Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

IDC-Trends 2017: „Digitale Services und vernetzte Produkte werden alle Branchen verändern“h1>

Das Analystenhaus IDC hat zehn IT-Trends für 2017 und darüber hinaus identifiziert. Veröffentlicht wurden sie der SAP.

Im Webinar 'IDC FutureScape: Worldwide IT Industry 2017 Predictions' hat Frank Gens, Senior Vice President und Chief Analyst bei IDC, kürzlich die aus Sicht des Beratungs- und Analyseunternehmens IDC zehn wichtigsten IT-Trends für das noch junge Jahr und darüber hinaus vorgestellt. "Wir sind in der Informationstechnologie und jeder Branche an einem entscheidenden Punkt. Die digitale Transformation wird in den nächsten 36 Monaten weiter an Fahrt gewinnen", sagte Gens. "Neue digitale Services und intelligente, vernetzte Produkte werden alle Branchen verändern. Sie werden zu einem wesentlich höheren Wachstum als herkömmliche Produktgruppen und Servicebereiche führen und viel schnellere Innovationen in Logistikketten, Vertriebsnetzen und in der Kundeninteraktion ermöglichen."

Unter digitaler Transformation versteht IDC den Einsatz digitaler Technologien, mit dem ein grundlegender Veränderungsprozess für Unternehmen und das gesamte Umfeld einhergeht. Dies erlaube Innovationen und neue Geschäftsmodelle, verbesserte Kundenerlebnisse und eine höhere finanzielle Leistungsfähigkeit. Als eine dritte Plattform bezeichnen die Analysten das Zusammenspiel von Cloud Computing, sozialen Medien, Big Data und mobilen Technologien. Die zehn entscheidenden Trends sind für IDC:

1. Digitalisierung beeinflusst den Umsatz

Bis 2020 wird für 50 Prozent der 2.000 größten Unternehmen der Umsatz vor allem von ihrer Fähigkeit abhängen, digitalisierte Produkte, Dienstleistungen und Kundenerlebnisse zu entwickeln.

2. Technologien der dritten Plattform

Bis 2019 werden Technologien und Services der dritten Plattform, also CLoud Computing et cetera, fast 75 Prozent der IT-Ausgaben ausmachen und damit doppelt so schnell wachsen wie der gesamte IT-Markt.

3. Vermehrt Cloud-Angebote

Bis 2020 werden 67 Prozent der gesamten Ausgaben für die IT-Infrastruktur und Software in Unternehmen auf cloudbasierte Angebote entfallen. Cloud-Services werden regional stärker verteilt, zuverlässiger, intelligenter, branchenspezifischer und zunehmend über Vertriebspartner bereitgestellt.

4. Künstliche Intelligenz übernimmt Regie

Bis 2019 werden 40 Prozent aller Digitalisierungsprojekte und 100 Prozent aller effektiven IoT-Maßnahmen durch Funktionen für kognitive Analysen und künstliche Intelligenz unterstützt.

5. Virtuelle Realität fürs Marketing

30 Prozent der 2.000 größten Unternehmen werden 2017 im Rahmen ihrer Marketingaktivitäten für Verbraucher mit erweiterter und virtueller Realität experimentieren.

6. Cloudbasierte Branchenplattformen

Bis 2018 wird sich die Zahl der cloudbasierten Branchenplattformen auf über 450 verdreifachen. Bis 2020 werden über 80 Prozent der 500 größten Unternehmen digitale Dienstleistungen über derartige Plattformen anbieten.

7. Teams für digitale Transformation

Bis Ende 2017 werden über 70 Prozent der 500 größten Unternehmen eigene Teams für die digitale Transformation und IT-basierte Innovationen haben.

8. Cloud über Partner

Bis 2020 werden über 70 Prozent des Umsatzes von Cloud Service-Anbietern über Vertriebspartner/Vermittler erzielt.

9. Leistungssteigerung mit Benchmarks messen

Bis 2020 wird die Leistungsfähigkeit der Unternehmen über neue, anspruchsvolle Benchmarks gemessen, die auf die digitale Transformation ausgerichtet sind. Um hier zu bestehen, werden Leistungssteigerungen von 20 bis 100 Prozent erforderlich sein.

10. Augmented Humanity

Bis 2020 werden ein Drittel der Unternehmen im Bereich Gesundheitswesen, Life Sciences und Konsumgüter damit beginnen, erste Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die Technologien der dritten Plattform eng mit dem menschlichen Körper verbinden. Solche Angebote könnten unter dem Schlagwort Augmented Humanity bis Mitte 2020 einen breiten Raum einnehmen.

Der Artikel basiert auf Material der SAP Community-Blogs.

(Quelle:SAP)


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit romantischen Wassermühlen in idyllischer Natur haben moderne Sägewerke nichts mehr gemein. Die rund 2.000 Betriebe in der Branche arbeiten mit leistungsstarker, zum Teil bereits in einer Cloud betriebenen Sägewerkstechnik. Die Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG betreibt die größten Laubholzsägewerke Europas. Am Standort Aschaffenburg setzt Pollmeier mit dem neu etablierten Shopfloor Management auf eine gezielte Problemlösungskultur.‣ weiterlesen

Künstliche Intelligenz und Machine Learning gehören aktuell zu den ganz großen Themen, denn intelligente ERP-Systeme können betriebliche Erfahrungen und Firmenwissen in ihren Handlungsempfehlungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Der 15. Forcam Innovation Day lieferte gleich mehrere Antworten auf die Frage, wozu wir Industrie 4.0 eigentlich bräuchten. Heinrich Munz von Kuka sagte etwa: "Wir brauchen Industrie 4.0 für unser Wohlergehen und für die Zukunft unserer Kinder." Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung wäre der globale Produktbedarf andernfalls kaum dauerhaft zu bedienen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Konzepte und Projekte rund um die vernetzte Fabrik.‣ weiterlesen

Die vier Softwarehäuser Cimdata Software, Logis, Oxaion und Syncos kooperieren zukünftig unter der neuen Dachmarke Modula. Ziel ist es, mittelständische Produktionsunternehmen bei der Umsetzung der digitalen Transformation zu unterstützen.‣ weiterlesen

Zum 1. April übernimmt Beckhoff Automation die ADL Embedded Solutions GmbH mit Sitz in Siegen. ADL gilt als Spezialist für Deep Embedded-Anwendungen auf Basis von Motherboards und speziell abgestimmter Peripherie.‣ weiterlesen

Veritas Technologies hat Martin Böker zum neuen Channel Director für den DACH-Raum ernannt. In seiner neuen Funktion ist er für den Ausbau des regionalen Partnerprogramms verantwortlich.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige