Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Elektroindustrie: Exporte gestiegen, Importe auch

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hat Zahlen für den Mai vorgelegt. Demnach stiegen die Ausfuhren der Branche auf einen Rekordwert für diesen Monat.

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im Mai 2016 auf 13,9 Milliarden Euro gestiegen. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres ist das eine Steigerung um 4,7 Prozent und zugleich der höchste jemals in diesem Monat erzielte Ausfuhrwert. Dies teilte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) kürzlich mit. Im Zeitraum zwischen Januar und Mai übertrafen die Branchenexporte mit 72,2 Milliarden Euro ihren entsprechenden Vorjahreswert um 3,9 Prozent.

Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland legten im Mai gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro zu. In den ersten fünf Monaten 2016 wuchsen sie in Summe um 4,1 Prozent auf 66,4 Milliarden Euro.

Auch Schwellenländer kaufen mehr

Die deutschen Elektroexporte in die Gruppe der Industrieländer sind im Mai gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro gestiegen. Kumuliert über die ersten fünf Monate dieses Jahres stiegen die Elektroausfuhren in die Industrieländer um 4,3 Prozent auf 47,7 Milliarden Euro. In die Gruppe der Schwellenländer erhöhten sie sich im Mai dieses Jahres um 5,8 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Kumuliert über den Zeitraum Januar bis Mai nahmen die Elektrolieferungen in die Schwellenländer um 3,1 Prozent auf 24,5 Milliarden Euro zu.

Der Bestand an Direktinvestitionen der deutschen Elektroindustrie im Ausland hat im jüngsten Berichtsjahr 2014 um fast 12 Prozent auf 45,8 Milliarden Euro zugelegt. Mit einem Plus von annähernd 40 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro blieb China der wichtigste Investitionsstandort vor den USA mit 5,4 Milliarden Euro (plus 6,5 Prozent) und Großbritannien mit 3,3 Milliarden Euro (plus 22,8 Prozent).

(Quelle:ZVEI/Bild:ZVEI)


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Parametrierung von Anlagen ist zeitintensiv und erfordert Fachwissen - und findet demnach nur statt, wenn es nicht anders geht. Doch Datenanalyse und Algorithmen können künftig helfen, Produktionsanlagen und eingesetzten Ressourcen stets das Bestmögliche zu entlocken.‣ weiterlesen

Verbraucher können Massenprodukte wie Schuhe und Autos längst nach individuellen Wünschen gestalten. Auch im Industriebereich erwarten Kunden immer individuellere Lösungen zum Preis von Serienprodukten - obwohl Komplexität und Kosten beim Hersteller steigen. Softwaregestützte Variantenkonfiguration adressiert diese Effekte.‣ weiterlesen

PSI Automotive & Industry hat Details zum neuen Release 9.4 des ERP-Systems Psipenta bekanntgegeben. Überarbeitet wurden demnach zum Beispiel die Unterstützung bei der Exportabwicklung, die Textverwaltung, die Standardberichte im Client sowie Mehrsprachenbelege.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen rollen Funktionalität im IIoT als Microservice aus. Dazu erstellen IT-Teams kleine Software-Container, die oft mit Kubernetes verwaltet werden. Das könnte künftig häufiger mit Bare Metal Kubernetes erfolgen.‣ weiterlesen

Angesichts komplexer werdender Prozesse und dem Wunsch nach niedrigen Durchlaufzeiten parallelisieren Unternehmen Entwicklungsabäufe per virtuellen Inbetriebnahme.‣ weiterlesen

Wollen Hersteller mehrere Werke mit einer vergleichbaren MOM/MES-Infrastruktur versorgen, steigen die Projektrisiken deutlich. Klare Zielvorgaben, offene Kommunikation und ein Exzellenzzentrum helfen, die Risiken zu bewältigen - und instanziierbare MOM-Templates zu entwickeln, die trotzdem individuelle Anforderungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im Mai etwas aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 93 Punkte. Trotz Inflationssorgen, Materialengpässen und Ukraine-Krieg erweise sich die deutsche Wirtschaft als robust, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.‣ weiterlesen

Aptean DACH hat zwei neue Partner im Boot: den KI-Spezialisten Prodaso sowie das IT-Systemhaus Acomm.‣ weiterlesen

Im Gegensatz zur klassischen Produktions-IT bieten Cloud-Systeme höhere Rechen- und Speicherkapazitäten. Für Anwendungen mit deterministischen Anforderungen gelten diese Infrastrukturen aber als ungeeignet. Dabei können viele Hürden mit der richtigen Konfiguration und der Nutzung von TSN überwunden werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige