten. Valide aufbereitete Energiekennzahlen können ermittelt werden, je nach Informationsbedarf der Anwender. So haben beispielsweise viele Unternehmen, die nicht von der Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz befreit sind, einen entsprechend höheren Handlungsbedarf. Das Aufspüren möglicher Energiepotentiale mittels einer Energiemanagementlösung kann ein wichtiger Schritt sein, die stetig steigenden Energiekosten gezielt zu reduzieren. Durch den Einsatz von elektrischen Messgeräten können Energieströme der Produktionsanlagen ständig überwacht und ausgewertet werden. Energetische Ausreißer lassen sich ermitteln und analysieren. Eine verursachergerechte Zuordnung der Energieströme und Lastspitzen auf einzelne Anlagen ist ebenso möglich. Im Bedarfsfall lassen sich gezielte Maßnahmen kurzfristig durchführen.

Das verzögerte und kontrollierte Zuschalten von Maschinen und Anlagen in energieverbrauchsarmen Zeiten kann zur erheblichen Reduzierung von Lastspitzen führen. Die Kombination einer Energiemanagementsoftware und der Fertigungsplanung lässt zeitlich viel früher erkennen, ob bei der gegenwärtigen Planung Lastspitzen eintreffen oder nicht. So lassen sich Lastspitzen vermeiden, bevor sie entstehen. Das übergeordnete Ziel ist es, energieoptimal zu fertigen. Vor-Ort-Anzeigen informieren den Maschinenbediener unmittelbar, ob die momentane Fertigungsweise energieoptimal ist oder gegebenenfalls Handlungsbedarf besteht. Zusätzlich können Mitarbeiter über einen Energiebericht informiert und sensibilisiert werden. Der einzelne Mitarbeiter kann auf der Grundlage dieser Informationen sein eigenes Handeln ableiten und bewusst einen individuellen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Mit Energiemanagementsoftware lassen sich auch Energieberichte erzeugen als Grundlage für die Testierung zum Beispiel nach ISO50001 oder alternativer Systeme.


Das könnte Sie auch interessieren:

Noch immer prägen ausgedruckte CAD-Layouts mit handschriftlichen Statusmeldungen und direkte Kommunikation den Bau einer Anlage. Mit Größe des Projekts steigen so die Risiken für Fehler, Zeitverlust und Ressourcenverschwendung. Diese lassen sich durch digitales Prozessmanagement reduzieren.‣ weiterlesen

Datenstandards wie eCl@ss vereinfachen den Handel und die Kommunikation zwischen Unternehmen. Dadurch sparen sie im Schnitt 5,85 Millionen Euro im Jahr. Vor allem im Einkauf und im Vertrieb spart eCl@ss viel Geld, zeigt eine neue Studie der IW Consult.‣ weiterlesen

'Smart Solutions for Production and Assembly‘ lautet das Motto der diesjährigen Motek, die gemeinsam mit der 13. Bondexpo vom 7. bis zum 10. Oktober in Stuttgart stattfindet. Rund 1.000 Aussteller werden dann ihr Portfolio präsentieren.‣ weiterlesen

Beim Fachkongress IT meets Industry treffen sich am 19. und 20. November in Mannheim Fach- und Führungskräfte aus IT und OT. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der IT-Sicherheit in der Industrie.‣ weiterlesen

Tools zum Variantenmanagement in Verbindung mit der entsprechenden Produktmodellierung und Infrastruktur gehören heute in den Standard-Werkzeugkasten vieler Unternehmen. Welche Grundlagen und welche Infrastruktur sind notwendig?‣ weiterlesen

Mit Classmate Plan von Simus Systems kalkuliert die Hans Weber Maschinenfabrik in Kronach fast jedes Fertigungsteil - und spart sich dabei 70 Prozent der Kalkulationszeiten. Jetzt sollen Konstrukteure schon beim Entwickeln die Bauteile kostengerecht auslegen können.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige