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Energiemanagement

Auf dem Weg zur Effizienz

Das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen schreibt großen Unternehmen Anstrengungen beim Energiesparen vor. Von der Komponente bis zur Beratung – Lösungen aus einer Hand können helfen, die Vorgaben zu erfüllen.



Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG

Im April 2015 ist eine Novelle des Gesetzes über Energiedienstleistungen und weitere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) in Kraft getreten. Es sieht nunmehr vor, dass große Unternehmen ein Energieaudit gemäß den Anforderungen der DIN EN16247-1 durchzuführen beziehungsweise ein zertifiziertes Energiemanagementsystem einzuführen haben. Der Anbieter von Elektrotechnik Weidmüller bietet dazu ein auf drei Säulen basierendes Energiemanagement an. Die Detmolder Firma hat intelligent vernetzbare Hardwarekomponenten und eine Energiecontrolling-Software im Portfolio und berät umfassend. Letzteres beginnt mit einer Bedarfsanalyse, geht über Vorschläge für die Messung und Visualisierung der Energiedaten bis hin zur Detailplanung sowie der Implementierung des Energiemanagements. Mitarbeiter des Elektrotechnik-Anbieters führen Energieaudits nach DIN EN16247-1 durch oder begleiten Unternehmen bis zur Zertifizierung ihres Energiemanagementsystems gemäß ISO50001.

Im Energieaudit gilt es, belegbare Daten zum Energieverbrauch, zu Lastprofilen und dem Energieverbrauchsprofil von Gebäuden oder Gebäudegruppen sowie von Betriebsabläufen in Industrie und industriellen Anlagen vorzuweisen. Laut Gesetz ist das Audit nach dem Erstaudit alle vier Jahre zu erneuern. Mit der stichprobenhaften Überprüfung der Energieaudits ist in Deutschland das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beauftragt. Es kann gegebenenfalls Strafen verhängen. Betroffen sind Unternehmen, die über 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro haben.

Ganzheitliche Lösungen

Weidmüller unterstützt diese Unternehmen mit einem maßgeschneiderten Energiemanagement und bietet ganzheitliche Lösungen. Dabei berät der Anbieter nicht nur, sondern setzt auf Wunsch Effizienzmaßnahmen nachhaltig um. Dazu gehören die Senkung der Betriebskosten, die Einhaltung aktueller Richtlinien bis zur Berücksichtigung von Steuervorteilen (Steuerrückerstattung gemäß §55 EnStG beziehungsweise §10 StromStG) und staatlichen Förderungsoptionen. Eine umweltgerechte Produktion steigert die Energieeffizienz, senkt den Energieverbrauch und reduziert CO2-Emissionen, außerdem macht sie sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung sowie bei Kunden positiv bemerkbar. Ziel ist es, den Betrieb einzelner Maschinen und Prozesse oder auch ganzer Anlagen und Produktionsbereiche auf eine optimale Energienutzung hin abzustimmen.

Der Anbieter aus Detmold geht den Weg zur gesteigerten Energieeffizienz in vier Schritten. Im ersten Schritt erfolgt die Analyse der Ist-Situation: Gemeinsam mit dem Unternehmen werden die zu erreichenden Ziele definiert und die aktuelle Situation bewertet – sowohl unter technischen als auch kaufmännischen Gesichtspunkten. Im zweiten Schritt wird die Messtiefe festgelegt, also bis auf welche Ebene die Energieverbräuche in der Produktion ermittelt werden sollen. Der dritte Schritt umfasst die Entwicklung eines Lösungskonzepts. Dabei definiert das Energiemanagementkonzept unternehmensindividuell Messstellen, Messtechnik, Schnittstellen und Software. Beim vierten Schritt gilt es, die Energieoptimierungen umzusetzen. Dank neu erzielter Transparenz lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion direkt realisieren.

Die von dem westfälischen Elektrotechnik-Spezialisten entwickelten Hardwarekomponenten sammeln in Kombination mit der bereits bestehenden Hardware alle relevanten Daten und Informationen für die Planung. Sie lassen sich in bestehende Produktionsumgebungen einfach integrieren und schaffen die Basis zur energetischen Analyse und Bewertung einzelner Verbraucher. Eine Software ermittelt Verbräuche und Kennzahlen für das Energiecontrolling und reicht von der automatischen Dokumentation des Energieverbrauchs bis zur vergleichenden Analyse. Dies bildet die Grundlage für alle Maßnahmen zur Energieeinsparung und damit zu einem nachhaltigen Energiemanagement.


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