Anzeige
Anzeige
Anzeige

Energieefiziente Automatisierung

Mit Reduzierfunktion am Ventilstecker Strom sparen

Beitrag drucken
Nach Ansteuerung des Ventils wird der Haltestrom durch die Energiereduzier-Funktion der Ventilstecker auf 50 Prozent reduziert. Somit können kleinere Netzteile verwendet und Kosten eingespart werden. Bild: Phoenix Contact

Energie und Kosten sparen

Die Implementierung der Technologie führt in der Regel zu einer Verbrauchs- und somit Kostensenkung im laufenden Betrieb: Die Mehrkosten im Anschaffungspreis des Ventilsteckers können sich daher bei einem Dauerbetrieb des Ventils nach circa einem Jahr amortisieren. Durch die Reduzierung des Haltestroms auf circa 50 Prozent ist es zudem möglich, die 24 Volt DC-Stromversorgung im Schaltschrank kleiner zu dimensionieren. Auf diese Weise kann auch bei der Materialbeschaffung gespart werden. Zudem sinkt die Arbeitstemperatur eines Ventils in Verbindung mit dem Stecker, da nur 50 Prozent des Nennstromes verbraucht und somit weniger Verlustleistung in Form von Wärme freigesetzt wird. Dies dürfte sich auch auf die Lebensdauer des bestromten Ventils auswirken.

Da die Baugrößen und Steckgesichter in der Ventilstecker-Norm EN 175301-803 geregelt sind, ist die Integration in bestehende Installationen möglich. Der Ventilstecker ist als vorkonfektionierter Steckverbinder mit der Leitungsqualität PUR in den Bauformen A, B und C sowie in den Industriestandards BI und CI mit einem Nennstrom von 1A verfügbar. Die Bauform A ist zudem auch als 4 A-Variante für große Hydraulikventile erhältlich. Damit steht neben den klassischen Schutzbeschaltungen für die aufgeführten Bauformen als vorkonfektionierter Einfach- und Doppelventilstecker sowie Ventilstecker-Adapter mit M12-Anschluss nun auch eine nach ökologischen Gesichtspunkten entwickelte Leiterplatten-Variante zu Verfügung. Der Hersteller erhielt für die Ventilstecker-Varianten der Bauform A eine Zulassung vom CSA Typ C22.2 No.182.3 / UL 1977.

 

Ventilstecker mit Energiereduzierfunktion

Technische Daten

Bauform A /4A:

  • Laststrom: 4A
  • Versorgungsspannung: 24 V DC
  • Anfangseinschaltdauer: ca. 500ms
  • Taktfrequenz der Haltestrombegrenzung: ca. 800Hz
  • Maximale Schaltfrequenz des Ventils: 1Hz
  • Schaltungsanzeige: LED gelb
  • Schutzart: IP67
  • Leitungsqualität: PUR
  • Leitungsquerschnitt: 0,5mm2

Bauformen A, B, BI, C, CI / 1 A:

  • Laststrom: 1A
  • Versorgungsspannung: 24 V DC
  • Anfangseinschaltdauer: ca. 200 ms
  • Taktfrequenz der Haltestrombegrenzung: ca. 2500 Hz
  • Maximale Schaltfrequenz des Ventils: 5 Hz
  • Schaltungsanzeige: LED gelb

  • Schutzart: IP67
  • Leitungsqualität: PUR
  • Leitungsquerschnitt: 0,5mm2


Das könnte Sie auch interessieren:

Lange organisierte Imes-Icore die Service-Prozesse mit Exceltabellen und selbstentwickelten Tools. Mit dem Unternehmenswachstum stieß dieser Ansatz an seine Grenze. Heute unterstützt ein Ticketsystem, die steigende Nachfrage nach Support zu bedienen.‣ weiterlesen

Wenn sich Kunden zum Kauf entscheiden, soll der Auftrag ohne Verzögerung und Rückfragen ausgelöst werden. Speziell für komplexe und variantenreiche Produkte setzt dies meist durchgängig digitale und automatisierte Angebots- und Auftragsprozesse voraus. Dabei gilt: Was per CPQ verkauft wird, muss ERP-seitig auch effizient produziert, geliefert und kaufmännisch abgewickelt werden. Ohne dieses Zusammenspiel geht es nicht.‣ weiterlesen

Digitale Werkzeuge für das Field Service Management helfen, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Virtueller und interaktiver Support mit etwa Augmented Reality-Technik könnte bald in vielen Firmen für noch bessere Ergebnisse sorgen. Zumal Service-Organisationen im Krisenjahr 2020 dazu gezwungen waren, etwaige Berührungsängste mit Technologie abzulegen.‣ weiterlesen

Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verzeichnen im Gegensatz zu globalen Konkurrenz niedrigere Margen und schwächere Wachstumsraten, so eine Bain-Analyse. Dieser Rückstand sei jedoch aufholbar.‣ weiterlesen

Nach dem globalen Umsatzeinbruch um voraussichtlich 7 Prozent in diesem Jahr, wird für 2021 im Maschinenbau ein Umsatzwachstum von 6 Prozent prognostiziert.‣ weiterlesen

Mit dem Ziel, seine Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen hat das US-Unternehmen Aptean die Modula GmbH übernommen.‣ weiterlesen

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November um 0,4 Punkte auf 100,5 Punkte gestiegen. Damit verbleibt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im leicht positiven Bereich.‣ weiterlesen

Die nun veröffentlichte Normungsroadmap KI von DIN DKE sowie dem BMWi soll Handlungsempfehlungen für Standardisierung von künstliche Intelligenz geben. Die Roadmap ist online abrufbar.‣ weiterlesen

Produktkonfiguration ist für das österreichische Unternehmen Robotunits schon lange ein Thema. Als die selbstentwickelte Lösung für diese Aufgabe an ihre Grenze stieß, wurde die Configure Price Quote-Software von Acatec eingeführt. Das System sollte die Firma auf dem Weg zu ihrem ehrgeizigen Ziel unterstützen: Doppelter Umsatz in fünf Jahren.‣ weiterlesen

Unter der Leitung des Lehrstuhls Werkzeugmaschinen und Steuerungen an der TU Kaiserslautern (WSKL) startet das Projekt „5G – Einsatz in der Industrie“. Durch die Beteiligung der Lehrstühle Augmented Vision, Funkkommunikation und Navigation sowie der Technologie-Initiative SmartFactory-KL soll ein leistungsfähiges Netzwerk entstehen.‣ weiterlesen

Anlässlich des Digital-Gipfels der Bundesregierung präsentiert die Plattform Industrie 4.0 Anwendungen für eine nachhaltige Industrie 4.0. Anhand von Analysen haben die Plattform-Spezialisten dabei drei mögliche Entwicklungspfade identifiziert.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige