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In-Memory, Echtzeitreporting und Co.

Was das Enterprise Resource Planning der Zukunft leistet

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Dynamisches Produktionsreporting

Noch einen entscheidenden Schritt weiter geht das Dynamic Production Reporting. Zum operativen Nutzen von Manufacturing Intelligence gesellen sich hier strategische Vorteile, die sich aus der intelligenten Echtzeitanalyse fertigungsbezogener Daten und Kennzahlen ergeben. Nachfrageschwankungen zum Beispiel lassen sich frühzeitig erkennen, die Fertigungsplanung und die Prozesse im Shop Floor können dynamisch angepasst werden. Auf diese Weise werden Maschinen und Personal bestmöglich ausgelastet, Bestände nachhaltig optimiert, die Liefertreue steigt, und die Kosten sinken dauerhaft. So zeigt auch das Beispiel eines großen deutschen Automobilherstellers, dass durch dynamische Kennzahlenberichte zur Nacharbeitsquote Verantwortliche zudem wichtige Einsichten gewinnen, um etwa die Herstellungsprozesse und die Produktqualität kontinuierlich zu verbessern. Eine geringere Fehlerquote steigert zudem die Kundenzufriedenheit.

Komplexität im Griff mit IT-Architektur

Im Zuge der digitalen Transformation erhöht sich aber auch gleichzeitig die Komplexität in den Wertschöpfungsketten und den Geschäftsprozessen – unter anderem weil riesige Mengen an strukturierten wie unstrukturierten Daten anfallen. Um die damit verbundenen Anforderungen zu bewältigen, etwa im Hinblick auf die Integration von Sensor-, Geschäfts- und Nacharbeitsdaten oder die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung, bedarf es einer leistungsstarken, zukunftsfähigen und hochintegrierten IT-Architektur. Ihr Herzstück bildet etwa ein ERP-System der nächsten Generation, das mit In-Memory-Technologie arbeitet und mithilfe eines Manufacturing Execution-Systems (MES) durch vertikale Integration die kaufmännischen Prozesse mit Abläufen und Daten in der Produktion verknüpfen und synchronisieren kann. Erst durch die Einbindung von Daten und Kennzahlen aus dem Shop Floor in den betriebswirtschaftlichen Informationsfluss der ERP-Lösung wird die Wertschöpfung in der Produktion wirklich transparent. Die Integration unterschiedlicher herstellerspezifischer Maschinenprotokolle erfolgt dabei über zahlreiche standardisierte Kommunikationsschnittstellen im MES. Ebenso wichtig ist eine einfache und zeitgemäße Bedienoberfläche, auf der Aufgaben schnell und effizient erledigt werden können – ob am Desktop-PC oder mobil per Smartphone oder Tablet. Einen weiteren zentralen Baustein des ERP der Zukunft bilden ein standardisiertes Reporting mit leistungsstarken Analysewerkzeugen und Dashboards, die Auswertungen nahezu in Echtzeit durchführen und die Ergebnisse übersichtlich visualisieren lassen. Für pfeilschnelle Abfragen auf sehr große Datenmengen in beliebiger Detailtiefe eignen sich In-Memory-Plattformen, mit denen Advanced-Analytics-Funktionen direkt auf ‚Live‘-Daten im ERP-System zur Verfügung stehen.

Der Konkurrenz einen Schritt voraus

Von Vorteil kann es hierbei sein, wenn die eingesetzten Applikationen aus der Hand eines einzigen Herstellers stammen. Das kann die technische Harmonisierung der IT-Landschaft vereinfachen und ein reibungsloses Zusammenspiel der Anwendungen erlauben. Die Kunst besteht nun darin, die Anwendungen intelligent zu verknüpfen und so effizient einzusetzen, dass daraus ein Wettbewerbsvorteil entsteht, mit dem man der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus ist. Um die Unternehmensstrategie optimal unterstützen zu können, müssen die eingesetzten IT-Lösungen und -Technologien sehr eng mit den Betriebsabläufen verknüpft sein. Zugleich ist sicherzustellen, dass die Anwender aus den Fachbereichen und Managementebene mit genau den Informationen und Analysen versorgt werden, die sie benötigen, um Aufgaben zügig und effizient zu erledigen und schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Den ganzheitlichen Lösungsansatz wählen

Für die Umsetzung von Transformationsprojekten im Zuge einer Industrie 4.0 ist ein ganzheitlicher Lösungsansatz erforderlich, der sämtliche Aspekte einbezieht – Informationen, Geschäftsprozesse, Organisationsstruktur und IT-Architektur. Ebenso wichtig ist die tiefgehende Kenntnis der betriebswirtschaftlichen Inhalte, die Auswahl der passenden Softwarelösungen sowie der zielgerichtete Einsatz geeigneter Methoden bei der Implementierung und Systemintegration. Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage nach dem richtigen IT-Betriebsmodell – ob On-Premise im eigenen Rechenzentrum, in einer Managed Cloud oder in Form eines Hybridmodells. Unterstützung kann hier ein erfahrener Beratungspartner bieten, der über Beratungs-, Prozess- und Technologiekompetenz verfügt und alle Services aus einer Hand erbringen kann. Das Wichtigste ist jedoch, dass Unternehmen aus der Fertigungsindustrie für die digitale Transformation, die ja zum Teil noch am Anfang steht, den neuen Möglichkeiten und Chancen offen und mutig gegenüber stehen. Schließlich wird bei jedem Industrie-4.0-Projekt Neuland betreten und Pionierarbeit geleistet.


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