Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Informationen digital und dezentral verteilen

Der elektronische Notizzettel

Die Firma Jofo Technologies aus Schloß Holte-Stukenbrock hat einen digitalen Notizzettel entwickelt, der sich für Aufgaben im Umfeld von Industrie 4.0, Logistik, Qualitätssicherung und Labor eignet. Die Lösung kann Ordnung und Erleichterung bei Auftragsabwicklung, Auftragsverfolgung und Warenflusssteuerung ebenso wie in der Produkt- und Betriebsmitteldokumentation schaffen.




Bild: Jofo Technologies GmbH

Priomemo ist ein intelligentes Tool, das speziell entwickelt worden ist, um den Informationsfluss und Prozesse am Ort des Geschehens mobil zu unterstützen. Insbesondere dort, wo wechselnde Informationen lokal und mobil benötigt werden, soll die Lösung ihre Stärken ausspielen: ob bei der Verwaltung und dem Anzeigen von Wartungsintervallen, dem elektronischen Archivieren von Messwerten, Speichern von Produktionsdaten oder dem Anzeigen von Fertigungsstücklisten – die Anzahl möglicher Anwendungen ist nahezu unbegrenzt.

Informationen und Termine im Blickfeld

Nicht nur Informationen, sondern auch Termine werden angezeigt. Drei signalstarke farbige Leuchtdioden machen auf anstehende Ereignisse aufmerksam. Exakt an dem Ort und der Stelle, wo gehandelt und erinnert werden muss. Gleichzeitig sorgen Push-Nachrichten auf dem Smartphone für die passende Erinnerung. Handschriftliche Notizen werden per Snapshot-Funktion in der App übernommen. Zur Fixierung der Geräte im Sichtfeld stehen verschiedene Befestigungselemente zur Verfügung: Magnetstreifen, Gewebestreifen mit Velours-Pads oder der optional als Zubehör erhältliche Rahmen mit anschraubbaren Standfuß. Durch die Verbindung des digitalen Notizzettels mit der App ergeben sich Synergien, weil unter anderem typische Problemstellungen im Betriebsalltag gelöst werden können: Teilen von Informationen und Terminen mit Personen, von denen keine Kontaktdaten vorliegen oder nicht genau bekannt ist, für welche Personengruppe genau die Informationen oder Termine relevant sein könnten. Das kann zumindest ab mittelständischen Unternehmen zum Problem werden.



Auch Informationen für Instandhalter können mit dem digitalen Werkzeug gut sichtbar angebracht werden. Bild: Jofo Technologies GmbH

Kontaktdaten fehlen

Außerdem liegen von den Personen nicht immer die Kontaktdaten zum digitalen Austausch von Informationen vor. Das relativ ungezielte Senden von Informationen und Terminen an größere Personengruppen per Smartphone oder PC ist gängige Praxis. Jede Person, die eine Information auf diesem Wege erhält, muss diese Nachricht prüfen und abwägen, ob diese Information für sie persönlich irgendwann relevant sein könnte. Das erzeugt Streuverluste und erfordert Aufwand, der mit Lean-Gedanken kaum vereinbar sein dürfte. Wenn die Information benötigt wird, wird doch wieder zum Smartphone oder Rechner gegriffen. Besser ist es, in dem Moment, wenn vor Ort die Information benötigt wird, diese auch direkt abzurufen. Mit dem digitalen Notizzettel entfällt somit das Suchen in E-Mail Accounts, Dateimanagern oder anderen digitalen Lösungen. Also die klassische Fragestellung: „Wo finde ich jetzt die passende Information in meiner E-Mail Flut?“. Informationen und Termine können zielgerichtet vor Ort an der Maschine, am Probanden im Labor, an dem Kunststoffspritzwerkzeug et cetera abgefragt werden. Informationen und Termine gehen nicht verloren, weil die Informationen sowohl auf dem Smartphone und als Notizzettel vor Ort zur Verfügung stehen und auch dort geteilt werden können.

Brücke zur digitalen Welt

Programmiert wird die Lösung mit der passenden App drahtlos über die Near Field Communication-Schnittstelle (NFC) von Smartphones oder Tablets. NFC ist eine sichere Übertragungsmethode und unter anderem bekannt durch Anwendungen für Zutrittskontrolle und Bezahlsysteme. Vertrauliche Daten können zusätzlich mit Passwort geschützt werden. Die App erlaubt es, Nachrichten, Termine und Informationen per E-Mail, Bluetooth, Serveranbindung oder Cloud-Dienst mit anderen Benutzern zu teilen und zu synchronisieren. Es können Daten abgelegt, Erinnerungen eingestellt, Nachrichten geschrieben, Sprachnachrichten hinterlassen oder Bilder und Filme verlinkt werden.

Kundenspezifische Varianten

Die Lösung ist für unterschiedliche Anforderungen modifizierbar – von der Einbindung in unternehmenseigene Cloud- oder IT-Systeme bis hin zum Produkt- oder App-Design, das an das firmeneigene Corporate Design angepasst werden kann. Im Berufsalltag verknüpft die Lösung handschriftliche und digitale Notizen sowie Termine mit Zeichnungen, Prüfplänen, Stücklisten, Produktionsdaten, Hinweisen zur Maschinenwartung und Kalibrierung. Auf diese Weise kann das Instrument Ordnung und Erleichterung bei Auftragsabwicklung, Auftragsverfolgung und Warenflusssteuerung ebenso wie in der Produkt- und Betriebsmitteldokumentation schaffen. So kann der Notizzettel einen Beitrag zur Effektivität einer großen Bandbreite betrieblicher Abläufe leisten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit ihren Digitalisierungsmaßnahmen haben Unternehmen bereits Erfahrungen gesammelt, wie sich IT-Budgetplanungen und -Kostenstrukturen mit Cloud-Umgebungen verändern können. Doch es lauern kritische Kostenfallen, die im komplexen Projektmanagement einer Cloud-Migration schnell übersehen werden können.‣ weiterlesen

Bei der Instandsetzung teurer Bauteile stehen kaum Daten zur erreichbaren Lebensdauer und Leistung bereit. Wie sich solche Daten ermitteln lassen, zeigen Forscher an der Leibniz Universität Hannover anhand einer zustandsbasierten Regenerationsprozesskette.‣ weiterlesen

Nach Analysen des B2B-Netzwerks Tradeshift hat sich das Auftreten der Omicron-Variante im vierten Quartal negativ auf die globalen Lieferketten ausgewirkt, jedoch nicht so stark wie vorherige Infektions-Wellen.‣ weiterlesen

Open Mind übernimmt die Mehrheit am MES-Hersteller Hummingbird Systems. Die CAD/CAM-Lösung von Open Mind wurde bereits im Rahmen einer Zusammenarbeit in das MES von Hummingbird integriert.‣ weiterlesen

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind durch die Corona-Pandemie bisher 350Mrd.€ an Wirtschaftsleistung verloren gegangen. Im ersten Quartal dieses Jahres gehen die IW-Experten von einem weiteren Verlust von 50Mrd.€ aus. Die Erholung werde Jahre dauern.‣ weiterlesen

Umstellung auf S/4Hana ja, aber keine Zeit für die Vorbereitung. So sieht es die Mehrheit der befragten Unternehmen in einer Studie des Analystenhauses Techconsult. Bei 90 Prozent der Studienteilnehmer bemängeln zudem fehlende Informationen und Hilfestellung.‣ weiterlesen

Angestellte im Einkaufs- und Beschaffungsmanagement erleben gerade turbulente Zeiten. Zu den unerwarteten Ereignissen in den Lieferketten werden 2023 neue Gesetze Dynamik ins Supply Chain Management bringen. Mit einem standardisierten Auditierungsverfahren für Lieferanten kann eine Software von Innolytics viel Arbeitslast abnehmen.‣ weiterlesen

Daten eingeben, verifizieren, vergleichen, ändern und Informationen aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen - auch solche Aufgaben müssen erledigt werden. Aber nicht unbedingt von Menschen. Bei Routinearbeiten kann die robotergesteuerte Prozessautomatisierung helfen, Fehlerquoten manueller Arbeit zu verringern und menschliche Ressourcen freizusetzen.‣ weiterlesen

Im Forschungsprojekt ’OpenGPT-X’ soll ein KI-Sprachmodell für Europa entstehen. Unter der Leitung der Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt ein Konsortium aus zehn Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medienbranche die neue Sprach-KI.‣ weiterlesen

Die Vernetzung von Maschinen in der Produktion ist ein wichtiger Schritt zu ihrer optimalen Auslastung für die Materialbearbeitung und um eine konstant hohe Bearbeitungsqualität sicherzustellen. Die Oberflächenbearbeitungsmaschinen der Marke Peter Wolters, zugehörig zur Markenfamilie der Precision Surfacing Solution Gruppe, bieten das Potenzial, Fertigungsprozesse deutlich effizienter zu gestalten. Softwarespezialisten wie Macio unterstützen bei IIoT und den Prozessverbesserungen.‣ weiterlesen

In einem Acatech Impuls mit dem Titel ’5G in der Industrie’ zeigen die Projektbeteiligten auf, welche Maßnahmen nötig sind, um der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.‣ weiterlesen