Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Druck auf IT-Führungskräfte in Deutschland wächst

Wettbewerbsvorteile auf Kosten der IT-Sicherheit? Eine neue IT-Sicherheitsstudie von VMware soll den schmalen Grat zwischen dem Vorantreiben von Mobility-Initiativen und Einhalten von Sicherheitsvorgaben verdeutlichen.

Der Anbieter von Cloud-Infrastruktur und Unternehmensmobilität VMware hat eine neue Studie vorgestellt, nach der fast zwei Drittel der IT-Entscheider (65 Prozent) in Deutschland so sehr unter Druck stehen, Mobility-Initiativen auf den Weg zu bringen, dass sie dafür kalkulierte Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen. Die Mehrheit der IT-Entscheider (60 Prozent) ist der Meinung, dass die Vorteile der Unternehmensmobilität potentielle Sicherheitsrisiken und damit verbundene Datenverluste rechtfertigen. Die Studie veranschaulicht, wie die digitale Transformation Unternehmen dazu zwingt, ihr Geschäft wettbewerbsfähig zu gestalten.

Unternehmen stehen heute zunehmend unter Druck, ihre Geschäftsabläufe zu optimieren und Innovationen voranzutreiben. Gemäß der vom Marktforschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführten Studie geben mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der befragten IT-Führungskräfte in Deutschland an, dass ihre Mitarbeiter zunehmend mobile Arbeitsplätze einfordern. Unternehmen müssen auf die große Nachfrage nach mobilen Arbeitsplätzen reagieren, um die Flexibilität und Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern. Sie dürfen aber nicht die Kontrolle über ihre IT-Sicherheitsprozesse verlieren.

Management setzt IT unter Druck

Der Druck auf die Mitarbeiter, ihre Produktivität zu steigern, betrifft sämtliche Hierarchieebenen. Laut der Studie, bei der etwa 1.700 IT-Entscheider und 3.500 Büroangestellte in der Region EMEA befragt wurden, umgehen 15 Prozent der Beschäftigten in Deutschland die Unternehmensleitlinien in Sachen mobiles Arbeiten, um produktiver arbeiten zu können. Mehr als 22 Prozent der IT-Führungskräfte fühlt sich von ihrem Management unter Druck gesetzt, um Zugriff auf Unternehmensdaten von dem eigenen mobilen Gerät zu erhalten – auch wenn dies gegen die Unternehmensrichtlinien verstößt.

Mitarbeiter bei eigenen Geräten vorsichtiger als bei Unternehmensgeräten

Der Zugriff auf Daten von mobilen Endgeräten ist der Kern des Problems: 49 Prozent der befragten IT-Entscheider gehen von einem beträchtlichen Sicherheitsrisiko aus, wenn Mitarbeiter von ihren eigenen Geräten aus arbeiten. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) sehen hierin die größte Schwachstelle für Cyber-Attacken. Wenn es um ihre privaten Geräte geht, achten Mitarbeiter weitaus mehr auf die Sicherheit ihrer Daten, als bei Endgeräten, die ihnen vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) gaben an, dass sie bei ihren eigenen Geräten mehr auf die Datensicherheit achten als bei ihrem Unternehmensgerät. Nur 36 Prozent der Mitarbeiter sind über sämtliche Mobilitätsrichtlinien ihres Unternehmens informiert. Die Mehrheit weiß somit nicht darüber Bescheid, ob und wann sie gegen diese verstoßen.

"Vereinfacht gesagt: Es gibt keine digitale Transformation ohne Mobilität. Unternehmen stehen zunehmend unter Innovations- und Wettbewerbsdruck und nehmen kurzfristige Sicherheitsrisiken in Kauf, um flexibles Arbeiten und agile Prozesse zu ermöglichen", sagt Ralf Gegg, Senior Director End User Computing CEMEA bei VMware. "Es muss aber keinen Kompromiss zwischen Mobilität und Sicherheit geben. Mit einer Software-definierten Architektur kann IT-Sicherheit direkt in die Anwendung, das Netzwerk sowie auf Benutzer- und Content-Ebene integriert werden. Unternehmen sind damit in der Lage, sichere mobile Arbeitsplätze einzurichten und ihren Mitarbeitern unabhängig vom Endgerät Zugriff auf die benötigten benutzerdefinierten Daten zu ermöglichen. Ziel ist es, dass Unternehmen die Vorteile der Mobile Cloud-Ära voll ausschöpfen können, ohne Abstriche bei der IT-Sicherheit zu machen."

(Quelle:VMware/Bild:VMware)


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Verwaltungsrat von ABB und CEO Ulrich Spiesshofer haben sich darauf geeinigt, dass er von seiner Funktion zurücktreten wird. Spiesshofer hatte diese seit 2013 inne. Der Präsident des Verwaltungsrates, Peter Voser, wird mit sofortiger Wirkung die Position des Interims-CEO übernehmen. Der Suchprozess für einen neuen CEO wurde eingeleitet.‣ weiterlesen

Wie gut Unternehmen und große Organisationen die Sicherheit von Daten und IT in der digitalen Wirtschaft gewährleisten können, entscheidet über ihren Erfolg oder Misserfolg. Das ist eine von acht Entwicklungen, die die Experten von TÜV Rheinland in den Cybersecurity Trends 2019 identifiziert haben.‣ weiterlesen

Die Konjunkturerwartungen der deutschen Maschinenbauer verdüstern sich laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC weiter. Die Wachstumsprognose für die Branche sinkt demnach auf ein Zwei-Jahres-Tief.‣ weiterlesen

An der Anwendung des Internet of Production und praxisnahen Lösungen für den deutschen Mittelstand arbeitet Comarch auch im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes am FIR an der RWTH Aachen mit. In der Demofabrik im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus wird dies in realer Vorserien- und Serienproduktion bereits angewendet, zum Beispiel beim bekannten Elektroautomobil e.GO life, welches als elektronisches Fahrzeug der Zukunft komplett auf dem RWTH Aachen Campus entstanden ist und zuletzt für großes Aufsehen in den Medien sorgte.‣ weiterlesen

Normen und Standards bilden einen wichtigen Bestandteil der Entwicklung und Produktion, beispielsweise in den Bereichen Qualität oder Sicherheit. Die Regeln sollen dabei weitestgehend reibungslose Abläufe ermöglichen. Sollen mit Systems Engineering Prozesse optimiert werden, kommt man um die Einführung einiger Standards quasi nicht herum.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige