Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Instandhaltungsaufwand reduzieren

Bauart für geringere Betriebskosten

Bei einer Exportquote von 87 Prozent liefern deutsche Verpackungsmaschinen-Hersteller ihre Erzeugnisse in mehr als 100 Länder der Welt. Die Position basiert insbesondere auf der Wirtschaftlichkeit der Verpackungsmaschinen. Entscheidend sind dabei vor allem die Betriebskosten: Verpackungsmaschinen haben eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr. Die Kosten für Wartung und Instandhaltung müssen über diesen Zeitraum hinweg so niedrig wie möglich sein, um eine rentable Produktion zu erlauben.

Bild: IMA Dairy & Food

Welchen Beitrag zur Rentabilität der Maschinenpark leisten kann, zeigt die Füll- und Verschließmaschine ‚M-FS 30‘ von IMA Gasti und IMA Hamba. Die Fill & Seal-Maschine (FS) füllt Molkereiprodukte und pastöse Nahrungsmittel in vorgefertigte Becher. Die Maschine besitzt ein patentiertes, kettenloses Antriebskonzept, um den Aufwand für die Instandhaltung zu reduzieren. Aufgrund des Aufbaues entfällt der Austausch der Transportkette sowie sämtliche Einstellungsarbeiten im Zusammenhang mit der Kettenlängung. Auch die Reduktion der Verschleißteile vermindert den Wartungsaufwand erheblich.

Vollautomatisches Wechselsystem

Durch automatisierte Formatwechsel innerhalb von 20 Minuten kann überdies die Maschinenverfügbarkeit für die Produktion und damit die Gesamtanlageneffektivität (GAE) meist deutlich verbessert werden. So können auch saisonal oder landesspezifisch wechselnde Verpackungsformate wirtschaftlich auf der Becherfüllanlage produziert werden. Die FS-Maschine wurde hierfür mit einem neuen vollautomatischen Wechselsystem ausgerüstet. Bei einem Formatwechsel wird ein fahrbarer Trolley-Speicher an der Maschine fixiert. Ein Handlinggerät entnimmt einen Trolley von der Maschine und legt ihn im Speicher ab. Im Anschluss wird der Maschine ein Trolley mit neuem Format zugeführt. Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, bis alle Trolleys vollständig ausgetauscht wurden. Die M-FS 30 kann mit bis zu drei Doseuren inklusive Schnellwechseldüsen ausgerüstet werden, wobei jeder Einzelfüller individuell einstellbar ist. Mit einem Doseur ausgestattet, transportiert die Maschine vorgefertigte Becher mit einem Füllvolumen von bis zu 600 Millilitern und Becherhöhen bis 150 Millimetern. Pro Stunde werden bis zu 30.000 Becher ausgebracht.

Maximale Produktsicherheit

Die Maschine arbeitet schmierungsfrei und ist mit optionaler UVC-Entkeimung für Becher und Deckel für den Einsatz in der hygienischen Produktion ausgelegt, zum Beispiel zur Herstellung von Molkerei-Produkten. Alle mit Produkt und Reinigungsmittel in Berührung kommenden Teile sind so konstruiert und ausgewählt, dass die Produktsicherheit zum Beispiel nach EG 1935/2004 sichergestellt ist. Die Deckelfolie zur Versiegelung der Becher kann vorgestanzt oder von der Rolle aufgesetzt werden. Optional sind Stülpdeckel verfügbar. Nach der Befüllung und Versiegelung werden die Becher mittels Abtransportband oder Packer aus der Maschine geführt und sind bereit für die Endverpackung in Kartons und Trays. Auf diese Weise unterstützt die M-FS 30 den effizienten Produktionsprozess, um den Herausforderungen des wettbewerbsgetriebenen Verpackungsmaschinenmarkts zu begegnen.

Mit dem kettenlosen Antriebskonzept der ‚M-FS 30‘ will der Maschinenhersteller die Instandhaltungskosten für die Anlagenbetreiber minimieren. Die Ausbringleistung der Maschine beträgt bis zu 30.000 Becher pro Stunde. Bild: IMA Dairy & Food
google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Auf jeder Konferenz im Industrieumfeld wird jetzt über die digitale Transformation der Industrie gesprochen. Aber die sehr spezielle Rolle, die die Digitalisierung der Industrie für den gesamtgesellschaftlichen Umbruch spielt, kommt dabei in der Regel nicht zur Sprache.‣ weiterlesen

Viele Entscheidungen basieren auf indirektem Wissen und Empfinden. Objektivierung ist teuer und aufwendig. Eine regelmäßige Erhebung des Kundennutzens findet meist nicht statt. Software kann produzierenden Unternehmen dabei helfen, an aussagekräftige Informationen über die Nutzung ihrer Produkte im Feld zu gelangen.‣ weiterlesen

Auch im Maschinen- und Anlagenbau legt der Schnittstellenstandard OPC UA zunehmend die Regeln für die Zusammenarbeit fest. Er befähigt die Hersteller, ihre Fertigungen digital zu vernetzen - und lässt die Umsetzung der Vision Plug&Work immer näher rücken.‣ weiterlesen

Die Umsatzerwartungen der deutschen Maschinenbauer sind für 2019 deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem aktuellen Maschinenbaubarometer derWirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC hervor. Das größte Wachstumshindernis der Branche bleibt dabei der Fachkräftemangel.
‣ weiterlesen

Mit der Lösung Craftengine von Viking Heat Engines können sich selbst entlegene Winkel auf der Erde quasi autark mit Energie versorgen. Ein Ausfall dieser Abwärmeverstromung kann sehr teuer oder sogar gefährlich werden. Mit dem Fernwartungssystem eWon von Wachendorff werden die Anlagen deshalb über Funk überwacht.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige