Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Indikatoren für Prozessverbesserungen

IT-Einsatz zur Steigerung der Anlageneffizienz

Unter Einbeziehung eines Manufacturing Execution-Systems lassen sich Maschinenverfügbarkeit, Stillstände und Produktionsdaten zeitnah erfassen. Auf kritische Situationen kann so unmittelbar reagiert werden. Daher setzt die Vaillant Industrial Slovakia Software für Datenerfassung und Produktionscontrolling ein. Innerhalb kurzer Zeit konnte das Unternehmen eine Anlageneffizienz von über 80 Prozent ausweisen.

Bild: GIVE 4 PR

Die Vaillant Group ist ein internationales Familienunternehmen mit Hauptsitz in Remscheid und blickt auf eine über 136-jährige Tradition zurück. Das Unternehmen gehört zu den Markt- und Technologieführern auf dem Sektor der Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik und erzielte im Geschäftsjahr 2010 Umsätze in Höhe von 2,3 Milliarden Euro. Rund 12.400 Mitarbeiter entwickeln und fertigen Produkte an zwölf Standorten in acht Ländern. Das Produktionsnetzwerk konzentriert sich auf Komponenten- und Modulfertigung sowie Endgerätemontage.

In der Slowakei unterhält die Vaillant Group zwei Produktionsstätten, eine davon ist die Vaillant Industrial Slovakia in Trencíanske Stankovce. Das Werk wurde Anfang 2005 ins Leben gerufen und widmet sich der Montage von Modulen für Heizkessel, darunter Ventile, Hydrauliken, Rohrleitungen und Brennwert-Wärmezellen. Im Jahr 2007 wurden im Rahmen einer Werkserweiterung zwei Bereiche nach dem ‚Shop-in-shop‘-Prinzip installiert, so dass die Produktion der jährlich rund 3,5 Millionen Module für die Endmontagewerke ‚Just-in-time‘ nach den Anforderungen der Vaillant Group erfolgt.

Im November 2011 hat das Werk den Nationalen Qualitätspreis vom Amt für Normung, Mess- und Prüfwesen der Slowakei erhalten. „Zu diesem Erfolg hat die unternehmerische Strategie vor Ort unter anderem mit der Einführung einer geeigneten MES-Lösung einen erheblichen Beitrag geleistet“, erklärt Miroslava Reháková, Shop Floor-Managerin und Schichtleiterin in der Kupferrohrproduktion. Das Ziel der Einführung des Manufacturing Execution-Systems (MES) bestand darin, Produktivitätsreserven zu nutzen sowie Fehlerquellen aufzudecken und auszuschließen. Das permanente Monitoring der Maschinen anhand von Kennzahlen wie der ‚Overall Equipment Effectiveness‘ (OEE) sollte zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Produktionsprozesse sowie zur Kostensenkung beitragen.

Systemeinführung in Werkhalle und Meisterbüro

Aufgrund der Einführung einer Maschinendatenerfassung (MDE) bei der HKR GmbH & Co. KG in Roding, Mitglied der Vaillant Group, kam im Oktober 2008 der Kontakt mit dem Softwarehaus GBO Datacomp GmbH aus Augsburg zustande. Ende 2008 erhielt der IT-Anbieter dann den Auftrag zur Implementierung seiner Softwarelösung Bisoft MES. In der ersten Jahreshälfte 2009 wurde ein Basissystem installiert und anschließend kontinuierlich ausgebaut. So erfolgte die Implementierung der MDE-Komponenten, der Zeiterfassung für das Maschinenpersonal sowie die Ausstattung der Maschinen mit GD5000-Erfassungsterminals. Vor kurzem wurden vier weitere Anlagen einschließlich Terminals in das System integriert. Im MES stehen die Daten der Maschinen, der Aufträge oder Artikel und Qualität zur Auswertung zur Verfügung. Die Software ermöglicht außerdem, Maschinenverfügbarkeit, Performance und Qualität für die OEE-Auswertung nach Anwendervorgaben zu analysieren.


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit dem SMIT Testkit Shop will die Sven Mahn IT GmbH & Co. KG Anwendern den Zugang zu ihrer Lösung für die Testoptimierung und Qualitätssicherung der ERP-Software Microsoft Dynamics AX erleichtern. ‣ weiterlesen

Das Softwarehaus Mensch und Maschine hat Version 2018 von Ecscad vorgestellt. Die Software zur Elektrodokumentation ist in den Ausbaustufen Ecscad und Ecscad Professional verfügbar und soll Anwendern mit verschiedenen Neuerungen die tägliche Arbeit erleichtern. ‣ weiterlesen

Nicht 'ob' IoT, sondern 'wie' – warum hohe Skalierbarkeit und Integration beim Enterprise Mobility Management (EMM) wesentlich ist.‣ weiterlesen

Der Data-Analytics-Anbieter Qlik Tech GmbH hat Mike Capone zum neuen CEO ernannt. Der bisherige CEO David Murphy, der diesen Posten interimsmäßig inne hatte, kehrt in seine vorherige Position als Vorstandsmitglied zurück.‣ weiterlesen

Der Softwarehersteller SAS hat einen eigenen Geschäftsbereich für das Thema Internet of Things gegründet. Damit soll der wachsenden Bedeutung von großen Datenmengen Rechnung getragen werden, die von vernetzten Geräten erzeugt werden.‣ weiterlesen

Sanjay Brahmawar soll zum 1. August die Position des Vorstandsvorsitzenden bei der Software AG übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Karl-Heinz Streibich an, der nach mehr als 14 Jahren an der Spitze des Unternehmens nach erreichen der Altersgrenze ausscheiden wird.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige