Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Entwurf zur Deutschen Normungsstrategie mitgestalten

Das DIN hat einen Entwurf zur Deutschen Normungsstrategie veröffentlicht. Ein zentrales Thema wird der Megatrend Digitalisierung sein. Interessierte können den Entwurf nun kommentieren.

Der DIN e. V. hat am Montag, 6. Juni, den Entwurf der Deutschen Normungsstrategie online veröffentlicht. Interessierte sind eingeladen, ihre Beiträge zum Entwurf einzugeben und so die Zukunft der Normung mitzugestalten. Die Konsultationsfrist endet am 31. August. Am 27. September soll eine Stakeholder-Konferenz alle Ideen konsolidieren, so dass die neue Deutsche Normungsstrategie noch im Jahr 2016 verabschiedet werden kann.

Werkzeuge der Gestaltung

Normung und Standardisierung sind Werkzeuge zur Gestaltung von Märkten, für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Dieses Instrument kann nach Ansicht des DIN nur gemeinsam mit allen Interessengruppen weiterentwickelt und für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet werden. Das ist Ziel des Konsultationsprozesses.

Ein zentrales Thema der neuen Normungsstrategie wird der Megatrend Digitalisierung sein. Dies einerseits im Hinblick auf die Normungsthemen wie Industrie 4.0, Elektromobilität, Smart Grid bis hin zu IT-Sicherheit, andererseits aber auch hinsichtlich der Prozesse in der Normung, die mit den Mitteln der Digitalisierung selbst beschleunigt werden können.

Strategie weiterentwickelt

Der Entwurf ist Ergebnis von zwei Workshops mit 16 Führungspersönlichkeiten aus verschiedenen Sektoren der Wirtschaft, der Politik und Wissenschaft sowie von Positionen von über 40 Organisationen und Unternehmen.

Die erste Deutsche Normungsstrategie stammt aus dem Jahr 2004. Sie ist als 'lebendes Dokument' unter Einbeziehung neuer Positionen weiterentwickelt worden und 2009 in aktualisierter Form erschienen. Viele der Maßnahmen wurden seitdem umgesetzt; neue Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft sind in den Vordergrund gerückt. 

(Quelle:Deutsches Institut für Normung)


Das könnte Sie auch interessieren:

Cybergefahren sind im Jahr 2022 die größte Sorge für Unternehmen weltweit, so das aktuelle Allianz Risk Barometer 2022. Demnach beunruhigt die Bedrohung durch Ransomware-Angriffe, Datenschutzverletzungen oder IT-Ausfälle die Unternehmen sogar noch mehr als Geschäfts- und Lieferkettenunterbrechungen, Naturkatastrophen oder die Covid-19-Pandemie.‣ weiterlesen

Envizi, ein Spezialist für Datenanalyse im Bereich Umweltperformance-Management gehört nun zu IBM. Der IT-Konzern will mit der Übernahme seine Strategie ergänzen.‣ weiterlesen

Um Anwendungen mit künstlicher Intelligenz erfolgreich und flächendeckend ausrollen zu können, schufen die Luftfahrt-Spezialisten von MTU Aero Engines extra neue Strukturen. Die Basis bilden Wettbewerbsanalysen, Reifegrad-Ermittlungen und ein unternehmensweit agierendes Kompetenzzentrum.‣ weiterlesen

Die IT-Komponenten mittelständischer Fertigungsunternehmen müssen zunehmend die Kommunikation zwischen Produktionsressourcen und Mitarbeitern, aber auch der selbststeuernden Prozessoptimierung sowie dem Maschinen-Monitoring unterstützen. Die ERP-Projektziele solcher Firmen ähneln immer mehr denen größerer Unternehmen. Das ist eines der Ergebnisse, zu denen Trovarit in ihrer diesjährigen Ausgabe der Studie 'ERP in der Praxis' gelangt.‣ weiterlesen

Ransomware-Erpressung hat sich von einem Trend zu einer der größten Herausforderungen in der Online-Welt entwickelt. Daten waren noch nie so gefährdet wie heute: Cyberkriminelle stehlen und verschlüsseln sie, so dass sie für Unternehmen unzugänglich werden und drohen, sie offenzulegen, wenn kein Lösegeld gezahlt wird. Hinzu kommt, dass Hacker immer raffiniertere Angriffstaktiken anwenden und neue Kräfte rekrutieren – für jeden gestoppten Angriff schießen zwei neue Angreifer wie Pilze aus dem Boden.‣ weiterlesen

Stormshield und Sekoia geben ihre eingegangene Partnerschaft bekannt, die darauf abzielt, ihr Cybersicherheits-Knowhow zu bündeln und dadurch eine umfassende, in Europa erschaffene Lösung zum Schutz von IT-Systemen vor Cyberbedrohungen anzubieten.‣ weiterlesen

Nach mehr als 20 Jahren operativer Tätigkeit hat der bisherige CEO und Co-Founder der IPG Group, Marco Rohrer, das Präsidium im Verwaltungsrat der IPG Gruppe übernommen. Claudio Fuchs wird somit neuer CEO. Darüber hinaus ergeben sich noch weiter Änderungen.‣ weiterlesen

Mit Wirkung zum 1. Januar ist Holger Kliebe neuer Chief Financial Officer (CFO) der SER Group Holding International und zugleich Mitglied der Geschäftsführung.‣ weiterlesen

KI-Technologie steckt noch in den Kinderschuhen - und kommt schon heute auf überraschende Lösungsansätze. Wie die Chatbots, die im gegenseitigen Training flugs eine eigene Sprache entwickelten. Oder die KI-Belegverarbeitung von AFI Solutions, die zur Verwunderung des Unternehmens veränderte Mehrwertsteuersätze eigenständig erkannte und anwendete.‣ weiterlesen

Nach Angaben des Ifo Instituts ist die Zahl der Kurzarbeitenden in Deutschland im Dezember auf 879.000 Menschen gestiegen. Vor allem in der Automobilindustrie ist der Anteil an Beschäftigten in Kurzarbeit hoch.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige