Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Identity Management

Der Schlüssel zur Produktion

Wenn von Industrie 4.0 die Rede ist, dann geht es zumeist um Vorteile und Chancen. Sicherheitsexperten treibt das Thema jedoch Sorgenfalten auf die Stirn: Wie sicher kann die vernetzte Industrie heute bereits sein? Was gibt es zu bedenken?

Im digitalen Zeitalter bietet das traditionelle Passwort keine ausreichende Sicherheit mehr. Mithilfe von Identity and Access Management (IAM) könnte nun eine Nachfolgertechnologie ausgemacht sein. Heute sind Daten sowie Services in die Cloud ausgelagert und die Zahl der vernetzten Geräte wächst. Die zunehmende Verwendung von automatisierten Technologien und netzwerkfähigen Maschinen und Geräten tut ihr Übriges. Um ein Höchstmaß an Effizienz zu gewährleisten, muss insbesondere die Kooperation mit Zulieferern und anderen Partnern neu gestaltet werden. Partner benötigen Zugang zum Unternehmensnetzwerk und zu unternehmenseigenen Anwendungen. Dies birgt Gefahren, die durch eine passwortbasierte Sicherheitslösung nicht ausreichend gemindert werden kann. Denn Passwörter können verloren gehen, sie werden gestohlen oder vergessen. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass externe Partner immer nur auf die Informationen zugreifen können, die sie wirklich benötigen. Genau hier kommt die Identität durch IAM ins Spiel.

Rechte an Identitäten koppeln

Das Konzept fußt auf der Idee, Zugriffs- und Nutzungsrechte an Identitäten zu koppeln. So werden moderne IT-Lösungen wie die Multifaktorauthentifizierung, Fingerabdruckscans und biometrische Lösungen wie Selfie- und Retina-Scans mit einem zentralisierten System verknüpft, das für die Verwaltung der Identitäten im Unternehmen verantwortlich ist. Und dank neuer Technologien ist dies nun schneller und einfacher denn je. Darüber hinaus entlastet IAM die Administratoren: Wenn früher ein Mitarbeiter seinen Namen änderte dann resultierte das in einem immensen Verwaltungsaufwand. Die getrennten Systeme konnten oftmals nicht miteinander synchronisiert werden. Mittlerweile können Datenänderungen automatisiert an einen Anbieter von Identitätsmanagement-Lösungen übermittelt werden. So wird es möglich, die Identität des Mitarbeiters system- und plattformübergreifend nachzuvollziehen. Außerdem bietet sich die Chance, das Identitätsmanagement eng mit dem sogenannten Access-Management zu verknüpfen, über das die IT-Abteilung Zugriffsrechte verwaltet. Diese Kombination steht im Kern von IAM. Doch die enge Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern erfordert, auch externe Identitäten zu verwalten. Das kostet Geld und birgt enorme Risiken. Verlässt beispielsweise ein Mitarbeiter Zulieferer A und heuert bei Zulieferer B an, hat er möglicherweise noch immer Zugriff auf Informationen, die mit Zulieferer A zusammenhängen – und kann vielleicht sogar sensible Geschäftsdaten einsehen und so einem konkurrierenden Unternehmen Vorteile verschaffen. Mithilfe von IAM überblicken Unternehmen solche Problemstellungen besser und gewährleisten, dass nur ausgewählte Personen auf bestimmte Ressourcen zugreifen. Damit bietet IAM gerade für produzierende Unternehmen Vorteile, wenn Vorgänge in der Versorgungskette und entlang der Distributionskanäle oder Verstöße gegen individuelle Berechtigungen und Compliance-Richtlinien besser nachvollziehbar sind. Damit steigt auch die Effizienz der Arbeitsläufe – mitunter dank der Erweiterung um Federated Single Sign-On. Diese Lösung erspart Nutzern das ständige Eingeben von Logindaten und Passwörtern. Stattdessen wird der Authentifikationsstatus über einen Verschlüsselungstoken übertragen. Eine einzige Anmeldung genügt folglich, um auf sämtliche Anwendungen und Services zuzugreifen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS entwickelt zusammen mit europäischen Partnern im Projekt QLSI eine skalierbare Technologie für Silizium-Qubits für Quantencomputer.‣ weiterlesen

Mit dem Strategiepapier ‘Cyber Security Design Principles‘ will die Open Industry 4.0 Alliance darüber informieren, wie Unternehmen das Thema Sicherheit von der Werkshalle bis zur Cloud umsetzen können.‣ weiterlesen

Mit ihren Systemen rund um Dämpfe, Gase und Ventile spielt die GEMÜ Gruppe weltweit in der ersten Reihe. Als digitaler Knotenpunkt dient das ERP-System PSIpenta. Dessen Module zur adaptiven Produktionsplanung- und Steuerung verhelfen dem Familienunternehmen über Werks- und Landesgrenzen hinweg zu fast hundertprozentiger Liefertermintreue.‣ weiterlesen

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.‣ weiterlesen

Aus dem Industrie-4.0-Barometer der Management- und IT-Beratung MHP geht hervor, dass sich die Position eines CIO in der Geschäftsführung positiv auf Umsetzung von Industrie-4.0-Ansätzen auswirkt.‣ weiterlesen

Durch die Pandemie und durch die Digitalisierung steigt der Innovationsdruck auf die deutsche Industrie. Wie die aktuelle CGI-Studie zeigt, können agile Unternehmen besser mit den damit verbundenen Herausforderungen umgehen.‣ weiterlesen

Das Internet der Dinge bringt physische und digitale Welten zunehmend zusammen. Schon längst geht es nicht mehr nur um die pure Vernetzung von Geräten, sondern um Systeme, die Menschen, digitale Lösungen und Objekte aus der realen Welt verknüpfen.‣ weiterlesen

Kooperationen mit Technologie-Startups bieten für etablierte Unternehmen Chancen, um die digitale Transformation zu bewältigen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch selbst wenn große Organisationen schon mit jungen Firmen kooperieren, nutzen sie das Potenzial dieser Zusammenarbeit oft kaum aus.‣ weiterlesen

231.000 offene Stellen weniger als im vierten Quartal 2019 verzeichnet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in der aktuellen Stellenerhebung. Demnach ist die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem dritten Quartal 2020 jedoch gestiegen.‣ weiterlesen

Die vermehrte Arbeit im Homeoffice reduziert die CO2-Emissionen, die beispielsweise durch Pendeln entstehen. Auf der anderen Seite steigt der Stromverbrauch zuhause. Wie dieser reduziert werden kann, zeigen Tipps der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.‣ weiterlesen

Nach 90,3 Punkten im Januar ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar gestiegen. Die Unternehmen schätzen dabei nicht nur die aktuelle Lage besser ein sondern sind auch mit Blick auf die kommenden Monate weniger pessimistisch.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige