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Effiziente Projektierung von Papiermaschinen

Voith Paper entwickelt und produziert Papiermaschinen und setzt für deren Planung eine CAE-Software ein, die eine länder- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht. Durch den konsequenten Einsatz der Engineering-Lösung in den letzten Jahren konnte der Entwicklungsaufwand bei bestimmten Maschinenmodulen signifikant gesenkt werden.

Bild: Voith Paper

In der Entwicklungsgeschichte der Menschen spielt die Erfindung des Papiers eine bedeutende Rolle. Durch dessen Erfindung in China konnten Informationen sowie Wissen einfacher und schneller weitergegeben werden. Trotz des heutigen Trends zur Digitalisierung ist Papier in unserem Alltag weiterhin unverzichtbar, ganz gleich, ob als Schreib-oder Druckmedium, Verpackungsmaterial oder Gebrauchsmittel wie etwa Küchenpapier und Servietten. Heutzutage gibt es mehr als 2.900 verschiedene Papiersorten.

Große Maschinen für komplexe Produktion

Der Herstellungsprozess von Papier ist sehr komplex. Bei der Entwicklung der dafür notwendigen Papiermaschinen sind sowohl das Know-how eines klassischen Maschinenbauers als auch umfangreiches prozesstechnisches Wissen erforderlich. Das Unternehmen Voith Paper vereint beides in seinen Maschinen- und Produktlösungen für die Herstellung von Papier, Karton, Verpackung, Hygiene- und Spezialpapieren.

In allen Segmenten gehört der Hersteller zu den weltweit führenden Systemlieferanten. So lieferte das Unternehmen mit der Hainan PM 2 die größte Papiermaschine der Welt, mit der bis zu 4.500 Tonnen Kunstdruckpapier pro Tag produziert werden können. Diese Maschine hat mit zirka 600 Metern eine Länge von rund sechs Fußballfeldern, umfasst Stahl für den Bau von etwa drei Eiffeltürmen und 9.300 Schaltkreise − fünfmal mehr als ein Airbus. Bei der Entwicklung der Papiermaschinen steht neben Qualität der ressourcenschonende Einsatz von Energie, Wasser und Faserstoffen im Vordergrund.

Individuelle Papiermaschinen-Entwicklung

Die komplexen Maschinen für die Papierherstellung lassen sich in drei Produktionsprozess-Bereiche unterteilen. Es beginnt mit der Stoffaufbereitung, ein Prozess in welchem Altpapier aufgelöst oder Faserstoffe zu einem Brei als Rohstoff des Papiers vermengt werden. Dieser Rohstoff wird gereinigt und gegebenenfalls mit Zusätzen versehen. Dann folgt der eigentliche Herstellungsprozess mit der Papiermaschine. Dieser ist in einzelne Sektionen aufgeteilt: Zuführung des Rohstoffes, Siebpartie, Pressenpartie, Trockenpartie, sowie gegebenenfalls Streichaggregate, Glättwerke und Aufrollung.

Am Ende steht mit dem Finishing ein Prozess, in dem das Papier geschnitten und verpackt wird. Die Papiermaschinen können nach Anwendervorgaben angepasst werden; bei der Maschinenplanung wird dennoch teilweise auf schon entwickelte Module und Standards zurückgegriffen. Die Modifikationen und Anpassungen lassen sich entsprechend den Kundenanforderungen ausarbeiten. Das geschieht, indem die verantwortlichen Voith Paper-Mitarbeiter gemeinsam mit externen Ingenieurbüros im Sinne eines ‘global Engineering’ zusammenarbeiten.

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