Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Informationstechnologie statt manueller Abläufe

Effektivitätssteigerung im Mittelpunkt

Beitrag drucken


Autor Uwe Küppers ist Europa-Chairman der Mesa International.

Diese Aufgabenbereiche lassen sich zwar getrennt beschreiben und können jeder für sich signifikantes Verbesserungspotential liefern, die unterschiedlichen Funktionen sind aber in der Praxis durch die Lösungsarchitektur verbunden. Eine typische Anfangsinvestition in Module oder Softwarewerkzeuge zur Produktionssteuerung oder Integration mit der ERP-Systemwelt zieht damit in der Regel auch höhreren Überblick mit sich und etabliert eine Datenbasis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Dieses Potenzial ergibt sich natürlich nicht ‚von selbst‘, es kann aber mit Zusatzinvestition in Analyse und Informationsaufbereitung sowie -verteilung erschlossen werden, sobald erste Grundfunktionen des Systems und insbesondere die zentrale Datenhaltung zur Verfügung stehen. In der Praxis zeigt sich daher immer wieder, dass die Einführung von MES zu unerwartet schnellen Verbesserungen und Kosteneinsparungen führen kann. Denn vielfach eröffnet allein die strukturierte Erfassung und Auswertung von Produktionsdaten den Blick auf zuvor nicht konkret identifizierbare Verluste oder Ineffektivität.

Werkhallengeschehen und Produktionsmanagement in Zusammenspiel

Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass sich eine ‚typische‘ Effizienzsteigerung durch den Einsatz eines MES nur schwer beziffern lässt. Hier ist tiefe Kenntnis der individuellen Ausgangssituation und des damit verbundenem Verbesserungspotenzials gefragt. Zusätzlich umfassen produktionsnahe Systeme per Defintiion viele funktionelle Aspekte, die im Einzelfall oder dem angestrebten Zielszenario nicht alle relevant sein müssen. Einzig Erfahrungswerte aus gleichwertigen Situationen erlauben eine seriöse Abschätzung des erreichbaren Ergebnisses. Tritt das Integrationsteam nach einem Einführungsprojekt einen Schritt zurück und betrachtet die Unternehmenslandschaften, finden sich vielfach einheitliche, manchmal sogar global einheitliche Geschäftsprozesse und erste, kostenoptimierte Produktionsprozesse.

Das effektive Zusammenspiel dieser Faktoren nietet hohes Potenzial zur Effizienzsteigerung in produzierenden Unternehmen. Die Verzahnung der Geschäftsprozesse mit operativen und physikalischen Produktions- sowie Logistikprozessen zu einer möglichst agilen Gesamtheit gibt dabei die Roadmap vor.


Das könnte Sie auch interessieren:

Seit 2018 verantwortet Michael Ruchty für den Veranstalter Euroexpo die Logimat in Stuttgart. Im Gespräch mit der IT&Production spricht Michael Ruchty über Messen als Informationsquelle und darüber, was die Logimat in diesem Jahr zu bieten hat.‣ weiterlesen

Der Anlagen- und Maschinenbau hat das Internet of Things ins Zentrum seiner branchenweiten digitalen Transformation gerückt. Firmen auf Partnersuche sollten jedoch beachten, dass sich die Herausforderungen von KMU und großen Unternehmen deutlich unterscheiden - und dies bei der Lösungswahl berücksichtigen.‣ weiterlesen

Das Projekt ‘Pricing digitaler Produkte‘, an dem u.a. das FIR an der RWTH Aachen beietiligt ist, befasst sich mit der Preisbildung für das Digitalgeschäft der produzierenden Industrie.‣ weiterlesen

Klassische Scada- und HMI-Systeme stoßen an ihre Grenzen, wenn Maschinen und Anlagen zunehmend über Tablets, Smartphones oder direkt von einem Browser aus überwacht und gesteuert werden sollen. Hier setzen HTML-basierte Lösungen an, besonders, wenn sich die mitgelieferten Designtools ohne Spezialwissen bedienen lassen.‣ weiterlesen

Der Automatisierungstreff in Böblingen widmet sich vom 24. bis zum 26. März mit seinem Workshopangebot und dem Marktplatz Industrie 4.0 der digitalen Transformation.‣ weiterlesen

Mit einer Beteiligung in Höhe von etwa 28 Prozent steigt die Hörmann Gruppe, u.a. Spezialist für Tore und Zutrittskontrollsysteme, beim IT-Consulter Orbis ein.‣ weiterlesen

Beim neuen Automatisierungssystem ctrlX Automation will Bosch Rexroth klassische Grenzen zwischen Steuerungstopologien, Antriebstechnik und IT aufheben: Steuerungsseitig kommt ein einziges CPU-Modul zum Einsatz, das erst in den verschiedenen Komponenten seine spezifische Funktionalität erhält - über das Software-Ökosystem. Dieses ist offen ausgelegt und stellt Features als Apps bereit. Was Anwender davon haben? Steffen Winkler von Bosch Rexroth hat es unserer Schwesterzeitschrift SPS-MAGAZIN erzählt.‣ weiterlesen

Microlauncher sind eine Alternative zu herkömmlichen Trägerraketen. Die mittelgroßen Transportsysteme können Nutzlasten bis 350kg befördern und sollen künftig kleine Satelliten in den Weltraum bringen. Forscher am Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben gemeinsam mit Raumfahrtexperten der TU Dresden ein additiv gefertigtes Raketentriebwerk mit Aerospike-Düse für Microlauncher entwickelt. Der skalierte Prototyp aus Metall soll 30 Prozent weniger Treibstoff als konventionelle Triebwerke verbrauchen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige