Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

In acht Schritten zum Geschäftssystem

Neben technologischen Innovationen bieten in kleinen und mittleren Unternehmen insbesondere organisatorische und logistische Prozesse Potenzial für Kosteneinsparungen und somit Sicherung und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit. Enterprise Resource Planning-Systeme sind dabei ein entscheidendes Werkzeug. Daher sollte der Entscheidungsprozess für die Unternehmenssoftware gut durchdacht sein.

Bild: Fotolia.com – Kzenon

Die ständige Verbesserung von Produktionsprozessen ist eine Voraussetzung dafür, Wettbewerbsvorteile erzielen und diese dauerhaft sichern zu können. Hierzu gehört unter anderem, Differenzierungsmerkmale schneller als der Wettbewerb auszubauen. Neben technologischen Innovationen bieten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) insbesondere organisatorische und logistische Prozesse deutliche Potenziale für Kosteneinsparungen und somit eine Sicherung beziehungsweise einen Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit. Aus diesem Grund kommt EDV-Werkzeugen wie Enterprise Ressource Planning-Systemen (ERP) immer stärkere Bedeutung zu. Zu den bekanntesten Herstellern beziehungsweise Anbietern gehören etwa SAP, Microsoft oder Oracle. Aber auch viele kleinere, weniger bekannte oder regional tätige Anbieter tummeln sich unter den über 600 am Markt vertretenen Konkurrenten. Daher wird in der Regel eine Unternehmensberatung hinzugezogen, deren Markt- und Branchenkenntnis dazu beiträgt, eine objektive Auswahlentscheidung herbeizuführen.

Kosten- und termingerechte Systemauswahl

ERP-Systeme sind heutzutage ein entscheidendes Werkzeug zur Unterstützung der Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Diese Softwareanwendungen sind in der Lage, alle Unternehmensbereiche informationstechnisch abzudecken. Dazu zählen beispielsweise die Produktion, die Materialwirtschaft, das Finanz- und Rechnungswesen, das Controlling, die Personalwirtschaft, der Verkauf und das Marketing. Das Management-Reporting, das automatisierte Aufbereiten der unter anderem für die Geschäftsführung eines Unternehmens relevanten Daten, gewinnt seit mehreren Jahren ebenfalls zunehmend an Bedeutung und ist oft Funktionsumfang eines ERP-Systems. Vor diesem Hintergrund kommt der anforderungs- sowie termin- und kostengerechten Auswahl eines ERP-Systems eine große Bedeutung zu. Fehler in diesem Prozess können mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen verbunden sein. Deshalb unterstützt das IPH – Institut für Integrierte Produktion produzierende Unternehmen bei dem Entscheidungsprozess mit einer unabhängigen Vorgehensweise. Diese enthält acht nacheinander ablaufende Schritte und wurde mehrfach erfolgreich von den Ingenieuren des IPH angewendet.

Phase 1: Abstimmung der Vorgehensweise

Im ersten Schritt wird in enger Abstimmung mit dem Unternehmen übder die Vorgehensweise im Projekt unter Einbeziehung aller Beteiligten abgestimmt. Beteiligte Mitarbeiter sind unmittelbar von der Einführung eines neuen Systems betroffene Mitarbeiter (Key-user) beziehungsweise deren Vorgesetzte. Besonders wichtig für einen erfolgreichen Auswahlprozess ist mindestens ein Ansprechpartner beziehungsweise Projektleiter beim Unternehmen vor Ort, der für das Auswahlprojekt verantwortlich ist, die Systembewertung begleitet und bei allen entsprechenden Gesprächen und Datenaufnahmen anwesend ist.

 
Bild: IPH Hannover

Bei der Auswahl des passenden Geschäftsystem ist strukturiertes Vorgehen Pflicht. Das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsdienstleister für Produktionstechnik. Forschung und Entwicklung, Beratung sowie Planung und Qualifizierung sind die Arbeitsschwerpunkte. Unter der Führung der Professoren Behrens, Nyhuis und Overmeyer arbeiten die Ingenieure kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Umsetzung neuer, innovativer Ideen in den Bereichen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Produktions- und Logistiknetzwerke und verstehen sich dabei als Vermittler zwischen Theorie und Praxis.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Ing D.B. GmbH stellt auf der Logimat in Halle 6, Stand C61L als Weltneuheit ein Zählsystem für Kleinteile mit einer externen Industriekamera vor. ‣ weiterlesen

Die Software Lydia 8 von Topsystem unterstützt insbesondere sprachgeführte Prozesse in der Logistik. In der neuen Softwaregeneration hat der Hersteller die Spracherkennung auf eine neue technologische Basis gestellt, um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen. ‣ weiterlesen

Auf den ERP/CAD-Konstrukteuren lastet enormer Druck: Immer mehr Varianten, immer individuellere Produkte in immer kürzerer Zeit zu immer niedrigeren Kosten.‣ weiterlesen

Solcon Systemtechnik GmbH nimmt die zweite Generation seiner UHF-RFID-IPC-Reihe auf die Logimat mit. Die Computer wurden mit ihrem integrierten RFID-Readermodul und bis zu vier Antennenanschlüssen eigens für RFID-Anwendungen in Industrie und Logistik ausgelegt. ‣ weiterlesen

Die Logivations GmbH zeigt auf der Logimat die neue Lösung W2MO Deep Machine Learning zur kamerabasierten Objekterkennung am Packarbeitsplatz. Neben dem Abgleich der identifizierten Produkte mit Ladelisten und Benachrichtigung bei Abweichungen zeigt die Software auch optimierte Packschemata in 3D an und dokumentiert gleichzeitig die in der Sendung verpackte Ware per Video. So ist lückenlos nachweisbar, was ausgeliefert wurde und in welchem Zustand die Ware war. ‣ weiterlesen

Alle sechs Monate befragt der AutoID-Industrieverband AIM-D seine Mitglieder zu ihrer Sicht auf die Geschäfts- und Marktentwicklung. Wirtschaftlich zeigt es für die Branche nach oben. Ein Grund dafür ist, dass die Technologien der automatischen Identifizierung zunehmend bei Industrie 4.0-Projekten gesetzt sind.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige