Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Entwicklung von Flight Inspection Systems

Zentrale Datenquelle für Konstrukteure

Damit Flieger sicher auf festen Boden kommen, unterstützen eine große Bandbreite an Navigations- und Landehilfen die Piloten bei ihrer Arbeit. Diese Instrumente müssen in regelmäßigen Abständen kalibriert und vermessen werden. Die Aerodata AG produziert Messgeräte für diese Aufgabe und viele weitere Systeme für die Luftfahrt-Industrie weltweit. Der Avionik-Fertiger hat für Konstruktion und Dokumentation ein Engineering-System eingeführt, das die Anforderungen der Branche flexibel umsetzen kann und gleichzeitig deutlich effizientere Entwicklungsprozesse ermöglicht.

Bild: Aucotec / Aerodata

Lande- und Navigationsgeräte gehören zu den sicherheitskritischsten Systemen in der Luftfahrt. Um sie einzurichten und zu prüfen, gibt es Flugvermessungssysteme, mit denen Flugzeuge in der Regel zweimal im Jahr während spezieller Vermessungsflüge auf Herz und Nieren überprüft werden. Dass diese Testsysteme absolut zuverlässig sein müssen, versteht sich von selbst. Aerodata hat sich auf solche Flight Inspection-Systeme spezialisiert und vertreibt seine Geräte weltweit. Außerdem gehören zum Portfolio des Braunschweiger Unternehmens die Datenverarbeitung in Echtzeit, Prozesssteuerung, hochpräzise, satellitenbasierte Navigation und Kommunikation, Atmosphärenmessung sowie die Ausrüstung und der Betrieb von Flugzeugen oder Hubschraubern mit Special Mission-Technologie. Die Missionen, bei denen die Instrumente weltweit im Einsatz sind, reichen von Polarfoschung über Ozon-, Luftverschmutzungs- oder meteorologische Analysen und geophysikalische Experimente bis hin zu Such- und Rettungsflugzeugen.

Zuverlässigkeit als Ziel im Engineering

Da der Luftfahrt-Zulieferer die Effektivität seiner Komponenten über deren gesamten Lebenszyklus sicherstellen muss, war ihnen wichtig, dass ihr Engineering-System dieses Ziel umfassend unterstützen kann. Als das Unternehmen auf die Suche nach einer Lösung ging, hatten die Ingenieure eine ganze Reihe spezifischer Anforderungen im Gepäck. Der Luftfahrtbereich verlangt besondere Vorgehensweisen bei Konstruktion und Dokumentation: Zum Beispiel die internationalen Konventionen für die Benennung von Dokumentationen wie die Kapitelnummern oder ATA Chapter für Funktionalitäten und Systeme, die es so in der Industrie sonst nicht gibt. Oder die eindeutige Vergabe von Idents, also unverwechselbare Identifizierungsnummern für Systeme, Geräte und Leitungen, was als elementare Vorgabe gilt.

Anforderung: paralleles Konstruieren

„Wir suchten einen ECAE-Entwickler, der flexibel und schnell auf unsere Anforderungen reagieren kann“, sagt Edward Boag, Leiter der Konstruktion und Produktion. „Auch sollte das Tool deutlich flexibler sein und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten, als wir es bis dahin kannten“, schildert er. Zudem sollte die Lösung paralleles Konstruieren unterstützen. Nach gründlicher Recherche entschied sich der Zulieferer für die System-Plattform Engineering Base (EB) von Aucotec, die den gestellten Anforderungen am nächsten kam. Eine Rolle im Auswahlprozess spielte auch, dass der Anbieter von Computer Aided Engineering-Lösungen Erfahrung im Luftfahrt-Bereich, zum Beispiel bei EADS, vorweisen konnte.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Business-Software-Anbieter IFS erweitert sein globales Führungsteam um drei Positionen. Christian Pedersen ist neuer Chief Product Officer, Milena Roveda fungiert als Chief Financial Officer und Jane Keith als Chief People and Culture Officer.‣ weiterlesen

Ein ERP-System unterstützt die verschiedenen Abteilungen des Automobilzulieferer FWB bei der Digitalisierung ihrer Prozesse. Als bei einem der jüngsten Projekte die Maschinen vernetzt wurden, konnte das ERP-System die anfallenden Daten im Sinn einer Informationsdrehscheibe aufnehmen und weiterleiten.‣ weiterlesen

Nur weil Daten vorhanden sind, heißt das noch nicht, dass beispielsweise Fehler der Vergangenheit angehören. Es kommt auch darauf an, die Daten, die man zur Verfügung hat, in den richtigen Kontext zu setzen und sie aufzubereiten. Datenmanagement ist gefragt, die Spezialisten dazu noch mehr.‣ weiterlesen

Die Zahl der Firmen mit IoT-Initiativen hat sich seit 2017 mehr als verdoppelt – von 21 auf 44 Prozent. Das geht aus der Studie 'Internet der Dinge 2019' hervor.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige