Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Flexible Materialflusssteuerung im Warehouse

Produktionsunternehmen stehen unter einem hohen Effizienz- und Kostendruck. Die Ware muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Voraussetzung dafür sind durchgängige Logistikprozesse und eine reibungslose Materialflusssteuerung. Durch den gezielten Einsatz von Warehouse Management können Unternehmen Hochleistungslager und Logistiknetze sicherer und performanter ausrichten – und gleichzeitig durch das Erschließen von Prozesspotenzial Kosten senken.

Bild: abat AG

Durch den Einzug des Internet und die fortschreitende Globalisierung haben sich auch die Anforderungen an die Lagerverwaltung fundamental verändert. Es geht heute nicht mehr nur darum, Waren in Empfang zu nehmen, sie an ihren Platz zu stellen und wieder auszuliefern. Entscheidend ist vielmehr, wie die Produkte über eine zentrale Plattform geplant, beschafft, gelagert, transportiert und ausgeliefert werden. Hier ist eine schnelle und flexible Steuerung gefragt, die herkömmliche Lagerverwaltungssysteme (LVS) nicht immer bieten können.

Den hierzu benötigten Funktionsumfang bieten erst umfangreiche Warehouse-Management-Lösungen, wie sie auch der Softwarekonzern SAP mit seinem ‚Extended Warehouse Management‘ (EWM) anbietet. Neben einem Überblick zu Prozessen und Beständen ermöglicht SAP EWM die präzise Planung von Logistikabläufen sowie eine effiziente Distribution und Lagerhaltung. Das Walldorfer Unternehmen hatte die Software vor rund sieben Jahren entwickelt – ursprünglich als Ersatzteillagerlösung für die Automotive-Industrie. Inzwischen ist die Lösung eine feste Komponente des Supply Chain Management-Systems (SCM) des Unternehmens und eignet sich für die meisten Einsatzszenarien in Lager und Lagerumfeld.

Hochgradig automatisierte Logistikprozesse

Das Warehouse-Management-System bietet eine umfassende Prozessunterstützung und kann auch hochkomplexe Läger abbilden. So ist die Software in der Lage, die Zwischenschritte in der Warenein- und -auslagerung zu modellieren – zum Beispiel die Fahrt mit dem Gabelstapler, die Bedienung der Hubwägen und den Förderbandtransport. Dank weitgehend automatisierter Logistikprozesse bleibt dem Lagerpersonal mehr Zeit für wertschöpfende Prozesse – der Betrieb kann profitabler agieren. Das ist wichtig, weil moderne Distributionszentren mit automatischen Lager- und Fördertechniksystemen hohe Investitionen erfordern.

Um einen maximalen ‚Return-on-investment‘ (ROI) sicherzustellen, müssen die Anlagen daher in ihrer Leistung voll ausgeschöpft werden. Hier ist das Materialflusssystem (MFS) gefragt. Das in die Software integrierte MFS bietet dazu eine Vielzahl von Optimierungsstrategien standardmäßig an – etwa die dynamische Auswahl des optimalen Transportwegs, die Bildung von Doppelspielen, die dynamische Transportzielvergabe sowie Reihenfolgen von Teilaufträgen. Damit unterstützt die Software einen effizienten und performanten Materialfluss in hochautomatisierten Systemen.

Dies gilt auch für klassische Produktionsbetriebe wie die Automobilfertigung: Der Materialflussrechner (MFR) sorgt dafür, dass die richtigen Paletten mit den richtigen Einzelteilen ausgeliefert und mit dem Stapler oder Förderband zur entsprechenden Produktionsanlage gefahren werden. All diese Prozesse laufen vollautomatisch ab, das Personal muss nur die entsprechenden Materialabrufe einlasten.


Das könnte Sie auch interessieren:

In historisch gewachsenen Industriebetrieben herrscht oft ein Wildwuchs unterschiedlicher Software und Hardware. Tritt eine Störung auf, muss die Shop-Floor-IT jedoch schnell handlungsfähig sein. Eingespielte Prozesse helfen, im Fall der Fälle schnell zu schalten.‣ weiterlesen

Der Verwaltungsrat von ABB und CEO Ulrich Spiesshofer haben sich darauf geeinigt, dass er von seiner Funktion zurücktreten wird. Spiesshofer hatte diese seit 2013 inne. Der Präsident des Verwaltungsrates, Peter Voser, wird mit sofortiger Wirkung die Position des Interims-CEO übernehmen. Der Suchprozess für einen neuen CEO wurde eingeleitet.‣ weiterlesen

Wie gut Unternehmen und große Organisationen die Sicherheit von Daten und IT in der digitalen Wirtschaft gewährleisten können, entscheidet über ihren Erfolg oder Misserfolg. Das ist eine von acht Entwicklungen, die die Experten von TÜV Rheinland in den Cybersecurity Trends 2019 identifiziert haben.‣ weiterlesen

Die Konjunkturerwartungen der deutschen Maschinenbauer verdüstern sich laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC weiter. Die Wachstumsprognose für die Branche sinkt demnach auf ein Zwei-Jahres-Tief.‣ weiterlesen

An der Anwendung des Internet of Production und praxisnahen Lösungen für den deutschen Mittelstand arbeitet Comarch auch im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes am FIR an der RWTH Aachen mit. In der Demofabrik im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus wird dies in realer Vorserien- und Serienproduktion bereits angewendet, zum Beispiel beim bekannten Elektroautomobil e.GO life, welches als elektronisches Fahrzeug der Zukunft komplett auf dem RWTH Aachen Campus entstanden ist und zuletzt für großes Aufsehen in den Medien sorgte.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige