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Effizienz-Werkzeug für die Montagelinie

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Das Tracking-Modul von Ecoemos gestattet Anwendern unter anderem, die Positionen von Fahrzeugen im Produktionsablauf zu verfolgen und die Sequenzierung bei Bedarf anzupassen. Bild: Dürr Systems

Energiedaten in Echtzeit erschließen Sparpotenzial

Als weiterer Baustein des modularen Systems erlaubt das Energiemanagement die gezielte Darstellung und Analyse von Energieverbrauchswerten. Neben den Werten der verschiedenen Medien stehen auch Produktionszahlen wie ‚Fahrzeuge je Zeiteinheit‘ zur Verfügung. Somit lassen sich einfach und in Echtzeit Auswertungen und Kennziffern unter energetischen Gesichtspunkten erstellen. Weiterhin können überflüssige Verbrauchsstellen identifiziert und durch den Abgleich mit betriebsspezifischen Referenzkurven eliminiert werden. Durch die Kombination mit dem Arbeitszeitmodell wird eine gezielte und automatisierte Reduzierung von Verbrauchern in produktionsfreien Zeiten ermöglicht. Damit eröffnen sich pragmnatische Ansätze zum energiebewussten und umweltschonenden Anlagenbetrieb in einem energieintensiven Umfeld.

Fahrzeugverfolgung per Tracking-Modul

Zu den zentralen MES-Prozessen zählt nach VDI 5600 auch die Rückverfolgung. Dazu bietet das System das Lösungsmodul ‚Tracking‘ an, um beispielsweise die Positionen von Fahrzeugen im Produktionsablauf zu verfolgen und zu visualisieren. Durch eine Schnittstelle zum ERP stehen bei Bedarf alle fahrzeugbezogenen Details zur Verfügung und können in definierten Ansichten abgerufen werden. Die Informationen lassen sich an jedem System-Platz einsehen und bilden die Basis für eine umfassende Übersicht des Produktionsstands.

Die bestmögliche Sequenz für die weitere Bearbeitung kann ebenfalls über das System ermittelt werden, aufwändige Sequenzplanungen werden so minimiert. Dabei sind die Rahmenbedingungen und Datenumfänge für die Anzeigen frei konfigurierbar: Der Betreiber kann schnell und gezielt spezielle Fahrzeuge identifizieren und bei Bedarf im Prozess beschleunigen. Die Übersichten geben zu jedem Zeitpunkt ein Realbild der Belegung von Strecken und Speichern wieder. Die Suche und Identifizierung von bestimmten Karossen erfolgt online und bietet so ein hohes Maß an Flexibilität für Sequenzanpassungen.

Werkzeug für weltweite Produktionsoptimierung

Zahlreiche Beispiele belegen die Effizienz eines gut strukturierten MES. Um den individuellen Anforderungen unterschiedlicher Produktionsstätten gerecht zu werden, kann und sollte ein MES schrittweise und aus definierten Modulen aufgebaut werden. Damit ergeben sich bei Nutzung einer gemeinsamen Datenbank deutliche Vorteile in der Betreuung des Systems und der Integration weiterer Bereiche. Eine einfache und intuitive Bedienerführung kann dabei die Trainings- und Weiterbildungsaufwendungen senken und die Akzeptanz für den Einsatz einer neuen Lösung durch die späteren Anwender im Betrieb erhöhen.


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