Anzeige
Anzeige

Entwicklungszusammenarbeit per Internet

Schneller Datenaustausch in der Konstruktion

Beitrag drucken

Genaue Definition des Eskalationsszenarios

Der Vertrag mit dem Systemanbieter sieht neben der Sicherstellung von Verfügbarkeitszeiten monatliche Statusbesprechungen vor, die der Bestandsaufnahme dienen. Fehlermeldungen werden in diesen genauso abgehandelt, wie die Umsetzung neuer Anforderungen. So testet der Automobilzulieferer momentan den Zugriff von externen CAD-Ingenieurbüros, die für den Konzern arbeiten, auf seine Konstruktionsmodelle. Kommt es zu einer Unterbrechung, muss das System nach einer bestimmten Reaktionszeit wieder laufen. Je nach Schwere des Fehlers sind verschiedene Reaktionszeiten zugesichert, so muss das System etwa bei einem Komplettausfall innerhalb von zwei Stunden wieder zur Verfügung stehen.

Im Vertrag ist ein Eskalationsszenario genau definiert, dazu werden Fehlermeldungen klassifiziert und Reaktionen seitens des Dienstleisters genauestens festgelegt. Tschiggfrei zeigt sich zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit Transcat PLM und Trubiquity funktioniert sehr gut. So war die größte Störung, die wir bisher hatten, schon nach 30 Minuten wieder behoben.“ Peguform optimiert zusammen mit dem IT-Unternehmen ständig den Datenaustauschprozess. Dadurch ist die Anzahl der Fehler seit Beginn kontinuierlich zurückgegangen, so dass bei gleichem finanziellen Volumen mehr Raum bleibt, um Optimierungen und weitere Wünsche oder Anforderungen, die sich im kontinuierlichen Prozess ergeben, umzusetzen.

Ausbau zur Peguform-Datenaustauschplattform

Aufgrund der positiven Erfahrungen bezüglich Verfügbarkeit, Schnelligkeit und Nachweisbarkeit des Datenaustausches plant das Unternehmen nun, die Kollaborationslösung zur ‚Peguform-Datenaustauschplattform‘ auszubauen. Dazu sollen nach und nach Abteilungen wie etwa der Einkauf und die einzelnen Standorte in das System mit einbezogen werden.

 

Dienstleistungen für Konstruktion und Datenmanagement

Bild: Transcat PLM

Das Karlsruher Systemhaus Transcat PLM bietet Product-Lifecycle-Management-Lösungen an. Darüber hinaus führt das Unternehmen ein umfangreiches Dienstleistungsangebot im Portfolio. Neben Beratungsleitsungen zur IT-Architektur stehen Standardpakete mit Hardware und Implementierungsservices zur Verfügung. Für den Betrieb können Unternehmen Servicedienstleistungen sowie Betriebskonzepte mit gemischten Hosting- und Housing-Lösungen für bestimmte Anwendungsfälle in Anspruch nehmen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Automobilzulieferer Hirschmann Automotive muss Produktionsdaten bis zu 15 Jahre lang aufheben. Eigentlich lästig, doch mit dem Rollout einer IIoT-Plattform wird die Aufbewahrungspflicht zum Sprungbrett für Optimierungen. Denn einlaufende Maschinendaten ermöglichen Applikationen wie Echtzeit-Monitoring, datenbasierte Problembewältigung und sogar KI-Analysen.‣ weiterlesen

Wer Produktion und Logistik in einer Echtzeit-Visualisierung abbildet, kann niedrigschwellig in die digitale Transformation einsteigen und viel Papier aus dem Shopfloor bannen. Ergänzt um zentrale MES-Funktionen lassen sich solche Visualisierungssysteme zur Operational Excellence-Plattform ausprägen, die bei fortlaufenden Prozessoptimierungen unterstützt.‣ weiterlesen

Zum 1. Januar übernimmt Jörg Tewes den Posten des CEO bei Exasol. Er kommt von Amazon zum Analytics-Spezialisten.‣ weiterlesen

Industrielle Trends wie IIoT und Digitalisierung setzen immense Datenströme voraus. Doch im Gegensatz zur IT-Security für Büros müssen Fabrikbetreiber auf wesentlich mehr Stolpersteine achten, damit ihre Anlagen nicht schon einfachen Angriffen zum Opfer fallen.‣ weiterlesen

Ab und zu fehlte ein Schlüssel im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung von Schwäbisch Gmünd. Beim letzten Mal gab das den Impuls, anstatt neue mechanische Zylinder in die rund 220 Türen des Komplexes einzubauen, die alte Technik durch das Bluesmart-System von Winkhaus zu ersetzen.‣ weiterlesen

Mit 100,5 Punkten hält sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer im November stabil und liegt weiter im leicht über der neutralen Marke. Auf europäischer Ebene sank der Frühindikator allerdings erneut.‣ weiterlesen

In einer neuen Expertise des Forschungsbeirats Industrie 4.0 untersuchen das FIR an der RWTH Aachen und das Industrie 4.0 Maturity Center den Status-quo und die aktuellen Herausforderungen der deutschen Industrie bei der Nutzung und wirtschaftlichen Verwertung von industriellen Daten und geben Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Verbände, Politik und Wissenschaft.‣ weiterlesen