Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Endgeräte

Industrielle Vernetzung per Tablet-PC

Wieviel einfacher, schneller und effektiver könnten Entscheidungen sein, wenn Meister, Manager und Fachleute in der Fertigung jede Software zur Hand hätten? Ermöglichen will das Soredi Touch Systems mit ihren SH10 Taskbooks auf der Basis von Microsoft-Betriebssystemen.



Das Büro in der Tasche? Mit den windowsbasierten SH10 Taskbooks lassen sich Standardanwendungen vollständig mobil ausführen. Bild: Soredi Touch Systems GmbH

Über allem schweben, an Krisenstellen landen und viel Staub aufwirbeln – dieses ‘Management by Helikopter’ wird nicht nur in produktiven Bereichen gefürchtet. Doch wieviele Qualitätsbeauftragte, Fertigungsplaner, Logistiker, Arbeitsvorbereiter und Betriebsleiter werden auf ihren Rundgängen durch die Fertigung mit Aufgaben konfrontiert, die sich erst später an ihrem Arbeitsplatz lösen lassen? Ein Teil davon wird vergessen, ein weiterer ist dann bereits überholt. Während Im Büro neue Aufgaben anstehen, warten die Mitarbeiter in der Produktion auf dringende Entscheidungen.

Ein Gerät für alle Aufgaben

Mit dem SH10 Taskbook will Soredi Unternehmen dabei helfen, diese Entscheidungswege abzukürzen. Damit die Geräte im industriellen Alltag durchhalten, wurden sie durchgängig robust konstruiert. Ausgestattet sind sie mit Touch­screen und eingeblendeter Tastatur, mit Barcodescanner oder RFID-Leser. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Welcher Auftrag steht als nächstes an? Wer ersetzt den erkrankten Maschinenbediener? Wo wurde das benötigte Material eingelagert? ERP- und MES-Systeme stehen zur Verfügung. Wie verläuft die Qualität an der neuen Maschine? Zugriff auf die statistische Prozesskontrolle ist möglich.

ANZEIGE

Industrietaugliche Stabilität

Die Einheiten wurden von Grund auf neu entwickelt und dabei auf industrietaugliche Stabilität ausgelegt. Die Geräte können nach Firmenangaben in ihrem Aluminiumgehäuse mit Gummipuffern mehrfache Stürze aus bis zu 1,5 Meter Fallhöhe auf Beton überstehen. Dabei soll auch das mit 1,6 Millimeter starkem Gorillaglas verschmolzene zehn-Zoll Multitouch Display nicht zersplittern. Die Oberfläche widersteht Öl, Kühlmittel und anderen Chemikalien und den Belastungen dauerhafter Benutzung. Feinstaub und Späne sollten nicht zu Abrieb oder ‘Blindheit’ führen. Durch den Spritzwasserschutz nach IP65 ist Feuchtigkeit ebenfalls kein Problem. Die Geräte vertragen Hitze bis plus 50 Grad Celsius und Kälte bis minus 30 Grad Celsius bei lüfterlosem Kühlkonzept.

Bedienbar wie ein Smartphone

Das Touchdisplay reagiert auf Gestensteuerung. Bedienungshilfen, wie sie Mobiltelefone heutzutage mitbringen, stehen zur Verfügung. Eine seitliche Funktionstastenleiste erleichtert den Zugriff auf wiederkehrende Aufgaben. Diese Funktionstasten lassen sich frei belegen. Wer bei der jährlichen Inventur einen Lagerbestand scannen will, richtet sich zunächst die passende Funktionstaste ein. Wer sein Taskbook per Passwort schützen will, legt sich den Dialog auf einen der freien Softkeys.

24-Stunden-Dauerbetrieb

Der angebotene Funktionsumfang der Taskbooks lässt sich durch Griffmodule erweitern, die aufgesteckt und magnetisch-mechanisch gehalten werden. Sie enthalten in jedem Fall zwei handelsübliche Standardakkus, die den Li-Ionen-Energiespeicher im Gehäuse ergänzen. Dies soll den unterbrechungsfreien 24-Stunden-Dauerbetrieb ermöglichen, denn die Akkus im Griffmodul lassen sich im fliegenden Wechsel austauschen. Mit einem optionalen Auto Range Imager im Griffmodul, der in Reichweiten von 50 Zentimeter bis acht Meter zuverlässig agieren kann, lassen sich Warenbewegungen direkt im ERP- oder Warenwirtschaftssystem buchen. Damit empfiehlt sich das Gerät für das Kommissionieren, die Warenannahme, Inventur und das Ablesen von 1D- und 2D-Barcodedaten. Die Erfassung von Ausschuss oder fehlerhaftem Material wird ebenso erleichtert, wie Aufgaben der Personaleinsatzplanung. Ein RFID-Leser mit Legic oder Mifare-Readern kann integriert werden. In dieser Konfiguration wird das Tablet zum Handheld-Computer und eignet sich besser für Logistik-Aufgaben.

Innenleben von Intel

Im Innenraum arbeiten ein Dualcore-Prozessor von Intel mit zweimal 1,33 Gigahertz und zwei Megabyte DRAM. Durch die Windows-Versionen Professional 7 oder Windows Embedded 7 (CE /) und der passenden Ausstattung steht Benutzern Standardsoftware zur Verfügung. Als Massenspeicher dient ein internes CFAST-Speichermedium mit 32 bis 120 Gigabyte Memory, das sich von außen wechseln lässt. Die Kommunikation im Firmennetzwerk übernimmt ein WLAN-Modul mit Ethernet on Board. Für den externen Einsatz lässt sich ein UMTS/LTE/GPS-Modul integrieren. Eine Temperaturüberwachung schützt das Gerät bei lüfterlosem Betrieb. Bewegungssensoren richten die Bildschirmanzeige aus und ermöglichen Stoß- und Fallprotokolle. Den Betrieb auf Fahrzeugen erleichtern weitere Funktionen wie eine An- und Abschaltautomatik. Mit seinem Zubehörangebot adressiert der Hersteller die verschiedenen industriellen Branchen – von der Metallbearbeitung bis zur Energiewirtschaft.


Das könnte Sie auch interessieren:

Kürzere Durchlaufzeiten, Abläufe und Sequenzen simulieren und frühe Aussagen zu Konzepten und deren Verifikationen treffen zu können - das waren die Wünsche der österreichischen SEMA Maschinenbau. Die Software IndustrialPhysics von Machineering leistet genau das.‣ weiterlesen

Individuelle Kundenwünsche beeinflussen zunehmend die Produktion. Mit der Verbindung von Verkaufs- und Produktionskonfiguration lässt sich die Komplexität einer variantenreichen Fertigung in den Griff bekommen.‣ weiterlesen

52 Prozent der Unternehmen wollen ihre Ausgaben bezüglich der digitalen Transformation erhöhen. Dies hat der Business-Software-Anbieter IFS in einer Studie ermittelt für die weltweit mehr als 3.032 Führungskräfte befragt wurden.‣ weiterlesen

Die Bekuplast-Unternehmensgruppe produziert Mehrweg-Transportverpackungen aus Kunststoff. Seit 2019 dient ein Enterprise-Content-Management-System (ECM) von ELO als Grundlage, zentrale Geschäftsprozesse zu automatisieren und mit den IT-Systemen zu verzahnen.‣ weiterlesen

Bosch Rexroth gibt einige Veränderungen in der Geschäftsführung bekannt. Unter anderem tritt Filiz Albrecht die Nachfolge von Christoph Kübel an, der zum Jahresende in den Ruhestand geht.‣ weiterlesen

Der Solution Manager von SAP stand lange im Ruf, nicht das Organisationsgenie unter den Business-Anwendungen zu sein. Doch der Hersteller hat in Version 7.2 viel am Werkzeug verbessert. Der Produzent von Lebensmittelzutaten Döhler hat daher den SolMan von SAP mit dem BPM-Tool Aeneus verknüpft, um die Gestaltung von mehr als 2000 Geschäftsprozessen zentral und nachhaltig zu strukturieren.‣ weiterlesen

In einer weltweiten Studie haben TÜV Rheinland und das Marktforschungsinstitut Ponemon untersucht, wie es um die Cybersicherheit von Industrieanlagen bestellt ist. Demnach ist die Operational Technology besonders gefährdet.‣ weiterlesen

Mit dem stärksten jemals gemessenen Anstieg hat sich der Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni im Vergleich zum Vormonat etwas erholt. Er liegt nun bei 86,2 Punkten.‣ weiterlesen

Unternehmenswachstum sorgte bei der Penn GmbH für ein Umdenken in der Unternehmensstrategie. Mit der Implementierung eines Manufacturing Execution Systems wollte man etwa Excel-Listen in der Produktionsplanung ablösen. Mit der MES-Lösung von Proxia gelang es sogar, die Anlagenverfügbarkeit auf fast 100 Prozent zu steigern.‣ weiterlesen

Im vergangenen Jahr haben 76 Prozent der Unternehmen Rechenleistung aus der Cloud in Anspruch genommen. Dies geht aus einer Studie von Bitkom Research im Auftrag von KPMG hervor.‣ weiterlesen

Schneider Electric möchte seine gruppeninternen Kompetenzzentren für Schlüsseltechnologien stärken. Mit einem weiteren Ausbau des Standortes Marktheidenfeld wird dieser Weg nun fortgesetzt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige