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Fertigungskosten im Fokus

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Bei der softwaregestützen Kostenermittlung lässt sich der Ressourcenbedarf eines Produktes auf Basis von 3D-Daten, Fertigungskosten und Einkaufsinformationen bereits frühzeitig abschätzen. Bild: Apriori

Merkliche Beschleunigung des Entwicklungsprozesses

Seit der Implementierung der Lösung konnte das Unternehmen bereits mehrere positive Auswirkungen auf Produktentwicklung und Gesamtgeschäft verzeichnen: Die Konstruktion kann seit der Systemeinführung dreimal mehr Konzeptalternativen kostentechnisch bewerten. Dies fördert die Produktinnovation und bringt Kosteneinsparungen. Damit liegen den Produktdesignern detaillierte Herstellkosten parallel zur Produktentwicklung in Echtzeit vor. Gleichzeitig können die Konstrukteure durch Blick auf die Kostentreiber genau nachvollziehen, welche Designänderung welchen Mehraufwand in der Fertigung und damit welche Mehrkosten nach sich ziehen.

Somit können in Zukunft Herstellkosten von Komponenten und Baugruppen in der Produktentwicklung softwaregestützt analysiert, den Zielkosten gegenübergestellt und kostentechnisch optimiert werden. Desgleichen konnte ThyssenKrupp Elevator die Kosten für extern gefertigte Güter reduzieren. „Wir haben Kostenprüfungen in unseren Standard-Produktentwicklungsprozess integriert und führen heute ‚Make or Buy‘-Analysen durch, um zwischen Eigenfertigung und Einkauf zu entscheiden, sowie die Herstellwege in unseren Werken schlanker zu gestalten und zu bestimmen, ob wir gängige Veränderungen über Produktplattformen standardisieren können“, sagt Bass.

Detaillierte Kostendaten für das Engineering

„Mit aPriori haben wir die Behandlung zahlreicher Themen beschleunigt, an denen ThyssenKrupp Elevator bereits arbeitete, um die effektivsten Arbeitsabläufe bis zur Markteinführung zu identifizieren. Nunmehr ist das Kostenmanagement zu einem Teil unseres laufenden Prozesses geworden – und wir werden weiter daran festhalten,“ erklärt Klappholz. „Wir setzen die Plattform ein, um Produkte nachzuverfolgen und Kosten zu managen, und zwar von der anfänglichen Designphase bis hin zur Umsetzung in unseren Werken.“

Mit Hilfe der Software erreicht das Unternehmen einen besseren Kostenüberblick bei der Produktentwicklung. Gleichzeitig gewährleistet die Plattform die Durchgängigkeit der Kostenkalkulation und stellt den Ingenieuren ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie in Echtzeit verschiedene Projektdesigns kostentechnisch analysieren und bewerten können. In Zukunft wird Klappholz sein Team zum Thema Produktkostenmanagement und zu den positiven Auswirkungen auf das Geschäft des Aufzugherstellers noch umfassender informieren. „Tools wie aPriori geben den Ingenieuren in der Praxis den direkten Zugang zu detaillierten Kosteninformationen zur Sensibilisierung und Sichtbarmachung von Kostentreibern und damit zur Steigerung der Effektivität bei der kostentechnischen Optimierung von Bauteilen und Baugruppen.

Gleichzeitig ist aPriori als offene Systemarchitektur jederzeit und einfach kundenspezifisch anpassbar und wächst mit den erweiterten Fertigungsmitteln und Herstellungsrichtlinien,“ sagt der Product Development Manager. Mit dem Einsatz des Systems würden die Produkte demnach von Anfang an unter Berücksichtigung der Kosteneffizeinz konzipiert. Das beschleunigt die Designentwicklungszyklen und steigert die Gesamteffizienz.


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