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Hydra von MPDV:

Variantenreiche Sequenzfertigung per MES steuern

Mit dem neuen Modul Dynamic Manufacturing Control will MPDV den Anwendern seiner MES-Anwendung Hydra dabei helfen, die Abläufe einer flexiblen Produktion in der Shop Floor-IT abzubilden. Das Modul, kurz DMC, umfasst sowohl neue strukturelle Komponenten zur Erweiterung der Hydra-Basis als auch Anwendungsbausteine und Schnittstellen zur Peripherie.

MPDV hat sein Manufacturing Execution System (MES) Hydra um Funktionen erweitert, die flexible und schnell getaktete Prozesse in der variantenreichen Sequenzfertigung abbilden. Die neue Produktgruppe heißt Dynamic Manufacturing Control und ist seit Oktober 2016 verfügbar. Variable, mehrstufige Arbeitsabläufe werden angesichts vielerorts steigender Produktvarianz und -komplexität auf den Fertigungslinien immer wichtiger. Wie eine Produktvariante konkret gefertigt wird, können Hydra-Anwender jetzt mit Dynamic Manufacturing Control (DMC) abbilden. Mit den neuen Funktionen und unter Berücksichtigung der vorhandenen Informationen zur Ausprägung der Produkte kann im MES das digitale Abbild des Entstehungsprozesses samt der jeweiligen Arbeitsschritte hinterlegt werden.

Dezentrale Architektur

Durch den Nutzen des Subsystems auf Basis des sogenannten Dynamic MES Weaver (DMW) stellt das Modul die benötigten Informationen in der geforderten Taktzeit an der jeweiligen Arbeitsstation zur Verfügung und liefert so die Basis für Eingriffe in den Prozess. Die dafür gestalteten Dynamic Line Panels (DLP) führen Werker durch die vorgegebenen Abläufe. Aufgrund der Integration in das MES des Softwareherstellers können die erfassten Daten an den Fertigungslinien schnittstellenfrei mit weiteren Informationen aus der Fertigung kombiniert und übergreifend ausgewertet werden.

Flexibilität in Serie

Montageprozesse variantenreicher Produkte erfordern einerseits einen schnellen Arbeitstakt und andererseits einen kontinuierlichen Informationsstrom. Hierzu gehören neben Arbeitsanweisungen in elektronischer Form auch Steuerkommandos für angeschlossene Peripherie wie Werkzeuge, Schrauber oder Pick-by-Light-Systeme. Bisher organisierten meist Kopfsteuerungen auf Basis von SPS-Technologie die filigranen und verzweigten Abläufe. Im Zeitalter von Industrie 4.0 fordern viele produzierende Unternehmen jedoch deutlich mehr Flexibilität, als mit SPS-basierten Systemen möglich ist. Hier setzt das neue Modul an.

(Quelle:MPDV Mikrolab/Bild:MPDV Mikrolab)


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