Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

In-Memory und Cloud-Computing

Innovationen und klare Business Cases gefragt

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen wie Cloud-Computing, Big Data und Industrie 4.0 befindet sich die gesamte IT-Branche in einem Transformationsprozess. Auch SAP positioniert sich im neuen Marktumfeld und entwickelt sich von einem Applikations- hin zum Plattformanbieter. Die Partner des Software-Herstellers spielen bei diesem Wandel eine tragende Rolle. Denn nachdem die Kernthemen für das Jahr 2014 mit Cloud-Computing und der In-Memory-Plattform Hana gesetzt sind, bietet sich den Partnern die Gelegenheit, Innovationen auf Basis der neuen Technologie weiterzuentwickeln – und nachvollziehbare Business Cases voranzutreiben.



Jochen Wießler, Leiter des Mittelstands- und Partner-Geschäfts in Deutschland, SAP Deutschland AG & Co. KG

Die zunehmende Digitalisierung von Prozessen bringt für viele Unternehmen ein riesiges Datenvolumen mit sich. Daher sind Technologien gefragt, mit denen sich diese großen Datenmengen zeitnah bewältigen und auswerten lassen. Mit SAP Hana bieten wir eine Plattform, die genau das kann und somit Antworten auf wichtige Fragestellungen liefert. Die In-Memory-Plattform ist das Herzstück unserer Unternehmens – wie auch unserer Partnerstrategie. Jeder Partner sollte sich daher eher früher als später mit der neuen Technologie auseinandersetzen.

Der Geschäftsnutzen steht im Vordergrund

Wir wollen unsere Partner dafür gewinnen, sinnvolle Einsatzszenarien für bestimmte Branchen und Geschäftsbereiche zu entwickeln und Anwendern den Geschäftsnutzen aufzuzeigen, den ihnen die Investition in unsere Plattform bietet. Die Integratoren und Berater sollen den Anwendern also helfen, ihre Geschäftsprozesse durch den Einsatz der speicherbasierten Technologie zu optimieren und SAP Hana nicht als reine, wenn auch schnelle Datenbank, zu sehen. Künftig sollen sämtliche SAP-Applikationen auf der Plattform laufen. Um unsere Partner noch besser zu unterstützen, haben wir sieben Schwerpunktbranchen in Deutschland identifiziert, für die spezifische Lösungen entwickelt werden sollen. Diese Lösungen werden dann mit und durch unsere Partner vertrieben. Weltweit haben wir bereits über 700 Plattformpartner.

Breite Einsatzmöglichkeiten für In-Memory-Technologie

Seit dem letzten Jahr bieten wir entsprechende Lösungen wie die SAP Business Suite powered by SAP Hana, Managed Cloud Services als Teil von SAP Cloud powered by SAP Hana und SAP Business One, Version für SAP Hana, an. Dadurch eröffnen sich dem gesamten Partnernetz neue Vertriebs-, Dienstleistungs- und Geschäftsmöglichkeiten. So haben etwa Systemintegratoren die Möglichkeit, unsere über 40.000 bestehenden Anwendern, die aktuell die SAP Business Suite nutzen, auf die In-Memory-Platform zu migrieren. Die zunehmende Akzeptanz dieser Plattform-Technologie öffnet auch Türen zu Betrieben, die sich bisher noch nicht mit unseren Lösungen befasst haben.

Hier sehen wir in unserem Partner-Netzwerk ein hohes Potenzial für Wettbewerbsablösungen und Migrationsprojekte. SAP Hana hat bereits heute einen signifikanten Anteil am Wachstum und Umsatz der SAP. Diese Wachstums- und Umsatzmöglichkeiten wollen wir auch unserem Partner-Ökosystem bieten. Beispielsweise verzeichnen wir der SAP Business One Version für SAP Hana bereits eine hohe zweistellige Anzahl an Installationen, vor allem im Mittelstand. Laut dem Analystenhaus IDC bietet die In-Memory-Technologie unserem Partnernetz bis 2017 jährlich ein Umsatzvolumen von rund zehn Milliarden US-Dollar.

Cloud-Geschäft bietet großes Potenzial

Auch im Bereich Cloud Computing wollen wir unser Netzwerk weiter ausbauen und in den nächsten Jahren verdoppeln. Dieses Ziel werden wir bereits im Jahr 2014 sehr konzentriert angehen. Wir sehen, dass der Markt und die Einsatzgebiete für Cloud-Lösungen vorwiegend aus den Fachbereichen kommen, die auf der Suche nach schnellen und maßgeschneiderten Lösungen sind – wie etwa für das Kundenmanagement oder das Personalwesen. Wir planen, unser breites Portfolio über Partner weiter auszubauen. Wir bieten neben cloudbasierten Lösungen wie der SAP Cloud powered by SAP Hana, der SAP Hana Enterprise Cloud, Cloud-Infrastruktur und Managed Services auch die Personalsoftware von Successfactors und die Handelsblattform Ariba an.

Durch die Verbreiterung des Lösungsportfolios sind mittlerweile 15 Millionen Anwender und 5.000 Kunden weltweit hinzugekommen, die wiederum zusätzliche Umsatzchancen für unsere Partner bedeuten. Wir planen auch künftig neue Partner zu gewinnen – nicht zuletzt, da wir eine deutlich steigende Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen sehen. Bestehende Partner sehen die Cloud bereits als natürlichen Bestandteil des Portfolios. Wichtig ist hierbei die Kompetenz, On-Premise, Cloud und hybride Betriebsmodelle anzubieten. Denn viele Anwender werden auch weiterhin hybride Systeme unterhalten, anstatt alle Systeme in der Cloud betreiben. Auch in diesem Fall unterstützen wir unsere Partner und entwickeln sie weiter.

Innovationskraft von Partnern stärken

Zusätzlich steht verstärkt die Betreuung von Entwicklern von Geschäftsanwendungen im Fokus, um deren Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Cloud, Datenbanken oder In-Memory-Technologie zu entwickeln und zu vermarkten. Hierzu gehören unter anderem ‚Independent Software Vendors‘ (ISV), App-Developer und interne Programmierer beim Anwender. Das entsprechende Partnerprogramm heißt SAP Partner Edge for Application Development und wurde im Sommer 2013 gestartet. Über 500 Unternehmen weltweit beteiligen sich bereits daran. Strategisches Ziel ist, den Channel weiter auszubauen: Bis 2015 ist geplant, die Anzahl der paketierten Partner-Anwendungen auf mindestens 10.000 zu steigern und eine Million Entwickler ansprechen.

Zu einem ganzheitlichen Plattformanbieter gehört ein leistungsstarker Channel, der die Breite des Angebotes abdecken kann. Im vergangenen Jahr ging es darum, das nötige Wissen und Know-how in den Channel zu bringen. Der zweite Schritt ist nun, dass Partner dieses Wissen in Business-Lösungen umsetzen, die für Anwender attraktiv sind und ihnen einen raschen ‚Return on Investment‘ bieten. Über die letzten zwei Jahre hat sich der Umsatz über das Partner-Netzwerk nahezu verdoppelt. Und auch zukünftig wollen wir mit und durch unsere Partner den adressierbaren Markt kontinuierlich erweitern. Die folgenden Seiten bieten Ihnen einen Überblick über unsere Partner und ihr Portfolio. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.


Das könnte Sie auch interessieren:

Auf der SPS - Smart Production Solutions stellt Siemens ein Komplettsystem zum industriellen Bedienen und Beobachten vor: Die Lösung besteht aus einem webbasierten Visualisierungssystem sowie einer neuen Generation von HMI-Bediengeräten.‣ weiterlesen

Vom 26. bis zum 28. November 2019 wird das Nürnberger Messegelände zum Branchentreff der Automatisierungstechnik. Dabei weist die SPS - Smart Production Solutions in diesem Jahr erstmals bereits im Namen auf die steigende Bedeutung von Softwarelösungen für die Anwender hin. Neben zahlreichen Neuheiten bietet die Messe zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm.‣ weiterlesen

Aus SPS IPC Drives mach SPS - Smart Production Solutions: Zum 30-jährigen Bestehen hat sich die Automatisierungsmesse in Nürnberg einen neuen Namen gegeben. Was dahinter steckt und was die Besucher von der diesjährigen Auflage der Messe erwarten können, beantwortet Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS bei der Mesago GmbH, im Interview.‣ weiterlesen

Die technologischen Rahmenbedingungen führen dazu, dass Firmen KI-Lösungen häufiger diskutieren als integrieren. In einer Studie hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO untersucht, wo KI in Unternehmen zu finden ist und was sie dort leistet.‣ weiterlesen

Bei ständig wachsenden Datenmengen kommt es auf leistungsfähige Speicher an. HPC-Datenspeichersysteme bieten eine Möglichkeit dieser Problematik entgegenzutreten. Dabei gibt es die Wahl zwischen Opensource- und kommerziellen Systemen.‣ weiterlesen

Die Berechnungen für die Produktionsplanung können nur so gut sein wie die Qualität der einfließenden Grunddaten. Bei Fehlern in den Daten stimmen auch die nicht. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der automatisierten Korrektur von Daten im Rahmen der Termin- und Kapazitätsplanung mit einem APS-System.‣ weiterlesen

Die Nortec – Fachmesse für Produktion lädt vom 21. bis zum 24. Januar nach Hamburg ein. Unter dem Motto ‘Zukunft? Läuft!‘ finden Besucher Lösungen und Technologien für eine moderne Produktion.‣ weiterlesen

Der Softwareanbieter Sage hat fünf IT-Trends identifiziert, die 2020 für Unternehmen wichtig werden — darunter die Themen Hybrid Cloud, Predictive Data Analytics und Nachhaltigkeit.‣ weiterlesen

Im dritten Quartal 2019 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25%. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 29% zurück. Die Auslandsbestellungen verloren 23%. In den ersten neun Monaten 2019 sank der Auftragseingang um 23%.‣ weiterlesen

Das Blechbearbeitungsunternehmen HA-BE hat die bislang extern durchgeführte Pulverbeschichtung mit einer neuen Anlage in den eigenen Produktionsprozess integriert. Als Drehscheibe fungiert dabei die Sphinx Open Online-Plattform der In-GmbH, mit der die Kommunikation zwischen Produktion und Ressourcenplanung sichergestellt wird.‣ weiterlesen

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes ProPlanE haben die Projektpartner den Prototypen einer Analyseplattform entwickelt, mit der sich die Fertigungsplanung auf Basis von Process-Mining-Verfahren in Echtzeit optimieren lässt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige