Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Fraunhofer-Allianz eröffnet Big Data Business Club

Die Fraunhofer-Allianz Big Data möchte mit einer Plattform Datenexperten aus allen Branchen vernetzen. Der Big Data Business Club soll den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern.

Big Data ist bei vielen deutschen Unternehmen in der Führungsebene angekommen. Um Entscheidern fachliche Orientierung zu bieten und den Austausch auf strategischer Ebene zu fördern, hat die Fraunhofer-Allianz Big Data eine bundesweite Plattform zur branchenübergreifenden Vernetzung und Zusammenarbeit geschaffen. Der Big Data Business Club soll den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern und auf diese Weise ein innovationsfreundliches Klima in der deutschen IT-Landschaft schaffen.

Darüber hinaus stehen die Institute der Fraunhofer-Allianz den beteiligten Unternehmen bei der strategischen Planung und Umsetzung ihrer Big-Data-Projekte zur Seite. Schirmherr des Big Data Business Clubs ist der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Reimund Neugebauer.
 

Anwendungen sind oft schon fest integriert

In vielen Branchen sind Big-Data-Anwendungen bereits fest in die Unternehmensabläufe integriert. Damit die neuen Datentechnologien ihr volles Potenzial entfalten können, beziehen viele Firmen sie in die strategische Unternehmensplanung mit ein. IT-Entscheider stehen dabei vor der Herausforderung, sich in der noch weitgehend unstrukturierten Big-Data-Landschaft zu orientieren, passende Technologien zu finden und in konkrete Anwendungen zu überführen.

Ein optimaler Transfer von neuesten Forschungsergebnissen in die Praxis kann nach Ansicht der Initiatoren nur erfolgen, wenn sich Entscheider und Forscher im unmittelbaren Austausch befinden. Aus diesem Grund hat die Fraunhofer-Allianz Big Data den Big Data Business Club gegründet. IT-Führungskräften und CDOs bietet er eine exklusive Plattform, um mit Entscheidern aus allen Branchen sowie renommierten Big-Data-Forschern in Kontakt zu treten und sich bei der Umsetzung konkreter Projekte unterstützen zu lassen.
 

Individuelle Probleme ohne Patent-Lösung

"Unternehmen haben oft ganz individuelle Problemstellungen, für die es keine Patent-Lösungen gibt", sagt Dr. Dirk Hecker (Bild, oben), Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Big Data. "Oft fehlen ihnen aber auch Best-Practice-Beispiele aus anderen Unternehmen oder gar Branchen, um besser einschätzen zu können, wie sie von der Nutzung ihrer Datenschätze und extern verfügbaren Datenquellen profitieren können." Im Big Data Business Club hätten IT-Entscheider und CDOs die Möglichkeit, im Austausch mit renommierten Datenwissenschaftlern und Führungskräften aus allen Branchen neue Digitalisierungsstrategien und Geschäftsmodelle mit Big Data zu entwickeln. So solle ein bundesweites Netzwerk entstehen, das sowohl der Innovationskraft der beteiligten Unternehmen als auch der gesamtdeutschen Wirtschaft zugute kommt.

"Unser Ziel mit dem Big Data Business Club ist es, Entscheidern und Unternehmen eine hochrangige Plattform zur Vernetzung zur Verfügung zu stellen, welche die Gelegenheit zur Diskussion und Lernen über Big Data und Digitalisierungsstrategien bietet – miteinander und mit den besten Experten", sagt Professor Stefan Wrobel (Bild, unten), Sprecher der Fraunhofer-Allianz Big Data.

Vernetzung und fachliche Beratung

Teilnehmer der ersten Stunde ist Dr. Roland Münch, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Digital Solutions: "Bei uns ist die Planung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien Chefsache. Dabei gilt es, sich mit den Experten aus Praxis und Wissenschaft zu vernetzen und die wichtigen Trends aufzuspüren. Dafür bietet der Big Data Business Club die ideale Plattform und wir freuen uns, von Beginn an dabei zu sein."

Neben den Möglichkeiten zur Vernetzung bietet der Club ein umfassendes Leistungspaket. So erhält jedes Unternehmen einen persönlichen Ansprechpartner aus der Fraunhofer-Allianz Big Data, der ihm bei fachlichen Fragen und Ideen für konkrete Projekte zur Seite steht. Zudem beraten die beteiligten Fraunhofer-Institute zur strategischen Projektplanung, liefern Technologiescreenings und Best-Practice-Anwendungen und vermitteln Kontakte zu Schlüsselpersonen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Mit seinem Big-Data-Schulungsprogramm verfügt die Fraunhofer-Allianz Big Data außerdem über weitreichende Erfahrung bei der Ausbildung und Rekrutierung von Big-Data-Spezialisten und steht den beteiligten Unternehmen auch hierbei beratend zur Seite. Weitere Informationen gibt es unter diesem Link.

(Quelle:Fraunhofer-Gesellschaft/Bild:Fraunhofer Gesellschaft)


Das könnte Sie auch interessieren:

In ihrer Beschaffenheit sind Manufacturing Execution Systems die wohl beste Plattform, um auch die Handmontage digital abzubilden. Doch wie sehen Lösungskonzepte aus, die neben Fertigungsanlagen, Maschinen und Robotern auch Menschen miteinbeziehen?‣ weiterlesen

Zeiss übernimmt das US-Unternehmen Capture 3D und baut die Kompetenz im Bereich 3D-Mess- und Inspektionslösungen aus.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen organisieren ihre Produktionsvorbereitung analog und ohne Zugang zur 3D-Konstruktion. Neue Anwendungen könnten diese Schritte zwischen Design und Fertigung künftig erleichtern, indem sie 3D-Modelle von Produkten samt zugehöriger Daten und etwaige Designänderungen laufend zur Verfügung stellen.‣ weiterlesen

Das IT-Beratungs- und Softwarehaus Valantic partnert künftig mit Systema, einem eigentümergeführten Systemintegrator, der sich auf Softwarelösungen und Dienstleistungen zur MES-Integration, Fertigungsautomatisierung und Produktionsoptimierung spezialisiert hat.‣ weiterlesen

Wenn Lieferzahlen und Produktvarianz steigen, wächst auch das Kommunikationsaufkommen in den Netzwerken. Um solchen Flaschenhälsen vorzubeugen, hat Škoda auf eine cloudbasierte Netzwerklösung umgerüstet.‣ weiterlesen

Dokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil jeder nachhaltigen Datenarchitektur. Entwickler-Teams vernachlässigen das oft aus praktischen Gründen, denn sie stehen unter enormen Termindruck und werden eher nach dem Code beurteilt, als danach, wie gut sie ihn dokumentieren.‣ weiterlesen

Künstliche Intelligenz auf Werksebene dient meist der Optimierung oder der Analyse komplexer Zusammenhänge. In der Produktionsplanung zum Beispiel können bessere Algorithmen, getragen von mehr Rechenleistung, heuristische Ansätze im Ergebnis deutlich übertreffen.‣ weiterlesen

Die Deutschen Industrieunternehmen wollen ihre Produktion ausweiten. Die gesteigerten Erwartungen verhelfen dem entsprechenden Indikator des Ifo Instituts zum höchsten Stand seit 1991.‣ weiterlesen

57 Prozent der Unternehmen aus der verarbeitenden Industrie gehen davon aus, gestärkt aus der Coronakrise hervorzugehen. Das geht aus einer Studie von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut hervor. Um diese Position auch künftig behaupten zu können, wollen die Betriebe laut Studie die eigene Widerstandsfähigkeit als strategisches Thema verankern.‣ weiterlesen

Das sogenannte Wasserfall-Prinzip in der Software-Entwicklung kommt immer seltener zum Einsatz. Häufiger sind agile Methoden wie die ’Continuous Integration’, bei denen Software in kleinen Einheiten kontinuierlich erweitert und verbessert wird. Welche Vorteile dies für die Nutzer bringt, zeigt das Softwareunternehmen Sage.‣ weiterlesen

Neues Mitglied im MES D.A.CH: Der MES-Anbieter PSI Automotive & Industry ist dem Verband beigetreten.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige