Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Individuelle Fertigung

Stücklistenimporte beschleunigen und automatisieren

Viele Unternehmen fertigen Produkte nach Kundenanforderung. Häufig erhalten die Betriebe zu Projektbeginn eine Stückliste als Export aus einem CAD-Programm des Kunden und müssen diese per Hand erfassen und für die Produktion vorbereiten. Der Anbieter Helium V hat die ERP-Zusatzfunktion ‚Intelligenter Stücklistenimport‘ vorgestellt, um den Vorgang zu beschleunigen und von Projekt zu Projekt mit dem gleichen Kunden zunehmend zu automatisieren.

Bild: WWS Wasserkraft

Individuelle Fertigung, teilweise auf Zuruf, mit wenig Pufferzeiten kann einen hohen Zeitdruck in der Fertigung auslösen. Doch bevor die Stückliste freigegeben ist, kann der Einkauf nicht mit der Beschaffung beginnen und schon gar nicht die Fertigung starten. Viele Fertigungsbetriebe stehen immer wieder vor der Herausforderung, die Prozesse rund um die Stücklisten-Erstellung effizient zu gestalten und gleichzeitig den Anforderungen ihrer unterschiedlichen Kunden zu entsprechen. Zur Unterstützung für diese Aufgabe hat der Anbieter von Enterprise Resource Planning-Systemen Helium V das Werkzeug ‚Intelligenter Stücklisten Import‘ entwickelt.

Strukturierter Import

Am Anfang der Stücklistenerstellung erfolgt bei den meisten Fertigungsunternehmen die Eingabe der Stücklisten per Hand. Mithilfe des ‚intelligenten Stücklistenimportes‘ kann die Datei/Vorlage des Kunden in Formaten mit Trennzeichen und flexiblen oder festen Spaltenbreiten importiert werden. Auf der importierten Stückliste können sich Angaben finden, wie Kundenartikelnummern, Herstellernummern, Artikelnummern des Herstellers und Produkteigenschaften. In der Software werden nach dem Import die Inhalte mit dem Artikelstamm verglichen. Beim Import müssen nicht alle Felder übereinstimmen, die Gliederung erfolgt nach Grad der Übereinstimmung. Um bei dem Vergleich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit den richtigen Artikel finden zu können, wird beim Import unter anderem in folgender Reihenfolge vorgegangen:

  • Gibt es die Kundenartikelnummer? Durch die Zuordnung der Stückliste zum Kunden erkennt das System, welche Übersetzungen von der Kundenartikelnummer zu der des Fertigungsbetriebs vorgenommen wird. Bei wiederholenden Aufträgen derselben Kunden kann die Datenübernahme somit bereits erheblich schneller erfolgen.
  • Gibt es die Herstellerartikelnummer? Ähnlich der Kundenartikelnummer bewirkt auch eine Übereinstimmung der Herstellerartikelnummer einen eindeutigen Treffer der Vergleichsroutine. Zudem werden hier mehrfache Zuordnungen unterstützt, wenn ein Betrieb mehrere Artikel der Herstellerartikelnummer zugeordnet hat.

Aus den Bezeichnungen des Datenimports wird infolge eine Entsprechung in den Bezeichnungen der Artikels gesucht. Die Ergebnisse werden farblich dargestellt. Die Farbe Grün kennzeichnet eine exakte Entsprechung, während Gelb darauf hinweist, dass mehrere Entsprechungen gefunden wurden. Bei roten konnte die Software keine Entsprechung finden.

‚Lernfähiges‘ System

Die Qualität der Ausgangsdaten trägt direkt zum Erfolg des Imports bei. Je mehr Herstellerartikelnummern und Kundenartikelnummern erfasst sind, umso höher fällt der Anteil an grün markierten Zeilen aus. Gelbe und rote Zeilen werden mit der Zuordnung von Artikeln des Unternehmens aus der Ergebnisliste oder freier Auswahl des gesamten Artikelstamms definiert. Ist ein Kunde hinterlegt und bestehen noch keine Einträge bei den Sonderkonditionen, wird die Kundenartikelnummer zum aktuellen Zeitpunkt nachgetragen. All dies dient dem Ziel, darauffolgende Importe zu beschleunigen. Definieren lassen sich die die Spalten des Import-Formats über Drag & Drop. Gleiche Zeilen werden optisch zusammengefasst; in der Regel wird also ein Artikel nur einmal in der Importliste angezeigt. Mehrfach gleiche Artikel werden jedoch als diese mehrfachen Positionen importiert. Wenn alle Artikel grün markiert sind, kann der Import abgeschlossen, eine Zusammenfassung angezeigt und abgespeichert werden. Diese Datei lässt sich bei Folgeprojekten als Vorlage verwenden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Durch die strategischen Partnerschaft zwischen TeamViewer und SAP soll u.a. die AR-Lösung Frontline in das SAP-Angebot integriert werden.‣ weiterlesen

Mit dem QUTAC haben sich zehn Unternehmen in einem Konsortium zusammengeschlossen um industrielle Anwendungen für Quantencomputing zu entwickeln.‣ weiterlesen

Okta hat im Rahmen einer Studie ermittelt, wie Arbeitnehmer künftig arbeiten wollen. Demnach möchten sie ihr Arbeitsmodell zukünftig selbst wählen. Einige glauben jedoch nicht, dass ihr Arbeitgeber ihnen diese Flexibilität gestattet.‣ weiterlesen

Den Kunden genau zu kennen, bringt viele Vorteile mit sich. Angebote werden individueller und Informationen erreichen ihn schneller und passgenauer. Die Customer Journey ist daher ein kritischer Faktor. Ein entsprechendes CRM-System aus der Cloud kann zusätzliche Vorteile in Sachen Kosten und Flexibilität bieten.‣ weiterlesen

Unternehmen sind in Deutschland in unterschiedlichen Registern erfasst, zwischen denen Daten selten oder gar nicht ausgetauscht werden. Mit dem nun beschlossenen Basisregister müssen Unternehmen ihre Daten künftig nur noch einmal melden.‣ weiterlesen

Wer sich mit der elektronischen Verwaltung von Daten und Dokumenten beschäftigt, stößt schnell auf die drei Akronyme DMS, ECM und EIM. Sie scheinen synonym, zumal selbst einige Anbieter solcher Systeme ihre Produkte mal als DMS, ECM- oder EIM-System bezeichnen. Aber es gibt graduelle Unterschiede zwischen einem Dokumentenmanagementsystem, dem Enterprise Content Management und dem Enterprise Information Management.‣ weiterlesen

Am neuen BSI-Stützpunkt in Saarbrücken will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtung seine Arbeit im Bereich künstliche Intelligenz ausbauen.‣ weiterlesen

Je nach Firma sind in der Intralogistik unterschiedlich viele und komplexe Aufgaben zu bewältigen. Ob diese Prozesse im MES oder einer digitalen Lagerverwaltung besser aufgehoben sind, bestimmen individuelle Anforderungen und Rahmenbedingungen im Werk.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige