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Fernwartung mit 30 Servern

Stabile Verbindung zum Service-Team

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Für den ausfallsicheren Betrieb seiner Infrastruktur, die neben der Fernwartung auch IT-Unterstützung für Produktion und Lager umfasst, betreibt der Maschinenbauer ein Rechenzentrum mit 30 virtuellen Servern. Bild: Soutec AG

Remote Service unterstützt Operating-Konzept

Für einen effizienten, weltweiten Service muss das Unternehmen jederzeit einen ’schnellen Draht‘ zum Know-how der Servicespezialisten und zu kompetenten Antworten anbieten können. Die Wartung der Schweißsysteme erfolgt in der Schweiz, zentral in Neftenbach via Remote über die lokalen Server. Das betrifft auch alle neuen Updates, die für alle Schweißanlagen aktuell eingespielt werden – und das weltweit. Die Betriebssysteme der Anlagen führen den Operator am Schweißautomaten durch ein einfach aufgebautes, grafisches Menü, die Maschinen lassen sich über Symbole auf dem Touchscreen bedienen. Optische Signale unterstützen den Operator bei der Fehlersuche und Lokalisierung.

Im Bedarfsfall steht – wo auch immer die Anlage in der Welt sich befindet – ein Servicespezialist als Ansprechpartner zur Verfügung. In den heutigen Unternehmen spielen der Zeitfaktor sowie eine störungsfreie, stabile Produktionsumgebung eine entscheidende Rolle. Mit dem Remote-Service soll die Entstehung von Problemen und Störungen verhindert werden, bevor sie auftreten. Dazu gehört auch, dass das Gerät permanent auf dem aktuellen Stand gehalten wird, technische Verbesserungen zeitnah umgesetzt werden und die Produktivität der Maschinen und Anlagen gesteigert wird. Ein weiterer wichtiger Servicebaustein stellt die reibungslose Versorgung mit Ersatzteilen und Zubehör dar.

Umfassende IT-Unterstützung im Hochtechnologiebetrieb

Um diesen Anforderungen zu begegnen, laufen nahezu alle Abläufe IT-gestützt ab: Von Produktion, Lagerverwaltung und Steuerung über Einkauf, Beschaffung und E-Mails bis zur Software-Administration. Entsprechend wichtig ist eine hochverfügbare IT-Landschaft für den Maschinen- und Anlagenbauer: „Die IT ist zuständig für die ganze Administration, das ist kritisch, können doch bei einer IT-Störung der Verkauf, Einkauf oder die Produktion nur begrenzt arbeiten und das Lager ist de facto stillgelegt“, erläutert Dermamels. Gleichzeitig setzte das Unternehmen IT-Lösungen ein, um Wissen in der Produktion zu halten. „Das Leben steckt in der Software. Über das Fernwartungs-Netzwerk wird dieses Wissen auf die Maschinen übertragen. Das bedeutet, das Remote muss zu jedem Zeitpunkt funktionieren, werden doch die weltweit installierten Schweißmaschinen von der Schweiz aus kontrolliert und gewartet. Und einen Ausfall beim Kunden darf es nicht geben“, sagt der Manager.

Vor allem im Karosseriebau hat sich Soutec einen Namen geschaffen: Über 100 ‚Tailored Blank‘-Laserschweissanlagen, die das Unternehmen hergestellt hat, produzieren nach Schätzung des Anbieters weltweit rund 150.000.000 Teile pro Jahr. Entsprechend wichtig sind schnelle Reaktionszeiten für den Service. Bild: Soutec AG

Virtuelle Server nicht nur für sichere Fernwartung

Zur Absicherung seiner Prozesslandschaft setzt das Unternehmen auf ein eigenes Rechenzentrum: 30 virtuelle Server von Dell und EMC verbunden über Switches von Brocade bilden den Kern der Soutec-IT in Neftenbach. Durch die Virtualisierung kann bei punktuellen Ausfällen einfach auf anderen Servern weitergearbeitet werden. Phönix-Router unterstützen die sichere Fernwartung. Seit Anfang des Jahres 2011 führt der IT-Dienstleister Technogroup die Systemwartung bei Soutec durch. Räumliche Nähe, schneller Zugriff auf Ersatzteile, der Servicelevel der Mitarbeiter und persönlicher Kontakt gaben den Ausschlag zur Wahl des Servicedienstleisters. Dabei spielte auch die Nähe der Firmenkultur der beiden Unternehmen eine wesentliche Rolle: „Diese Komponenten stellen die Verschweißpunkte zwischen uns dar“, äußern sich Charles Gubler und Claus Fischer, Geschäftsführer der Schweizer Technogroup IT-Service AG.


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