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Flexibler System-Einsatz

Verbesserungsprozesse im Unternehmen begleiten

Die Elbe Group mit Hauptsitz in Bietigheim-Bissingen bietet maßgeschneiderte und hochwertige Gelenkwellen- und Flansch-Lösungen an. Das Unternehmen expandiert – dennoch setzt der Konzern seit dem Jahr 1995 das gleiche Geschäftssystem ein, das regelmäßig auf den aktuellen Stand der Technik gebracht wird. Die IT-Lösung passt sich an die Anforderungen der Standorte an und unterstützt gleichzeitig unternehmensübergreifende Prozesse. Durch hohen Automatisierungsgrad und einheitliche Datenbasis kann Elbe so Kosten senken und die Produktivität steigern – europaweit.

Bild: Elbe Group

Feuchtigkeit, Sand, Schlamm, Hitze: Fahrzeuge sind oft extremen Umweltbedingungen ausgesetzt. Dies gilt umso mehr, wenn sie sich außerhalb der Straßen bewegen. Für die zuverlässige Funktion der Antriebsaggregate sind maßgeschneiderte Lösungen nötig, wie sie die Elbe Group anbietet: Elbe-Gelenkwellen finden ihren Einsatz in der Landwirtschaft, in Baufahrzeugen, Nutzfahrzeugen, Bahnen und Omnibussen. Mehr als 750.000 Einheiten werden Jahr für Jahr verbaut und sorgen so für bewegende Technik. 1.200 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2011 einen Umsatz von 213 Millionen Euro.


Ralf Gebhard, Prokurist der Elbe Group

An je zwei Standorten in Deutschland und Italien und je einem Standort in Ungarn, Brasilien und den USA werden maßgeschneiderte Gelenkwellen bis zu einem Drehmoment von 35.000 Newtonmetern und Antriebsflansche gefertigt, die höchsten Qualitätsstandards genügen. Dabei profitiert jeder Standort des nach ISO TS 16949:2002 zertifizierten Unternehmens von den Kenntnissen des anderen. Marketing- und Vertriebsleiter Ralf Gebhard erläutert: „In unserem breit gefächerten Produktspektrum finden sich Gelenkwellen der unterschiedlichsten Anwendungsbereiche, in vielen Ausführungen und Größen. Auch unser Fertigungs-Know-how ist sehr spezifisch.“

Jeder Standort hat eigene Spezialitäten. In Italien beispielsweise wird eine Sonnenradverzahnung, die in vielen angetriebenen Lenkachsen etwa von Traktoren und Baumaschinen eingebaut wird, gefertigt. Mit Abas-ERP hat der Gelenkwellenspezialist vor allem ein offenes Geschäftsystem, in dem der anspruchsvolle Individualisierungsgrad des Anwenders immer wieder in der IT abgebildet werden kann.

Virtualisierte Umgebung für internationale Standorte

„Wir haben unsere Server aus den unterschiedlichen Standorten in Bietigheim-Bissingen konsolidiert und arbeiten seit einigen Jahren mit Cirtix-Clients“, sagt Peter Gloenkler, bei Elbe für die IT verantwortlich. „Dadurch konnte ein hoher Virtualisierungsgrad erreicht werden. In unserer Zentrale in Bietigheim-Bissingen werden sechs Mandanten der ERP-Software auf einem Server betrieben. Neben zwei deutschen Standorten sind dies noch zwei italienische und ein ungarischer. Auch der Mandant der Elbe Holding hat eine eigene ERP-Installation. Die liegt ebenfalls auf dem Server und konsolidiert finanzbuchhalterische beziehungsweise betriebswirtschaftliche Daten.“

Das Ziel sei, das Rechenzentrum absolut autark zu machen. Fällt einmal der Strom aus, wird der Serverbetrieb über ein Notstromaggregat sichergestellt. IT-Leiter Gloenkler führt aus: „Wir haben quasi eine Private Cloud eingerichtet, die größtenteils von Bietigheim-Bissingen aus betreut wird. Die Administration erfolgt durch ein kleines, qualifiziertes IT-Team, das insgesamt aus sechs Mitarbeitern besteht. Jeder im Team kann die IT-Lösung von seinem Standort aus einsehen und bearbeiten. Das schont Ressourcen und spart Kosten. Dennoch können wir über Rechte genau steuern, wer was im System tun darf. Beispielsweise hat ein Kollege aus Ungarn kürzlich mitgeholfen, eine Anforderung unseres Standorts in Italien in der Software abzubilden. Die Bediensprache kann im laufenden Betrieb umgestellt werden. Der Kollege aus Ungarn konnte so die Anpassung in den ihm vertrauten ungarischen Masken durchführen. Das Ergebnis wird den italienischen Kollegen dann wieder in italienischen Masken angezeigt. Mit unserer IT-Lösung sind wir als Mittelständler sehr gut aufgestellt.“

Anpassung durch das hausinterne IT-Team

Die Elbe Group wächst und finanziert sich aus eigener Kraft. Nach Angaben von Vertriebsleiter Gebhardt will das Unternehmen seine Marktpräsenz weiter ausbauen, auch international: „Da brauchen wir eine Software, die uns begleiten kann. Wenn wir beispielsweise an unseren Standorten in Brasilien oder in den USA Fertigungstiefe benötigen, ist es gut zu wissen, dass wir das mit unserem ERP-System umsetzen können. Die Software ist über Partner in über 30 Ländern präsent, darunter auch den USA und Brasilien. Wir benötigen normalerweise keine Automotive-Funktionalität, dennoch fordern einige Kunden auch bei Kleinbedarfen eine Abwicklung der Prozesse über EDI. Mit unserem System ist auch das möglich.“ Dazu lassen sich beispielsweise zusätzliche Felder schnell in die Masken des Systems integrieren. Die Software stellt hierfür eine einfache Script-Sprache bereit, mit der Anpassungen durchgeführt werden können. So konnte das IT-Team des Automotive-Zulieferers beispielsweise ein Feld für einen VDA-Anhänger, den ein Kunde zum Erfassen der Gelenkwellen benötigte, in die ERP-Maske einbauen.


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