Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Electronic Data Interchange (EDI)

ERP-Erweiterung beim Automobilzulieferer

Für den Automobilzulieferer Bleistahl ist die EDI-Kommunikation besonders wichtig. Bei einer SAP ERP-Implementierung nahmen sich der Fertiger und sein IT-Partner daher auch ein Projekt vor, das ein ehemaliger Dienstleister unvollendet ließ. Diesmal klappte alles: Es wurden Altsysteme abgelöst, belastbare EDI-Prozesse eingeführt und dafür sogar eine Auszeichnung von SAP eingestrichen.

Bild: Bleistahl Produktions GmbH & Co. KG.

Bild: Bleistahl Produktions GmbH & Co. KG.

Seit 1954 entwickelt, fertigt und liefert die Bleistahl Produktions-GmbH & Co. KG Ventilsitzringe und Ventilführungen für die Automobilindustrie. Mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Wetter und weiteren Standorten in Brasilien, Südafrika, China und den USA beliefert das Unternehmen namhafte Kunden weltweit – darunter Volkswagen, Audi, Ford, BMW und Ferrari. Das Traditionsunternehmen entwickelt hochwarmfeste Werkstoffe und unterstützt die Kunden bei der Entwicklung innovativer schadstoffarmer Motoren. Um über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg wirtschaftlich zu produzieren – von der Prototypenfertigung über die Serienproduktion bis zu Serviceleistungen wie Bauteiluntersuchungen – ist eine moderne Systemlandschaft unerlässlich. Da die reibungslose Kommunikation mit Kunden in der Automobilzulieferindustrie von entscheidender Bedeutung ist, sollte das führende Enterprise Resource Planning-System von SAP um logistische und EDI-Prozesse erweitert werden. Das Projekt hatte ein IT-Dienstleister in der Vergangenheit angestoßen, aber niemals fertig gestellt.

In time – in Budget

Der neue IT-Partner des Fertigungsunternehmens, die Itelligence AG, griff das Vorhaben auf und schloss es auf der Basis der neuen SAP ERP-Landschaft ab. Die Grundlage dafür bildete die Planung des Projektes, für die die Unternehmensprozesse auf die vorkonfigurierten Prozesse im ERP-System angepasst wurden. Teil der Einführung war ein Prototyping mit mehreren Integrationstests, mit denen der Fertigungsbetrieb die Key-User früh in das Projekt einbezog. Damit konnte das Unternehmen erreichen, dass die Mitarbeiter die ERP-Lösung auf breiter Basis akzeptierten. Mit seiner Methodik gelang es den Projektbeteiligten schließlich, die Einführung im Budget abzuschließen und eine SAP-Auszeichnung dafür zu erhalten. „Der SAP Quality Award in Gold in der Kategorie ‚Fast Delivery‘ rundet diesen Erfolg perfekt ab“, sagt Dr. Ekkehard Köhler, Geschäftsführender Gesellschafter, Bleistahl Produktions-GmbH & Co. KG. Die SAP Quality Awards werden seit 2008 von einer internationalen Jury im Auftrag von SAP Deutschland in den Kategorien ‚Business‘ Transformation‘, ‚Fast Delivery‘ und ‚Innovation‘ jeweils in Gold, Silber und Bronze vergeben. „Bleistahl projektierte die Ablösung von verschiedenen Altsystemen zu einem integrierten SAP Financials und Warehouse-Management-System mit EDI-Anbindung ihrer Kunden. Die Jury überzeugte, wie Bleistahl komplexe Altverfahren in seinen Prozessen im Lager und im Datenaustausch mit den Kunden ablöste.

Internationaler Rollout

Nach dem ERP-Projekt ist die Einführung weiterer Module und der internationale Rollout geplant. Dann sollen auch die restlichen Altsysteme abgeschaltet sein. „Wir befinden uns heute bereits in der nächsten Projektphase. Phase Zwei umfasst den Rollout der Templates und die Einführung weiterer SAP-Module“, sagt Köhler.


Das könnte Sie auch interessieren:

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT arbeitet mit Partnern an neuen Remote-Service-Lösungen. Dabei sollen erste Branchenstandards für Augmented-Reality-Anwendungen in der Produktion entstehen.‣ weiterlesen

Mit einem leichten Anstieg um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat zeigt sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer im Oktober stabil.‣ weiterlesen

Der Verkaufswert von professionellen Servicerobotern ist weltweit um 32 prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar gestiegen (2018-2019). Im laufenden Jahr bekommt der Markt weitere Impulse von der COVID-19-Pandemie: Das zeigt beispielsweise die große Nachfrage nach Desinfektionsrobotern, Logistikrobotern in Fabriken und Lagerhäusern oder nach Robotern für die Zustellung von Waren bis an die Haustür.‣ weiterlesen

Der Schweizer Automobilzulieferer Feintool setzt bei seinem weltweiten Vertrieb auf Dynamics 365 Sales. Doch der Markt ist komplex und vor allem bei der Preisbildung ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das digitale Rückgrat dieser Aufgabe bildet die CRM-Software von Microsoft, die nach einem Upgrade eine 30 Prozent schnellere Preiskalkulation ermöglicht.‣ weiterlesen

Kabellose Kommunikation in der Industrie ist oft limitiert - sei es durch die endliche Anzahl der nutzbaren Geräte oder die Menge der übertragbaren Daten. Mit 5G sollen solche Probleme bald der Vergangenheit angehören. Vielerorts können private Kommunikationsnetze, sogenannte Campusnetze, eine sinnvolle Lösung sein. Doch in welchen Szenarien nutzen solche Netze und vor allem, was kosten Einrichtung und Betrieb?‣ weiterlesen

Erstmals nach fünf Anstiegen in Folge ist der Ifo-Geschäftsklima-Index im Oktober wieder gesunken. Im Verarbeitenden Gewerbe liegt der Geschäftsklimaindikator allerdings erstmals seit Juni 2019 wieder im positiven Bereich.‣ weiterlesen

Die europäischen Produktionsstandorte des Embedded-Spezialisten Kontron sollen zu einem EMS/ODM-Verbund zusammengeschlossen werden.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft vertreibt Siemens zukünftig die Lösung Moby.Check des Digitalisierungsspezialisten Log.Go.Motion.‣ weiterlesen

Der Softwarekonzern SAP hat seine Zahlen für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht. Demnach erzielte der Softwarekonzern weniger Umsatz als noch im Vorjahresquartal. Das Cloudgeschäft legte hingegen zu.‣ weiterlesen

Die Komplexität vieler Produkte erfordert mehr denn je die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Produktentwickler und eine engmaschige Kundenkommunikation. Dabei fokussiert die kollaborative Engineering-Software auf dem Markt bislang meist das Projektmanagement und die Verwaltung von Design-, Entwicklungs- und Fertigungsdaten. Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Technologie kann die Zusammenarbeit wirkungsvoll um visuelle Aspekte ergänzen.‣ weiterlesen

Zum 1. November wird Dr. Marianne Janik die Leitung von Microsoft Deutschland von Sabine Bendiek übernehmen, die zu SAP wechseln wird.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige