Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Fünf Prognosen zum Internet der Dinge

Dell EMC hat für das Jahr 2017 fünf Prognosen zum Internet der Dinge aufgestellt. Die Richtung ist klar: Das IoT wird weiter wachsen.

Das Internet der Dinge (IoT) wird auch 2017 eines der bestimmenden Themen der IT sein. IoT entwickelt sich innerhalb der IT mehr und mehr zu einem wichtigen Teil-Markt und findet auch in der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit. Dell EMC zufolge ist für 2017 mit einer stärkeren Ausrichtung auf Business-Anwendungen und mit einer Konsolidierung der Plattformen zu rechnen. Die vielfach unzureichende Sicherheit bleibt auch 2017 ein ernstes Hindernis für die Entwicklung des IoT-Marktes.

Was bringt das Jahr?

Was in Sachen IoT für das Jahr 2017 konkret zu erwarten ist, zeigt folgende Einschätzung von Dell EMC:

  • Stärkere Ausrichtung auf vertikale Märkte: Bisher wird IoT vor allem vom Consumer-Markt geprägt. Üblicherweise fungieren der intelligente Kühlschrank oder Smart Home als Paradebeispiele für die Einsatzmöglichkeiten. 2017 wird sich das IoT verstärkt auf gewerbliche Lösungen ausrichten und sich in Branchen wie Industrie, Logistik oder Gesundheitswesen etablieren.
  • Konsolidierung der IoT-Plattformen: Der IoT-Markt ist derzeit noch stark fragmentiert; aktuell werden rund 400 unterschiedliche Plattformen angeboten. Hier ist mit einer Konsolidierung zu rechnen, denn nicht jeder Anbieter wird seine eigene Systemumgebung aufrechterhalten können. Dabei werden Open-Source-Lösungen eine wichtige Rolle spielen. Sie sind mittlerweile ausgereift und werden bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich eingesetzt.
  • Zertifizierungen: Das IoT ist ein vergleichsweise neuer Bereich der IT. Fundiertes Know-how ist daher oft Mangelware, häufig fehlen aussagekräftige Erfahrungswerte und zuverlässige Verfahren sind nur wenig verbreitet. Sowohl für Hersteller als auch für Anwender ist es daher notwendig, auch beim IoT auf Zertifizierungen zurückgreifen zu können – sowohl für Systeme als auch für Experten. Erste Möglichkeiten werden bereits angeboten, und auch hier wird die IoT-Branche 2017 weiter investieren.
  • Künstliche Intelligenz (KI) bei der Auswertung von IoT-Daten: IoT zeichnet sich durch die Produktion riesiger Datenmengen aus. Um diese für entscheidungsrelevante Informationen zu nutzen – womöglich noch in Echtzeit – müssen die Auswertungssysteme optimiert werden. KI ermöglicht die Arbeit mit natürlich-sprachlichen Datenbeschreibungen und -abfragen, so dass die Kommunikation zwischen Systemen und Menschen vereinfacht wird. Analysten rechnen für 2017 mit einem erheblichen Zuwachs der Investitionen in KI für IoT.
  • Hemmnis Sicherheit: Zuletzt hatten DDoS-Angriffe aus IoT-gestützten Botnetzen auf sich aufmerksam gemacht. Es zeigte sich, dass IoT-Systeme nicht das Sicherheitsniveau anderer IT-Systeme erreichen, so dass auch 2017 mit weiteren Angriffen dieser Art zu rechnen ist. Für die weitere Entwicklung des IoT stellt dies ein ernsthaftes Hindernis dar. Hersteller und Anwender müssen daher 2017 deutlich mehr in die Sicherung des IoT investieren.

"Baustellen zügig schließen"

"2017 kann zu einem entscheidenden Jahr für das Internet der Dinge werden", erklärt Andreas Ertel, Client Technologist EMEA OEM Solutions bei Dell EMC. "Bisher sehen wir ein spannendes Thema mit einem zersplitterten Markt und einer Reihe offener Fragen. An der Schwelle vom vielversprechenden Projekt zum echten Business muss das IoT seine Baustellen nun zügig schließen und zeigen, dass es die von allen erwarteten Beiträge zu einer nachhaltigen Wertschöpfung auch erbringen kann. Wir sind optimistisch, dass das funktionieren wird, aber es ist noch eine Menge zu tun."

(Quelle:Dell EMC)


Das könnte Sie auch interessieren:

Boston Micro Fabrication hat den 3D-Drucker MicroArch S240 vorgestellt: Bei einem Bauvolumen von 100x100x75mm ist er auf die Serienproduktion von Mikrobauteilen in Endqualität ausgelegt.‣ weiterlesen

Das Vertragsmanagement findet oft noch in Papierform statt. Dabei ermöglichen Lösungen für das Contract Lifecycle Management (CLM) längst eine digitale Abwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.‣ weiterlesen

Bordnetzhersteller können ihre spezifischen Anforderungen an Manufacturing-Execution-Systeme mit Branchenlösungen abbilden. Bei der Integration spart das viel Customizing und im Betrieb können Nutzer erwarten, dass Branchentrends besonders schnell im Standard landen.‣ weiterlesen

In einem offenen Brief haben sich IT-Forscher verschiedener Institutionen und Unternehmen an die Politik gewandt und fordern, Lösegeldzahlungen nach Ransomware-Angriffen zu unterbinden.‣ weiterlesen

Der Security-Spezialist Trend Micro gründet mit VicOne eine Tochtergesellschaft, die sich auf die Absicherung von Elektrofahrzeugen und vernetzten Fahrzeugen konzentrieren soll.‣ weiterlesen

Operationales Reporting hilft Firmen, Entscheidungen mit Echtzeitdatenanalysen zu beschleunigen und abzusichern. Angesichts der aktuellen Krisen gewinnt der Ansatz an Bedeutung. Die SAP-Software für diese Aufgabe heißt Embedded Analytics. Was kann dieses Tool und wie unterscheidet es sich von SAP BW?‣ weiterlesen

Mit der Übernahme von Empolis will ProAlpha sein ERP-Portfolio erweitern. Das Unternehmen aus Kaiserslautern bietet cloudbasierte und KI-gestützte Lösungen für die Analyse und Verarbeitung von Geschäftsprozess-relevanten Informationen an.‣ weiterlesen

Kleine und mittlere Unternehmen haben bei der Umsetzung von Big-Data-Projekten mit Problemen zu kämpfen. So geben in einer Studie des Cloud-Anbieters Ionos 55 Prozent der Befragten an, dass Daten nicht in ausreichender Form vorliegen.‣ weiterlesen

Die 2023er Releases von Autodesk stehen zur Verfügung. Parallel stellt das Systemhaus Contelos überarbeitete Addons vor: Tools4Engineers, Tools4GIS, GeoPhotoXtension und BohrKernXtension sollen Anwendern die Arbeit mit Autodesk-Lösungen erleichtern.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige