Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Einführung von Analyse-Software

Faktoren für die erfolgreiche Implementierung

Zur umfassenden Analyse von Betriebsabläufen müssen auch im Produktionsumfeld typischerweise Prozesse aus angrenzenden Bereichen wie Vertrieb und Kostenrechnung betrachtet werden. Um die zahlreichen Datenquellen im Unternehmen zu erschließen, können Business Intelligence-Systeme einen wichtigen Beitrag leisten. Bei der Integration der Software gilt es aber, unnötige 'Mammutprojekte' zu vermeiden.

Bild: Fotolia/N-Media-Images

Um für Geschäftsentscheidungen zur Unternehmenssteuerung relevante Kennzahlen aus dem eigenen Betrieb mit wenigen Mausklicks zu erhalten, können Business Intelligence-Lösungen (BI) nützliche Hilfsmittel für Management und Produktionsleitung darstellen. Denn die kreative Analyse verstreuter Informationen im Unternehmen ermöglicht es Produktionsprozesse so zu modellieren, dass sich etwa verborgene Kostensenkungs- oder Produktivitätseffekte nutzen lassen.

Analyse-Software kann so das Erschließen von Wettbewerbsvorteilen unterstützen, indem Herstellungskosten analysiert und Preismodelle aktuell kalkuliert, Einkaufsmengen und Lieferzeiten ermittelt oder Marktbedingungen in Produktionsplanungsprozessen gezielt berücksichtigt werden. Auf einer einheitlichen, BI-gestützten Datenbasis lässt sich durch homogene Planungslogik auch die Qualität der Kostenstellenplanung verbessern. So gelingt es beispielsweise einem mittelständischen Automobilzulieferer per Mausklick zu erfahren, welche Produktionsgruppen aktuell die höchsten Lagerkosten verursachen.

Die passende Datenbasis ausmachen

Grundlage für den Aufbau von BI-Lösungen im Produktionsumfeld ist eine solide und aussagekräftige Datenbasis. Dazu müssen im ersten Schritt im Rahmen des Produktionsprozesses die richtigen Datenquellen identifiziert und eingeführt werden. Diese Messpunkte gilt es dann ‚abzugreifen‘ und im Kontext mit verfügbaren Kennzahlen, beispielsweise Daten aus der Finanzbuchhaltung, fertigungsrelevanten Informationen aus dem Enterprise Resource Planing-System und andere Geschäftsprozessgrößen, auszuwerten. Um eine umfassende Analyse von Unternehmensprozessen zu unterstützen, müssen typischerweise auch Datenquellen betrachtet werden, die über das reine Produktionsumfeld hinaus reichen. In diesem Kontext können Informationen aus der Beschaffung – gegebenenfalls sogar noch beim Zulieferer – bis hin zur Logistik der Auslieferung eine Rolle spielen. Auch Kennzahlen im Aftersales-Bereich können als Indikatoren dienen.

Respekt vor hohem Implementierungsaufwand

Der Nutzen von BI-Lösungen im Kontext von Produktionsprozessen besteht nicht zuletzt darin, dass sich Erkenntnisse auf Basis der gesamtprozessualen Zusammenhänge für praktisch jeden Prozessschritt gewinnen lassen. Damit können Unternehmen fundierte Analysen bei der Entscheidungsfindung nutzen – sowohl im Hinblick auf die Verbesserung von Prozessschritten als auch bei der Anpassungen von betrieblichen Abläufen. Dennoch scheuen viele Betriebe noch davor zurück, dedizierte Lösungen für das Reportwesen einzuführen, obwohl gerade von Seiten der Fachabteilungen entsprechender Bedarf häufig formuliert wird. Zu kompliziert und teuer erscheint der Weg, eine Business Intelligence-Lösung einzuführen. Werden allerdings bereits im Vorfeld der Implementierung einer wenige, zentrale Faktoren berücksichtigt, kann die Einführung entsprechender Systeme vergleichsweise einfach und kosteneffizient umgesetzt werden.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Viele Entscheidungen basieren auf indirektem Wissen und Empfinden. Objektivierung ist teuer und aufwendig. Eine regelmäßige Erhebung des Kundennutzens findet meist nicht statt. Software kann produzierenden Unternehmen dabei helfen, an aussagekräftige Informationen über die Nutzung ihrer Produkte im Feld zu gelangen.‣ weiterlesen

Auch im Maschinen- und Anlagenbau legt der Schnittstellenstandard OPC UA zunehmend die Regeln für die Zusammenarbeit fest. Er befähigt die Hersteller, ihre Fertigungen digital zu vernetzen - und lässt die Umsetzung der Vision Plug&Work immer näher rücken.‣ weiterlesen

Die Umsatzerwartungen der deutschen Maschinenbauer sind für 2019 deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem aktuellen Maschinenbaubarometer derWirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC hervor. Das größte Wachstumshindernis der Branche bleibt dabei der Fachkräftemangel.
‣ weiterlesen

Mit der Lösung Craftengine von Viking Heat Engines können sich selbst entlegene Winkel auf der Erde quasi autark mit Energie versorgen. Ein Ausfall dieser Abwärmeverstromung kann sehr teuer oder sogar gefährlich werden. Mit dem Fernwartungssystem eWon von Wachendorff werden die Anlagen deshalb über Funk überwacht.‣ weiterlesen

Beim starren Prozessmanagement der 90er und 2000er Jahre wurde möglichst alles in feste Prozesse gegossen, die dann in Software abgebildet wurden. Diese Herangehensweise wird in der Zukunft nicht mehr funktionieren.‣ weiterlesen

Der Simulationsexperte Altair hat seine Führungsspitze erweitert. Amy Messano ist neue Chief Marketing Officer und Ubaldo Rodriguez übernimmt die Position SVP Global Sales. Damit baut das Unternehmen seine weltweite Vertriebs- und Marketingorganisation weiter aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige